Verbraucher & Recht

Stiftung Warentest steigert Abonnement-Bestand um 3,8 Prozent

Im Jahr 2021 hat die Stiftung Warentest ihren Bestand an Print- und Online-Abonnements um 3,8 Prozent auf 578.421 gesteigert. Besonders stark war der Zuwachs bei der Zeitschrift Finanztest, deren Bestand um insgesamt 5 Prozent zulegte. Im Online-Geschäft verzeichnete die Stiftung eine Umsatzsteigerung um 10,4 Prozent auf 7 Mio. Euro. Das Jahresergebnis liegt bei knapp 3,8 Mio. Euro. Die Mittel werden großenteils verwendet, um das Stiftungskapital von 180 Mio. Euro real zu erhalten.

Der Abonnementbestand der Zeitschrift test konnte sich mit durchschnittlich 321.129 gut im Markt halten. Ein starkes Wachstum verzeichnete die Stiftung Warentest bei den Jahresflatrates, deren Nutzer auf sämtliche Tests und Inhalte unter test.de zugreifen können: 74.884 Abonnenten nutzten dieses Angebot Ende 2021, ein Plus von 11,4 Prozent. Auch die Ratgeberliteratur der Stiftung verkaufte sich gut. Nach einem starken Vorjahr steigerten sich die Umsatzerlöse im Buchbereich 2021 noch einmal leicht um 1,6 Prozent.

Stiftungsvorstand Hubertus Primus: „Unsere unabhängigen Testergebnisse waren im Jahr 2021 erneut sehr gefragt, auch weil wir uns auf die Bedürfnisse der Verbraucherinnen und Verbraucher während der Pandemie einstellten: Wir testeten zum Beispiel FFP2-Masken, CO2-Messgeräte und Luftfilter sowie Produkte zur Ausstattung des Homeoffice. Bei Finanztest stand das Themenfeld ,Grüne Geldanlage und ethisch Investieren‘ im Fokus des Leserinteresses.“

Die Stiftung Warentest will ihre Unabhängigkeit in Zukunft noch weiter stärken, indem sie auf staatliche Zuschüsse ab dem Jahr 2024 vollständig verzichtet. Bereits im Jahr 2021 betrug der Zuschuss des Bundes, der als Ausgleich für die Anzeigenfreiheit der Stiftungspublikationen gezahlt wird, lediglich 1,9 Mio. Euro, gut 3 Prozent der Gesamteinnahmen. Für 2022 ist ein Zuschuss von 970.000 Euro geplant, für 2023 eine letztmalige Zuwendung in Höhe von 490.000 Euro. Ab 2024 wird sich die Stiftung vollständig aus den Verkäufen der Print- und Onlinepublikationen, den Einnahmen aus dem Logolizenzsystem und den Erträgen aus dem Stiftungskapital finanzieren.

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