Bautechnik

500 Euro Impfprämie für Optigrün-Mitarbeiter

Die Diskussionen um das Thema Corona-Impfung werden nach wie vor sehr emotional geführt.

Laut Berechnungen der STIKO müsste eine Ziel-Impfquote von 85% der Bevölkerung erreicht werden, um einen Gemeinschaftsschutz zu erreichen.  Fakt ist jedoch, dass bisher nur 64,6% der deutschen Bevölkerung vollständig geimpft sind.

Anreiz durch den Arbeitgeber

Uwe Harzmann, Vorstand der Optigrün international AG, verantwortlich für 125 Mitarbeiter*innen hat bereits in frühem Stadium umfassende Maßnahmen ergriffen, um seine Mitarbeiter*innen zu schützen, damit die Gefahr eines Ausbruchs der Pandemie im Unternehmen weitestgehend zu reduzieren und im weitesten Sinne die Arbeitsplätze zu erhalten. Doch damit nicht genug. Die Bevölkerung teilt sich zum Thema Impfen derzeit in drei Gruppen auf: die Impfbefürworter, die es als selbstverständlich betrachten, sich impfen zu lassen, die Impfgegner, für die eine Impfung nicht in Frage kommt und die Unentschlossenen.

Und genau hier setzt Uwe Harzmann an: „Mit einer Impfprämie in Höhe von 500 Euro für jeden vollständig Geimpften möchten wir den Unentschlossenen einen Anreiz schaffen, sich mit dem Thema Impfung und das FÜR und WIDER auseinanderzusetzen. Dass sie rational die Risiken einer Infektion gegen die Risiken einer Impfung abwägen. Denn ich sehe eine hohe Impfquote als den einzigen Weg aus der Pandemie heraus. Natürlich akzeptieren wir die Entscheidung jedes Einzelnen. Gleichzeitig möchte ich mich aber auch bei allen Kolleg*innen, die sich bereits haben impfen lassen, bedanken. Sie haben im Wesentlichen dazu beigetragen, dass wir inzwischen wieder nahezu normal arbeiten können. Inzwischen sind fast alle aus dem Homeoffice wieder ins Büro zurückgekehrt.“

Aufgabe der Arbeitgeber?

In wieweit all die bei der Optigrün international AG umgesetzten Maßnahmen Sache des Arbeitgebers sind, sei dahingestellt. Für Uwe Harzmann war es selbstverständlich im Rahmen „Corporate Social Responsibility“ alles zu unternehmen, um seine Mitarbeiter*innen und deren Familien zu schützen. So wurde bereits lange vor der gesetzlichen Verpflichtung ein umfassendes Hygiene-Konzept im Unternehmen umgesetzt und für einen großen Teil der Mitarbeiter Homeoffice-Arbeitsplätze mit entsprechender Hardware-Ausstattung ermöglicht. Trotz aller Schwierigkeiten zu Beginn, die notwendigen Utensilien wie Desinfektions-Spray, Masken, Tests etc. auf dem freien Markt zu beschaffen wurde alles zur Verfügung gestellt sowie 6 Mitarbeiter*innen auf Kosten des Betriebes zu Testern ausgebildet. Die zwei Testtermine pro Woche waren bei Optigrün schon vor der Verpflichtung durch die Regierung im Angebot.

Ebenso erstellte Uwe Harzmann inzwischen 34 Updates in Sachen Corona für die Angestellten des Unternehmens.

„In Anbetracht einer erwarteten neuen Welle von SARS-CoV-2 möchte ich noch einmal auch auf die soziale Verantwortung eines Jeden von uns hinweisen. Obwohl wir uns nun freuen, wieder unter fast normalen Umständen arbeiten zu dürfen und den persönlichen Kontakt genießen, besteht nach wie vor die Gefahr einer Infektion. Die umso höher ist, je geringer die Impfquote ist. Die Folgen könnten aufgrund einer Quarantäne sein, dass Unternehmen nicht mehr arbeitsfähig sind, was zum Wegfall von Arbeitsplätzen, im schlimmsten Fall zu Betriebsschließungen führen kann. Dieses Risiko können wir durch eine hohe Impfquote deutlich reduzieren. Vielleicht sollten Impfgegner auch diese Folge ihrer Weigerung betrachten,“ so der Aufruf von Uwe Harzmann.

Auch wenn er die Entscheidung jedes Einzelnen akzeptiert richtet Uwe Harzmann seinen Appell an alle Ungeimpften und Unentschlossenen und freut sich, wenn auch andere Unternehmen nicht nur Aktivitäten von der Regierung fordern, sondern selbst nach Lösungen im Sinne einer florierenden Wirtschaft suchen.

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