Finanzen / Bilanzen

„Marktakteure sollten deutlich früher erfahren, welche Last auf sie zukommt“

Der Deutsche Bundestag berät am morgigen Donnerstag, den 10. Juni, eine Anpassung des Bundesklimaschutzgesetzes. Die Änderung war nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes notwendig geworden. Prof.  Dr.  Sebastian Rausch, Leiter des Forschungsbereichs „Umwelt- und Ressourcenökonomik, Umweltmanagement“ am ZEW Mannheim, erklärt dazu:

„Mit dem vorgelegten Gesetzesentwurf trägt die Bundesregierung der Mahnung aus Karlsruhe Rechnung. Die verschärften Emissionsziele, eine tatsächliche Umsetzung vorausgesetzt, bringen die deutsche Volkswirtschaft der Klimaneutralität einen deutlichen Schritt näher. Zwar beinhaltet der Gesetzesentwurf Minderungsziele für die Jahre 2030 bis 2040, doch will die Bundesregierung erst 2024 erklären, welche Sektoren wie viel Last tragen müssen. Die Marktakteure sollten deutlich früher erfahren, welche Emissionseinsparungen in der Folgedekade auf sie zu kommen, um diese bei anstehenden Investitionsentscheidungen bereits berücksichtigen zu können. Nur so kann das Klimaschutzgesetz die nötige Anreizwirkung entfalten.“

Über ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH Mannheim

Das ZEW in Mannheim forscht im Bereich der angewandten und politikorientierten Wirtschaftswissenschaften und stellt der nationalen und internationalen Forschung bedeutende Datensätze zur Verfügung. Das Institut unterstützt durch fundierte Beratung Politik, Unternehmen und Verwaltung auf nationaler und europäischer Ebene bei der Bewältigung wirtschaftspolitischer Herausforderungen. Zentrale Forschungsfrage des ZEW ist, wie Märkte und Institutionen gestaltet sein müssen, um eine nachhaltige und effiziente wirtschaftliche Entwicklung der wissensbasierten europäischen Volkswirtschaften zu ermöglichen. Durch gezielten Wissenstransfer und Weiterbildung begleitet das ZEW wirtschaftliche Veränderungsprozesse. Das ZEW wurde 1991 gegründet. Es ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Derzeit arbeiten am ZEW Mannheim rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, von denen rund zwei Drittel wissenschaftlich tätig sind.

Forschungsfelder des ZEW

Arbeitsmärkte und Personalmanagement; Digitale Ökonomie; Innovationsökonomik und Unternehmensdynamik; Internationale Finanzmärkte und Finanzmanagement; Marktdesign; Soziale Sicherung und Verteilung; Umwelt- und Ressourcenökonomik, Umweltmanagement; Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft, Gesundheitsmärkte und Gesundheitspolitik.

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