Finanzen / Bilanzen

MS LARENTIA + MS MINERVA-Anleger – Opfer von Spekulanten

Der Schiffsfonds „MS LARENTIA + MS MINERVA“ vom Emissionshaus GEBAB ist seit dem 19. 09. 2016 insolvent. Jetzt, im Jahr 2021, fordert der Insolvenzverwalter Dr. Sven-Holger Undritz von den privaten Anlegern die in den Jahren 2006 und 2007 erhaltenen Ausschüttungen zurück. Die gesamte Investition ist außerdem verloren. Die Drahtzieher und Spekulanten des geschlossenen Fonds werden nicht zur Kasse gebeten. Im Gegenteil: beide Schiffe erzielen z.Zt. sagenhafte Frachtraten und damit Gewinne. Nach Überzeugung von Dipl.-Schiffsingenieur Wilfried Beneke war den Banken und Initiatoren im Jahre 2005 bereits die absehbaren, riesigen Überkapazitäten bei Containerschiffen bekannt. Weltweit waren die Orderbücher aller Werften auf Jahre übervoll. Trotzdem wurde der Schiffsfonds noch aufgelegt und an private Anleger verkauft. Spekulativ ist schon die abenteuerliche Finanzierung. Der Eigenanteil der spekulativen Anlage betrug lediglich ca. 30 % der Gesamtkosten. Der Vertrieb wurde mit bis zu 18% geködert.

Als skandalös empfindet Beneke auch die Praxis des Insolvenzverwalters, sich fünf Jahre für die Abwicklung der Insolvenz Zeit zu lassen. In dieser Zeit sind Forderungen des Finanzamtes nach Gewerbesteuer (+ Zinsen von 6 %) und die Kosten des Insolvenzverwalters von ca. 250.000 € entstanden. Die hohen Forderungen nach Gewerbesteuer sind durch nachträgliche Änderungen entstanden.

Ebenfalls als skandalös bzw. eines Rechtsstaates unangemessen empfindet Wilfried Beneke die jahrelange Dauer einer Entscheidung des BGHs. In Zeiten des Internets und elektronischer Übermittlung von Akten in Bruchteilen von Sekunden ist es ihm unverständlich, dass Entscheidungen des BGHs, auch in eindeutigen Fällen, mehrere Jahre dauern. In dieser Zeit erhalten tausende von Rechtsanwälten kostenpflichtige Anfragen und lukrative Aufträge zur Prüfung und Anfechtung. Alles auf Kosten der privaten Anleger. Ob Gesetzgeber und BGH immer erst an Rechtsvertreter und Gerichte und erst danach an die Bürger denken, kann jeder für sich selbst beantworten.

 

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