Forschung und Entwicklung

Helmholtz-Gemeinschaft als „Rising-Star“

Mit Spitzenforschung in die Top 3: Die Helmholtz-Gemeinschaft zählt zu den wichtigsten Aufsteigern im renommierten Nature Index

Mit ihrer exzellenten Forschung setzt die Helmholtz-Gemeinschaft international Maßstäbe. Das spiegelt sich auch im aktuellen Wissenschaftsranking Nature Index wider: Dort konnte sich Helmholtz Platz 2 unter den aufstrebenden Wissenschaftseinrichtungen weltweit sichern. Sie zählt damit zu den international führenden Rising Stars. „Diese Anerkennung für die innovative und stets lösungsorientierte Arbeit unserer Forscherinnen und Forscher freut mich außerordentlich“, sagt Otmar D. Wiestler, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft.

Die Rangliste vergleicht die Anzahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen von mehr als 10.000 führenden internationalen Forschungsinstitutionen. Berücksichtigt werden dabei ausschließlich Aufsätze, die in renommierten Fachmagazinen erscheinen. Diese 82 Zeitschriften werden von einem unabhängigen Gremium ausgewählt.

Die Helmholtz-Gemeinschaft konnte dabei die Zahl ihrer Publikationen noch einmal deutlich steigern, laut Nature Index um 14,3 Prozent. „Durch die starke Vernetzung unserer Forschungszentren untereinander, aber auch durch die Zusammenarbeit mit führenden Institutionen weltweit, gelingen uns in der Forschung regelmäßig äußerst kreative, hochmoderne Ansätze. Weil unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zudem die zentralen Fragen unserer Zeit angehen und Lösungen für hochkomplexe Herausforderungen entwickeln, finden ihre Ergebnisse enorme Beachtung“, so Otmar D. Wiestler.

Zuletzt etwa stellten Forscher:innen des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), einem der 18 Helmholtz-Zentren, eine innovative Methode vor, mit der sich große Mengen medizinischer Daten effizient auswerten lassen. In Kooperation mit der Universität Bonn und dem IT-Unternehmen Hewlett Packard Enterprise entwickelten sie ein System, das Künstliche Intelligenz mit Schwarm-Intelligenz kombiniert – und dabei auch den höchsten Ansprüchen des Datenschutzes gerecht wird. Diesen vollkommen neuartigen Ansatz stellen die Autor:innen in der aktuellen Ausgabe von Nature vor.

Auch jenseits des Rising-Stars-Rankings zählt die Helmholtz-Gemeinschaft im Nature-Index zu den führenden Forschungsorganisationen: Im internationalen Gesamtvergleich belegt sie Platz 6. Als besonders stark bewertet der Index die Gemeinschaft dabei im Forschungsbereich Erde und Umwelt, dort nimmt sie im weltweiten Vergleich Platz 2 ein. Eine sehr gute Position erreicht Helmholtz auch in der Physik (Platz 4). Deutlich wuchs die Zahl der Publikationen zudem in den Lebenswissenschaften: Hier registrierte Nature ein Plus von 33 Prozent.

Über den Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V.

Helmholtz leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Information, Materie sowie Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr. Helmholtz ist mit mehr als 43.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 18 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 5 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).

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