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Neue Brücke zwischen Mittelstand und Wissenschaft – Ruhrgebiet stärkt seine Zukunftsfelder

Aus der Forschung in die Praxis – ein neues Projekt unterstützt Forschende und mittelständische Unternehmen aus dem Ruhrgebiet gezielt bei der Kooperation. Die Region setzt dabei auf die Zukunftsfelder Bioökonomie, Cybersicherheit sowie Logistik und Künstliche Intelligenz. Mit der Fördermittelbescheidübergabe durch den Düsseldorfer Regierungspräsidenten Thomas Schürmann erfolgte nun der offizielle Startschuss des Projekts FITS3.

„Das Ruhrgebiet ist mit seinen 22 Hochschulen eine wichtige Wissenschaftsregion und seit jeher geprägt von starken Unternehmen. Eine intensivere Verzahnung bietet enorme Potentiale. Mit dieser Förderung unterstützen wir die internationale Sichtbarkeit des Ruhrgebiets als bedeutender Innovationsort“, sagte Regierungspräsident Thomas Schürmann.

Für Jörg Kemna, Geschäftsführer der Business Metropole Ruhr (BMR), zielt FITS3 auf eine gesamtdeutsche Herausforderung: „Deutschland muss seine enormen Fähigkeiten in der Wissenschaft wieder in wirtschaftliches Wachstum verwandeln. Im Ruhrgebiet setzen wir mit FITS3 besonders auf unsere Stärken und die Innovationskraft des Mittelstandes.“

FITS3 steht für „Fostering Long-term Innovation Transfer in S3-Networks“ und zielt darauf ab, den Wissenstransfer zwischen Forschung und Wirtschaft nachhaltig zu verbessern. Im Mittelpunkt stehen kleine und mittlere Unternehmen, die oft nur eingeschränkten Zugang zu aktuellen Forschungsergebnissen, Technologien und internationalen Netzwerken haben. Das Projekt setzt genau hier an: Es vernetzt gezielt Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Technologiezentren im Ruhrgebiet und darüber hinaus – insbesondere mit internationalen Akteuren aus Wissenschaft und Wirtschaft.

Das Projekt konzentriert sich auf drei Zukunftsfelder mit besonderer Bedeutung für die Region und hohem Innovationspotenzial.

Im Bereich der Bioökonomie, Biotechnologie und Biomedizin werden die Kompetenzen insbesondere durch den Bio-Economy Campus Bönen gebündelt und weiterentwickelt. In Bochum liegt der Fokus auf Cybersicherheit, einem zentralen Zukunftsthema für Wirtschaft und Gesellschaft, unterstützt durch die Technologiezentren der Bochum Wirtschaftsentwicklung. Dortmund wiederum bildet mit Logistik und Künstlicher Intelligenz einen weiteren starken Schwerpunkt, insbesondere durch das TechnologieZentrumDortmund.

FITS3 wird im Rahmen des EFRE/JTF-Programms Nordrhein-Westfalen 2021–2027 durch die Europäische Union und das Land NRW gefördert.

WEITERE STIMMEN DER PROJEKTPARTNER

Dr. Oliver Bonkamp, Prokurist, Bio-Security Management GmbH

„FITS3 gibt uns die einmalige Möglichkeit, die Kompetenzen unserer Unternehmen und unser Angebot international bekannt zu machen. Als Technologiezentrum ist es nicht nur wichtig, in der Region Sichtbarkeit für den Transfer zu erzeugen, sondern auch EU-weit. Durch dieses Projekt verbinden wir uns mit anderen exzellenten europäischen Standorten für den fokussierten Technologietransfer.”

Dirk Stürmer, Vorsitzender der Geschäftsführung, TechnologieZentrumDortmund GmbH

„FITS3 stärkt die internationale Sichtbarkeit des Ruhrgebiets und Dortmunds als Innovationsstandort. Als Impulsgeber trägt das TechnologieZentrumDortmund dazu bei, KMU und Start-ups mit dem Fokus Logistik und KI gezielt mit internationalen Partnern zu vernetzen und konkrete Transfer- und Kooperationsprojekte zu entwickeln.“

Dr. Thomas Wollinger, Geschäftsführer, Bochum Wirtschaftsentwicklung

„Das Zentrum für IT-Sicherheit steht für die enge Verbindung von Wissenschaft, Wirtschaft und Technologietransfer in Bochum. FITS 3 stärkt die Zusammenarbeit der Partner im Ruhrgebiet und schafft neue Sichtbarkeit für gemeinsame Innovationen in den Bereichen Cybersecurity, Logistik und Biotechnologie. Gemeinsam entsteht ein Netzwerk mit regionaler und internationaler Strahlkraft.”

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.business.ruhr/projekte/fits3.html

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