Gesundheit & Medizin

Erste Landungen und Starts auf dem neuen Hubschrauberlandeplatz

Nach der erfolgreichen luftfahrtrechtlichen und bautechnischen Abnahme fliegen die Rettungshubschrauber seit dem 29. Dezember den neuen Hubschrauberlandeplatz an.

Das Städtische Klinikum Karlsruhe hat seinen neuen Hubschrauberlandeplatz nahe der Zentralen Notaufnahme in Betrieb genommen. Nach der erfolgreichen luftfahrtrechtlichen Abnahme der rund 17 Meter hohen Plattform wurde jetzt auch bautechnisch grünes Licht gegeben.

„Seit Donnerstag, 0 Uhr, können die Rettungshubschrauber wieder direkt auf dem Klinikcampus landen und starten“, freut sich Stefan Binder, Leiter Planung und Bau am Klinikum. „Durch einen Übergang ist er direkt mit Haus R des Klinikums verbunden, worüber die Rettungsdienste einen direkten Zugang zu den Räumlichkeiten der Zentralen Notaufnahme erhalten.“ Auch die in der Planung befindliche Brücke zur benachbarten Helios Klink für Herzchirurgie wird voraussichtlich im Oktober 2023 unmittelbar an den Landeplatz angeschlossen. Dieser ersetzt die Plattform auf Haus R, die nicht mehr den aktuellen gesetzlichen Anforderungen entspricht.

Seit rund 50 Jahren sind Rettungshubschrauber in Deutschland im Einsatz. Sie fliegen Schwerverletzte ins Krankenhaus, gewährleisten den schnellstmöglichen Transport bei neurologischen und neurochirurgischen Notfällen und Herzinfarkten und werden für die Verlegung von Intensivpatienten genutzt. „Die EU hat die ohnehin hohen Sicherheitsstandards für Hubschrauberlandeplätze in bebauten Gebieten in den vergangenen Jahren weiter verschärft“, erklärt Binder. „Darauf haben wir mit unserem neuen Landeplatz reagiert.“

Im Heliport untergebracht sind vier Technikebenen, die Landeebene mit Kontrollraum und zwei Löschkanonen sowie ein Aufzug und Rettungswege. Während der Bauarbeiten hatten die Helikopter übergangsweise das Gelände der nahegelegenen Grenadierkaserne angeflogen. „Wir sind sehr froh, dass die Hubschrauber das Klinikum jetzt wieder regulär anfliegen können und wir die Patienten nicht mehr die letzten Meter mit dem Rettungsfahrzeug transportieren müssen“, betont Binder. Der Bau der Hubschrauberlandeplattform sowie die Brückenanbindung an Haus R ist gefördert vom Land Baden-Württemberg und finanziell unterstützt von der Stadt Karlsruhe.

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