FIR-Geschäftsführer Prof. Wolfgang Boos an das WZL der RWTH Aachen berufen
Die parallele Verantwortung für das FIR und den WZL-Lehrstuhl für Produktionsmanagement schafft eine einzigartige institutionelle Verbindung. Sie verzahnt die exzellente technologische Grundlagenforschung des WZL im Bereich der industriellen Wertschöpfung noch enger mit der starken anwendungsorientierten Forschung und dem Transferfokus des FIR.
In seiner neuen Rolle am WZL fokussiert sich Boos auf die Säulen „Produktionsintelligenz“ – die datenbasierte Steuerung von der Analytics bis zur Künstlichen Intelligenz – sowie das „Industrialisierungsmanagement“ zur Skalierung zukunftsfähiger Produktionssysteme. Diese Themen fügen sich nahtlos in die ganzheitliche Digitalisierungs- und Transformationsstrategie ein, die das FIR seit Jahren erfolgreich mit der Industrie umsetzt.
„Die europäische Industrie steht vor einer fundamentalen Transformation hin zu resilienten und kreislauforientierten Wertschöpfungsnetzwerken“, erklärt Prof. Wolfgang Boos. „Indem wir die datengestützten Konzepte der Produktionsintelligenz am WZL nun noch direkter mit der Transferstärke und den anwendungsorientierten Lösungen des FIR im Cluster Smart Logistik verbinden, schaffen wir einen enormen Mehrwert und Innovationsschub für unsere Forschungs- und Industriepartner.“
Der berufliche Weg von Wolfgang Boos ist geprägt von der konsequenten Verbindung aus wissenschaftlicher Exzellenz und industrieller Praxis: Nach einer Ausbildung zum Werkzeugmechaniker und dem Maschinenbaustudium promovierte er am WZL und war dort langjährig als geschäftsführender Oberingenieur unter seinem Vorgänger Prof. Günther Schuh tätig. Nach einem Executive MBA für Technologiemanager an der Universität St. Gallen hat er als Gründer der WBA Aachener Werkzeugbau Akademie GmbH und langjähriger Geschäftsführer des FIR bewiesen, wie innovative Forschung schnell und erfolgreich in der industriellen Anwendung skaliert werden kann.
Mit dieser Personalie unterstreicht der FIR e. V. an der RWTH Aachen einmal mehr seinen Anspruch, als interdisziplinäres Bindeglied zwischen akademischer Spitzenforschung und der digitalen Transformation in der Wirtschaft zu agieren.
Seit über 70 Jahren steht das FIR an der RWTH Aachen für die Steigerung der industriellen Wertschöpfung. Als Forschungsinstitut für Rationalisierung 1953 gegründet, ist das FIR heute führend in der digitalen Transformation der produzierenden Industrie.
Im Fokus steht die Transformation der industriellen Kernbereiche Produktion und Dienstleistung mit dem Ziel, die langfristige Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu stärken. Ein zentrales Element ist dabei die Wertsteigernde Kreislaufwirtschaft als Grundlage für profitables und nachhaltiges Wirtschaften. Zukunftsweisende Strategien für die produzierende Industrie zu entwickeln und die Potenziale bewährter und neuer Technologien zu erschließen, bilden dafür das Fundament.
Als Johannes-Rau-Forschungsinstitut unterstützt das FIR die Forschungsstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen und beteiligt sich aktiv an den Landesclustern, um den Standort NRW und Deutschland zu stärken.
FIR an der RWTH Aachen
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