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Spritpreise: Stabil teuer an Autobahnen, stabil günstig anderswo

Die Spritpreise für Super haben sich im Februar im Vergleich zum Januar nicht verändert. Das gilt nicht nur in den Städten und auf dem Land, wo die Preise mit 1,81 € für einen Liter Super E5 genauso teuer waren wie im Januar, sondern leider auch entlang der Autobahnen. In einigen Bundesländern lagen die Preise für Super im Februar wie schon im Januar mit einem Spitzenpreis von 2,25 € bis zu 44 Cent über dem Bundesdurchschnitt! Eine Entspannung der hohen Preise entlang der Reiserouten zeichnet sich nicht ab. Damit bleiben die Preisunterschiede zwischen den Tankstellen in der Fläche und denen an Autobahnen extrem, so eine Auswertung des Vergleichsportals mehr-tanken, das zur Zeitschrift auto motor und sport gehört.

Die Preise von Benzin und Diesel unterscheiden sich in den verschiedenen Bundesländern nur wenig, sie variieren in der Fläche nur um 6,3 Cent bei Super und um 6 Cent bei Diesel. Ganz anders ist das an den Autobahnen. So kostete Super E5 an den Autobahnen in Rheinland-Pfalz im Februar 2,25 €, in Sachsen 2,21 €, in Hamburg 2,20 €. In Mecklenburg-Vorpommern verlangten die Autobahntankstellen dagegen nur 1,90 € pro Liter E5, also 35 Cent weniger als in Rheinland-Pfalz und nur 8 Cent mehr als im Landesschnitt. Das Abfahren von der Autobahn zum Tanken lohnt sich also kaum. Auch entlang der Autobahnen im Saarland (1,91 €) und in Schleswig-Holstein (1,93 €) war Super deutlich günstiger als im Norden und Osten und nur wenig teurer als im Landesschnitt. „Warum die Preise für Super-Kraftstoff an den Autobahnen regional um bis zu 35 Cent variieren, in der Fläche abseits der Autobahnen aber nur um 6 Cent, lässt nicht wirklich erklären“, so Stefan Karcher, Publisher des Geschäftsbereichs Mobilität der Motor Presse Stuttgart. „Es ist offensichtlich, dass die Raststätten in bestimmten Ländern auf Dauer die Autofahrer stärker zur Kasse bitten als in anderen Ländern. Die Hamburger Autobahntankstellen sind dauerhaft die teuersten in Deutschland.“

Städtevergleich: Friedrichshafen und Ludwigsburg sind die günstigsten Städte Deutschlands

Schaut man sich die Preise nicht nach Ländern, sondern Städten an, sind Friedrichshafen am Bodensee und Ludwigsburg wieder die günstigsten Städte zum Tanken in Deutschland. Der Januar-Spitzenreiter Landshut ist dagegen wieder aus den Top 20 herausgefallen. Friedrichshafen und Ludwigsburg lieferten sich im Februar ein Kopf-an-Kopf-Rennen, dort kostete E5 im Februar exakt gleich nur 1,746 €, also 7 Cent weniger als im Bundesdurchschnitt. Dahinter folgen Sankt Augustin bei Bonn und Esslingen mit 1,748 €. Am teuersten war das Tanken in Deutschland erneut in Konstanz am Bodensee mit 1,918 €, das sind 11 Cent mehr als im Bundesdurchschnitt. Teuer ist es auch in Plauen im Vogtland mit 1,915 €, Neumünster und Garbsen (je 1,89 €). Trier, in vielen Monaten die teuerste Stadt in Deutschland, hat sich etwas gebessert und lag im Februar mit einem Literpreis von 1,862 € auf Rang 9 der teuersten Städte (siehe Tabelle).

ED, Avanti und Globus günstigste Marken – Gulf, ESSO und Hoyer die teuersten

Bei der Auswertung der Preise nach Spritmarken zeigt sich, dass ED, Avanti und Globus wie in den Vormonaten die günstigsten Spritmarken in Deutschland sind. Bei ED kostete E5 im Februar im Schnitt 1,76 €, das sind 5 Cent weniger als im Bundesschnitt. Avanti verlangte 1,77 €, Globus 1,78 €. Am teuersten waren die Marken Gulf (1,84 €), ESSO (1,83 €) und Hoyer (1,825 €).

Die Spritvergleichsapp mehr-tanken der Marke auto motor und sport nutzt nicht nur die Preisdaten der Markttransparenzstelle des Bundeskartellamtes, sondern auch von Usern gemeldete Kraftstoffpreise. Mehrmals täglich werden Preise von rund 14.500 Tankstellen deutschlandweit ausgewertet. Die App wurde im Februar 2023 11,2 Millionen Mal (Visits nach IVW) für Preisvergleiche aufgerufen. Die Page Impressions lagen bei 29,2 Millionen (PIs nach IVW).

Die App bildet die Spritpreise in einer Listen- und Kartenansicht für die gewählte Spritsorte ab. Dabei zeigt die App auch an, ob es sich aktuell lohnt, mit dem Tanken wegen noch sinkender Preise zu warten. Zudem integriert das Vergleichsportal auch mehrere Tausend Ladesäulen für Elektroautos sowie Wasserstoff-Tankstellen. Zudem ermöglicht mehr-tanken den Vergleich verschiedener Stromtarife und somit der Kosten für eine Ladung. User können hierbei optional das genutzte E-Fahrzeug, die gewünschte Ladeleistung oder Ladedauer hinterlegen.

Zudem bietet mehr-tanken als erste Spritvergleichsapp mit dem Partner elvah das ad-hoc-Laden an Ladesäulen an. Die Nutzer der mehr-tanken App benötigen dafür kein Abonnement, Ladekarte oder Registrierung. Die Autofahrer können per Listen- oder Kartenansicht eine von 30.000 Ladesäulen deutschlandweit auswählen. Auf der dazugehörigen Detailseite werden Informationen wie unterstützte Steckertypen, Kapazitäten und die aktuelle Verfügbarkeit der Ladepunkte angezeigt. Über das ebenfalls auf der Detailseite integrierte elvah-Widget kann der Ladevorgang durch einen Tap auf den gewünschten Ladepunkt gestartet werden. AC-Laden kostet über die mehr-tanken-App derzeit 54 Cent pro kWh, Schnellladen 69 Cent pro kWh. Der Preis pro kWh für das Schnellladen liegt damit rund 10 Cent unter dem üblichen Marktpreis.

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