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Diesel so teuer wie direkt nach Kriegsbeginn

Diesel war im Oktober so teuer wie noch nie seit März 2022, dem ersten Monat wenige Tage nach dem Kriegsbeginn in der Ukraine, als die Kraftstoffpreise durch die Decke gingen. Der Preis für den Liter Diesel stieg im Oktober im Vergleich zum September um weitere 4,5 Cent auf 2,104 €. Nur im März 2022 kostete Diesel in diesem Jahr mit 2,14 € noch mehr, erholte sich im Jahresverlauf aber, um im Oktober wieder kräftig anzuziehen. Gleichzeitig sanken im Oktober die Preise für Super E5 und E10 um jeweils 1 Cent. Das geht aus der aktuellen Auswertung der Kraftstoffpreise durch das Vergleichsportals MEHR-TANKEN der Zeitschrift auto motor und sport hervor.

Obwohl Diesel weiterhin steuerlich geringer belastet wird als Benzin, ist die Schere zwischen Diesel und Benzin enorm angewachsen. Im Januar 2022 kostete Diesel 1,60 € und war damit um 13 Cent günstiger als Super E5 mit 1,73 €. Im Oktober war Diesel dagegen 14 Cent teurer als E5. Diesel hat sich seit Jahresbeginn um 50 Cent verteuert, E5 aber „nur“ um 23 Cent. Damit leiden nicht nur Dieselfahrer, sondern ganz besonders die Transportunternehmen massiv unter den überdurchschnittlichen Preissteigerungen für Diesel. Besonders teuer ist Diesel aktuell mit Literpreisen von 2,13 € in Thüringen, gefolgt von Bayern und Sachsen mit 2,12 €. Am günstigsten ist Diesel in Hamburg (2,08 €), Berlin und Nordrhein-Westfalen (2,09 €).

Brummis, die entlang der Autobahn tanken müssen, zahlen allerdings noch einmal deutlich mehr. Diesel kostete im Oktober an den Autobahnraststätten in Hamburg 2,43 € und damit noch einmal 35 Cent mehr als in der Stadt Hamburg. Extrem teuer war Diesel zudem entlang der Autobahnen in Rheinland-Pfalz mit 2,41 €, in Nordrhein-Westfalen (2,38 €) und Sachsen (2,37 €). Am günstigsten war Diesel an den Autobahnraststätten in Mecklenburg-Vorpommern (2,17 €), Brandenburg (2,19 €) und Schleswig-Holstein (2,20 €).

Große Preisunterschiede von täglich bis zu 19 Cent

Weiterhin auf sehr hohem Niveau sind die täglichen Preisschwankungen. Bei E5 variieren die Preise täglich zwischen 14 und 19 Cent. Bei Diesel schwanken die Literpreise zwischen 10 und 15 Cent. Bewegung gibt es auch bei den Marken, die im Oktober im Schnitt am günstigsten waren. Im Oktober bot das Netz von ED Superkraftstoff E5 mit einem Durchschnittspreis von 1,927 € am günstigsten an und löste damit die Marke Oil! ab. Hinter ED folgen die Marken Avanti (1,933 €), Globus (1,934 €), Markant und Oil! (je 1,944 €). Die teuerste Kraftstoffmarke war im Oktober Gulf mit 1,994 €, gefolgt von Esso (1,987 €) und Hoyer (1,986 €). Die Marktführer landen im letzten Drittel, Shell verlangte im Oktober im Schnitt 1,975 € für E5 und damit 5 Cent mehr als die günstigste Marke ED, Aral ist mit 1,972 € kaum günstiger.

Städtevergleich: Ludwigsburg weiterhin die günstigste Stadt in Deutschland

Zum zweiten Mal hintereinander ist Ludwigsburg in diesem Jahr die günstigste Stadt zum Tanken in Deutschland. In Ludwigsburg kostete Super E5 im Oktober im Schnitt 1,89 €, genauso viel wie im September. Dahinter folgen Viersen und Göppingen mit 1,90 € sowie Kaiserslautern, Pforzheim, Karlsruhe und Langenfeld im Rheinland mit 1,91 €. Bei den teuersten Städten hat Cuxhaven die Stadt Trier als bislang unangefochten teuerste Stadt abgelöst. In Cuxhaven kostete E5 im Oktober 2,07 € und damit 18 Cent mehr als in Ludwigsburg. Hinter Cuxhaven folgen als teuerste Städte Konstanz (2,07 €), Trier (2,05 €), Plauen (2,04 €) und Neumünster (2,03 €).

Die Spritvergleichsapp MEHR-TANKEN der Marke auto motor und sport nutzt nicht nur die Preisdaten der Markttransparenzstelle des Bundeskartellamtes, sondern auch von Usern gemeldete Kraftstoffpreise. Mehrmals täglich werden Preise von rund 15.000 Tankstellen deutschlandweit ausgewertet. Die App wurde im Oktober 2022 15,1 Millionen Mal (Visits nach IVW) für Preisvergleiche aufgerufen. Die Page Impressions lagen bei 42,3 Millionen (PIs nach IVW).

MEHR-TANKEN bildet die Spritpreise in einer Listen- und Kartenansicht für die gewählte Spritsorte ab. Dabei zeigt die App auch an, ob es sich aktuell lohnt, mit dem Tanken wegen noch sinkender Preise zu warten. Zudem integriert das Vergleichsportal auch mehrere Tausend Ladesäulen für Elektroautos sowie Wasserstoff-Tankstellen. NEU: Mit dem aktuellen Oktober Update von MEHR-TANKEN wird es zudem möglich, die verschiedenen Stromtarife und somit die Kosten für eine Ladung zu vergleichen. User können hierbei optional das genutzte E-Fahrzeug, die gewünschte Ladeleistung oder Ladedauer hinterlegen.

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