Energie- / Umwelttechnik

Strom an: Erste Turbine im RWE-Windpark Kaskasi in der deutschen Nordsee in Betrieb genommen

 

  • 342-Megawatt-Windpark wird Ökostrom für mehr als 400.000 Haushalte liefern
  • RWE installiert und erprobt das weltweit erste RecyclableBlade von Siemens Gamesa und ebnet damit den Weg für die vollständige Recyclingfähigkeit von Windturbinen
  • Vier weitere Offshore-Windparks vor der deutschen Küste in der Entwicklung

35 Kilometer nördlich der Insel Helgoland wurde kürzlich die erste Turbine des RWE-Windparks Kaskasi in Betrieb genommen und speist nun Ökostrom ins Netz ein. Neun der insgesamt 38 Windkraftanlagen vom Typ Siemens Gamesa SG 8.0-167 DD Flex mit einer Leistung von jeweils knapp 9 Megawatt (MW) sind bereits installiert. Kaskasi ist der
6. Windpark von RWE vor der deutschen Küste. Nach der vollständigen Inbetriebnahme Ende 2022 wird Kaskasi rechnerisch über 400.000 Haushalte pro Jahr mit grünem Strom versorgen. Das ist vergleichbar mit einer Großstadt wie Frankfurt am Main. 

Weltweit erste recycelbare Rotorblätter installiert

RWE treibt die technologische Weiterentwicklung in der Offshore-Windindustrie voran. Gemeinsam mit Siemens Gamesa wurden im Projekt Kaskasi die weltweit ersten recycelbaren Rotorblätter installiert – jedes 81 Meter lang. Beim RecycableBlade können erstmals die unterschiedlichen Materialien am Ende ihres Lebenszyklus für neue Anwendungen wiederverwendet werden. RWE und Siemens Gamesa ebnen damit den Weg zur vollständigen Recyclingfähigkeit von Windturbinen.

Für viele Komponenten einer Windturbine gibt es bereits etablierte Recyclingverfahren. Die in den Rotorblättern von Windkraftanlagen verwendeten Verbundwerkstoffe waren allerdings bisher schwieriger zu recyceln, da sie in Harz gegossen und am Ende ihrer Einsatzzeit nur sehr schwer voneinander zu trennen waren. Siemens Gamesa verwendet im RecyclableBlade ein neuartiges Harz, dessen chemische Struktur eine effiziente Trennung der unterschiedlichen Bestandteile ermöglicht. Dies geschieht in einem Prozess, der die Eigenschaften der einzelnen Materialien schützt und ihre Wiederverwendung in neuen Anwendungen ermöglicht – zum Beispiel in der Automobilindustrie oder in Konsumgütern, wie Koffern oder Flachbildschirmgehäusen.

Rückenwind für RWE und die Energiewende in Deutschland

RWE ist eines der führenden Unternehmen im Bereich der Erneuerbaren Energien und weltweit die Nummer 2 bei Offshore-Wind. Im Rahmen seiner Investitions- und Wachstumsstrategie „Growing Green“ will das Unternehmen bis 2030 seine Kapazität im Bereich Offshore-Wind von derzeit 3 Gigawatt (GW) auf 8 GW erhöhen (RWE-Anteil). Und auch in Deutschland zieht RWE das Tempo an: In der deutschen Nordsee treibt RWE die Entwicklung von vier Offshore-Windprojekten mit einer Gesamtleistung von 1,5 GW voran – teilweise gemeinsam mit einem kanadischen Partner. Bis zu 15 Milliarden Euro brutto will RWE bis 2030 in Deutschland in die grüne Energiewelt investieren.

Weiterführende Informationen über den Offshore-Windpark Kaskasi finden Sie auf unserer Webseite.

Zukunftsbezogene Aussagen

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Über RWE Aktiengesellschaft

RWE ist Gestalter und Schrittmacher der grünen Energiewelt. Mit einer umfassenden Investitions- und Wachstumsstrategie baut das Unternehmen seine leistungsstarke und grüne Erzeugungskapazität bis 2030 international auf 50 Gigawatt aus. Dafür investiert RWE in dieser Dekade 50 Milliarden Euro brutto. Das Portfolio basiert auf Offshore- und Onshore-Wind, Solar, Wasserkraft, Wasserstoff, Speichern, Biomasse und Gas. Der Energiehandel erstellt maßgeschneiderte Energielösungen für Großkunden. RWE verfügt über Standorte in den attraktiven Märkten Europa, Nordamerika und im asiatisch-pazifischen Raum. Aus Kernenergie und Kohle steigt das Unternehmen verantwortungsvoll aus. Für beide Energieträger sind staatlich vorgegebene Ausstiegspfade definiert. RWE beschäftigt weltweit rund 19.000 Menschen und hat ein klares Ziel: klimaneutral bis 2040. Auf dem Weg dahin hat sich das Unternehmen ambitionierte Ziele für alle Aktivitäten gesetzt, die Treibhausgasemissionen verursachen. Die Ziele sind durch die Science Based Targets Initiative wissenschaftlich bestätigt und stehen im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen. Ganz im Sinne des Purpose: Our energy for a sustainable life.

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