LÄKH für Erhalt und Ausbau des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin in Frankfurt
Die LÄKH-Delegierten erklären, Frankfurt am Main nehme innerhalb der deutschen Medizingeschichte eine besondere und bisher wissenschaftlich nicht vollständig ausgeforschte Stellung ein. Die Geschichte der medizinischen Einrichtungen vor Ort – insbesondere im Kontext der NS-Zeit und des Instituts für Rassenhygiene – begründe eine nachhaltige Verantwortung zur wissenschaftlichen Aufarbeitung und zur institutionellen Verankerung dieser Arbeit. Die bisher in dieser Hinsicht geleistete Arbeit des Instituts sollte sichtbar gemacht sowie fortgeführt und durch auskömmliche Ausstattung in materieller und personeller Hinsicht ausgebaut werden, so die LÄKH. Hierbei sei insbesondere eine direkte Integration der Forschungstätigkeit und ihrer Ergebnisse in die Ausbildung von Medizinstudierenden von großer Bedeutung, aber auch die kontinuierliche Reflexion innerhalb der medizinischen Fakultäten.
Nach Ansicht der hessischen Ärztinnen und Ärzte sei beides nur durch eine Verankerung des Instituts vor Ort und im Fachbereich Medizin nachhaltig und kontinuierlich zu gewährleisten. Die Unterstützung durch die Stadtgesellschaft und die Dr. Senckenbergische Stiftung ermöglichten dabei die Nutzung von Synergieeffekten.
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