Praxiswochen der Handwerkskammer machen Elektrotechniker fit für die Meisterprüfung
Kerninhalte im Praxistest
Im Mittelpunkt des Kurses standen Planung und Installation, und damit die beiden Kompetenzbereiche, die in der praktischen Meisterprüfung das größte Gewicht haben. Das Meisterprüfungsprojekt, Kernstück des Prüfungsteils I, bildet einen vollständigen Kundenauftrag ab, den die Prüflinge innerhalb von vier Arbeitstagen bearbeiten müssen. Von der Entwurfsplanung über technische Berechnungen und Zeichnungen bis hin zur vollständigen Kalkulation machen die Planungsarbeiten einen wesentlichen Teil der Prüfungsleistung aus.
Ebenso gewichtig sind die Durchführungsarbeiten: Installations-, Parametrierungs- und Programmierarbeiten einschließlich der Anlagenüberprüfung und Inbetriebnahme. Hinzu kommen Kontroll- und Dokumentationsarbeiten mit Messungen, Messprotokollen und Prüfberichten. Im anschließenden Fachgespräch sowie einer vierstündigen Situationsaufgabe müssen die Prüflinge ihr Können zusätzlich unter Beweis stellen.
Prüfungsnahe Bedingungen
Die Praxiswochen der Handwerkskammer orientierten sich eng an genau diesen Prüfungsanforderungen. Die elf Teilnehmer durchliefen realitätsnahe Aufgabenstellungen, die den gesamten Ablauf des Meisterprüfungsprojekts widerspiegelten: von der systematischen Planung einer elektrotechnischen Anlage über deren fachgerechte Installation bis zur sorgfältigen Dokumentation. Unter prüfungsnahen Bedingungen vertieften die angehenden Meister ihre Fertigkeiten, trainierten ihre Zeitplanung und lernten, typische Fehlerquellen frühzeitig zu erkennen.
Sicherheit für den Ernstfall
Obwohl viele der Teilnehmer über Berufserfahrung verfügen, stellt die strukturierte Bearbeitung eines kompletten Kundenauftrags unter Prüfungsbedingungen eine besondere Herausforderung dar. Der zweiwöchige Intensivkurs schloss gezielt die Lücke zwischen beruflichem Alltag und Prüfungssituation und gab den Teilnehmern die nötige Sicherheit für den Ernstfall.
Die Meisterprüfung im Elektrotechnikerhandwerk kann in den Schwerpunkten Energie- und Gebäudetechnik, Automatisierungs- und Systemtechnik oder Gebäudesystemintegration abgelegt werden. Mit dem Kursformat „Fit für die praktische Meisterprüfung“ stärkt der Bildungsservice der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald Fachkräfte aus der Region auf ihrem Weg zum Meisterbrief und investiert damit in die Zukunft des Handwerks.
Kontakt beim Bildungsservice: Benedikt Sand, Telefon 0621 18002-229, E-Mail: bildungsservice@hwk-mannheim.de.
Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald
B 1 1-2
68159 Mannheim
Telefon: +49 (621) 18002-0
Telefax: +49 (621) 18002-199
http://www.hwk-mannheim.de
Telefon: +49 (621) 18002-104
Fax: +49 (621) 18002-152
E-Mail: marina.litterscheidt@hwk-mannheim.de
Kommunikation, Medien, Marketing
Telefon: +49 (621) 18002-106
Fax: +49 (621) 18002-152
E-Mail: wagenblass@hwk-mannheim.de
![]()


