Kunst & Kultur

Die Vorstellungen im Mai

Der Mai an der Staatsoper Hannover steht im Zeichen großer Opernkomödien, schillernder Premieren und eines neugierigen Blicks in die Zukunft – zwischen Mozart, Rossini und Korngolds Klangwelten.

Die tote Stadt
Premiere 9. Mai – Opernhaus

Mit Erich Wolfgang Korngolds Die tote Stadt bringt die Staatsoper eine der eindringlichsten Opern des frühen 20. Jahrhunderts auf die Bühne. Paul lebt im Schatten seiner verstorbenen Frau – bis die Begegnung mit Marietta seine Wirklichkeit ins Wanken bringt. Zwischen Traum, Erinnerung und Projektion entfaltet sich ein vielschichtiges Psychogramm über Verlust und Sehnsucht.
Regisseurin Ilaria Lanzino führt in ein Zwischenreich der Wahrnehmung, in dem sich Realität und Halluzination überlagern. Korngolds farbenreiche, sinfonisch gedachte Partitur macht diese Reise zu einem intensiven musikalischen Sog.
NDR Kultur und Deutschlandfunk Kultur übertragen die Premiere am 9. Mai live ab 19:05 Uhr.

Der Barbier von Sevilla
Wieder im Programm 17. Mai – Opernhaus

„Sie haben Riesenglück: Ihnen ist der Käse genau auf die Makkaroni gefallen!“ – Mit Gioachino Rossinis sprühender Komödie kehrt Figaro zurück: Barbier, Strippenzieher und selbsternannte Schaltzentrale von Sevilla.
Doch was als genialer Plan beginnt, gerät rasch außer Kontrolle – beste Voraussetzungen für ein turbulentes Spiel voller Täuschungen und komischer Eskalationen. Regisseurin Nicola Hümpel verschärft die Perspektive durch Live-Kameras: Figuren, die sich selbst inszenieren wollen, geraten unbarmherzig in den Fokus.

Spielzeit 2026/27 – Ausblick
Pressekonferenz 12. Mai | Spielplanpräsentation 17. Mai – Opernhaus

Der Mai richtet den Blick auch nach vorn: Am 12. Mai stellt die Staatsoper Hannover im Rahmen einer Pressekonferenz die kommende Spielzeit vor.
Am 17. Mai folgt die öffentliche Präsentation im Opernhaus: Intendant Bodo Busse, Mitglieder des Ensembles und des Staatsballetts geben exklusive Einblicke in die künstlerischen Höhepunkte der Saison 2026/27 – eine Einladung, das Kommende frühzeitig zu entdecken.

#rettedeintheater fordert verlässliche Theaterfinanzierung

Mit einer Demonstration am 29. April 2026 um 10:30 Uhr vom Bahnhofsvorplatz Hannover, über das Ministerium für Wissenschaft und Kultur bis hin zum Landtag macht das Bündnis #rettedeintheater auf die angespannte Finanzierungssituation der Theater und Orchester in Niedersachsen aufmerksam.
Steigende Betriebs- und Personalkosten stehen seit Jahren stagnierenden Zuschüssen gegenüber – mit spürbaren Folgen für künstlerische Arbeit und Planungssicherheit. Das Bündnis fordert deshalb eine nachhaltige Finanzierung der Theaterlandschaft sowie zusätzliche Mittel im kommenden Doppelhaushalt 2027/28.
#rettedeintheater vereint Beschäftigte freier, kommunaler und staatlicher Theater in Niedersachsen und ruft zur Teilnahme an der Aktion in Hannover auf.

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