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Forscher untersuchen Eignung als CO2-Speicher

Eignen sich Weinberge als Speicher für Kohlendioxid? Dieser Frage gehen Forscher mit einem Projekt in einem Öko-Weingut in Rheinhessen nach. Ihre Hoffnung: Weinberge könnten dabei helfen, das bundesweite Ziel der CO2-Neutralität bis 2050 zu erreichen. 

Forscher im Weinberg

Das Weingut Sander in Mettenheim in Rheinhessen hat sich dafür als Praxispartner für das Projekt «Reset» zur Verfügung gestellt. Die Wissenschaftler des GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung und des RIFS Forschungsinstituts für Nachhaltigkeit am GFZ waren bereits zu einem ersten Arbeitstreffen vor Ort. Das teilte das Weingut in einer Pressemitteilung mit. 

Die Zutat: Gesteinsmehl

Für das Projekt werden die Weinberge präpariert, und zwar indem in ihnen Gesteinsmehl ausgebracht wird. «Was wir erforschen, ist ein natürlicher Prozess, der keiner aufwendigen technischen Massnahmen bedarf,» erklärte Professor Dirk Sachse, Co-Leiter des Projekts. Verwitternde Silikatgesteine sorgten bereits seit Jahrmilliarden dafür, dass CO2 aus der Atmosphäre entfernt werde.

Wasserkreislauf hilft

Und so soll das Projekt vonstatten gehen: Das in den Weinbergen – und auf anderen landwirtschaftlichen Flächen – verteilte Gesteinsmehl reagiert an der Erdoberfläche mit CO2 aus der Luft. Über den natürlichen Wasserkreislauf gelangt der Gesteinsstaub über Grundwasser, Bäche und Flüsse ins Meer. Dort lagert es sich z. B. als Kalkgestein ab und speichert so das Klimagas dauerhaft. 

Weingut macht es schon lange

Besonders interessant ist das Projekt für das Weingut Sander deshalb, weil es seine Weinberge schon seit Jahren mit Gesteinsmehl anreichert – bisher allerdings mit dem Hauptziel, die Qualität des Weines zu verbessern. «Wir wollen immer aufs Neue verstehen, ob das, was wir hier auf unseren Böden tun, zukunftstauglich ist,» sagt Winzer Stefan Sander.

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