Kunst & Kultur

„Anleihen / Anlehnen. Acht Zugänge für Ravensbrück 2015–2022“ – Ausstellung in der Gedenkstätte Ravensbrück zeigt Arbeiten der Dresdner Künstlerin Friederike Altmann

Am Samstag, 10. Juni 2023, um 17.00 Uhr wird in der Gedenkstätte Ravensbrück die Ausstellung „Anleihen // Anlehnen. Acht Zugänge für Ravensbrück 2015–2022“ mit Zeichnungen, Collagen und Vernähungen und der Dresdner Künstlerin Friederike Altmann eröffnet. Nach der Begrüßung durch den stellvertretenden Gedenkstättenleiter Matthias Heyl sprechen Gedenkstättenmitarbeiterin Angelika Meyer und die Kunsthistorikerin Susanne Altmann. Anschließend wird Friederike Altmann durch die Ausstellung führen.

Seit 2015 kommt Friederike Altmann in den Sommermonaten nach Ravensbrück, um in der Gedenkstätte zu recherchieren und künstlerisch zu arbeiten. Ausgelöst wurde ihr Interesse durch persönliche Begegnungen mit Überlebenden des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück, deren Mission es war und ist, ihre Erlebnisse an junge Generationen weiterzugeben. Über acht Jahre hinweg untersuchte Friederike Altmann das Gelände und die Geschichte des Gedenkortes Ravensbrück, indem sie sich aus acht thematischen Perspektiven und mit unterschiedlichen Methoden der Lagerhaft näherte. Ihre Ergebnisse sind Objekte aus Pflanzen, vernähten Fundstücken und Zeichnungen.

Friederike Altmann: „Mittlerweile kenne ich das ganze Gelände, jeden Winkel; ich kenne die Wege, die die Frauen selbst bauen und planieren mussten; ich kenne die Pflanzen und das Getier auf den unwirtlichen Höfen und angrenzenden Brachen und manchmal glaube ich, etwas vom Überlebenswillen, der Solidarität und dem Mut des Ravensbrücker ‚Alltags‘ verstanden zu haben und diese Momente in Kunstwerke zu übersetzen zu können.“

Friederike Altmann lebt Dresden und studierte an der dortigen Hochschule für bildende Künste Malerei und Grafik. In ihrer Heimatstadt stellte sie u.a. im Zentralwerk, im Kunsthaus Raskolnikow, im Deutschen Hygiene-Museum und im Neuen Sächsischen Kunstverein aus, aber auch in Salzburg (Mirabell) und in Dannenwalde (Kirche am Weg).

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Heinrich-Grüber-Platz 3
16515 Oranienburg
Telefon: +49 (3301) 810912
Telefax: +49 (3301) 810920
http://www.stiftung-bg.de

Ansprechpartner:
Dr. Horst Seferens
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 (3301) 8109-20
Fax: +49 (3301) 810926
E-Mail: seferens@stiftung-bg.de
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel