Gesundheit & Medizin

Aktuelle Sozialpolitik im Fokus: 12. Passauer Wolf Expertenforum in Bad Griesbach

Unter dem Titel »Aktuelle sozialpolitische Entwicklungen — kom pakt« fand am Donnerstag, den 15. Oktober, das 12. Passauer Wolf Expertenforum für Sozialdienste und Klinische Sozialarbeit im Passauer Wolf Bad Griesbach statt. Im Mittelpunkt standen aktuelle und geplante sozialpolitische Veränderungen in Gesundheit, Rente und Pflege sowie deren Auswirkungen auf Versicherte, Leistungser bringer und Einrichtungen. Neben Fachvorträgen von Experten der AOK Bayern, der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd und des Verbands der Ersatzkassen e.V. (vdek) bot eine Podiumsdiskussion Gelegenheit, die sozialpolitischen Entwicklungen aus unterschiedli chen Perspektiven einzuordnen. Darüber hinaus widmete sich das Forum der gesetzlichen Betreuung im Klinikalltag. Raum für persön lichen Austausch und eine Hausführung durch das Passauer Wolf Reha-Zentrum Bad Griesbach rundeten das Programm ab.

Perspektiven zusammenbringen

Das Passauer Wolf Expertenforum bringt seit zwölf Jahren Akteure aus unter schiedlichen Bereichen der Gesundheitsversorgung zusammen. Ziel ist es, ak tuelle sozialrechtliche und rehabilitative Fragestellungen praxisnah zu be leuchten und den Austausch über die Schnittstellen zwischen Krankenhaus, Rehabilitation und Kostenträgern hinweg zu fördern. »Die gesetzlichen Rah menbedingungen im Gesundheits- und Sozialwesen verändern sich stetig. Für die tägliche Arbeit ist es deshalb umso wichtiger, Entwicklungen frühzeitig einzuordnen und ihre konkreten Auswirkungen auf die Versorgung der Patien ten zu verstehen. Genau dafür schafft das Expertenforum Raum«, sagt Mariola Rehmus-Wirtgen, Leitung des Vertriebs im Passauer Wolf.

Sozialpolitische Entwicklungen kompakt einordnen

Nach einem gemeinsamen Get-together begrüßte Stephan Merz, Geschäfts führer im Passauer Wolf Bad Griesbach, die Teilnehmer. Anschließend standen zentrale sozialpolitische Entwicklungen in Gesundheit, Rente und Pflege auf der Agenda. Dr. Linda Föttinger, Referatsleiterin Politik und Kommunikation vom vdek, gab einen Einblick in das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz. Josef Weinzierl von der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd stellte Vor schläge der Rentenkommission zur Rentenreform vor. Das Gesetz zur Neuord nung der Pflegeversicherung beleuchtete Rudolf Wühr von der AOK Bayern. Wie sich die aktuellen Entwicklungen in der Praxis auswirken und welche Her ausforderungen daraus für die verschiedenen Beteiligten entstehen, war an schließend Gegenstand einer Podiumsdiskussion. Unter der Moderation von Stefan Scharl, Geschäftsführer des Passauer Wolf, diskutierten Dr. Linda Föt tinger, Jürgen Orthum (AOK Bayern), Armin Maucher (DRV Bayern Süd), Dr. Ann-Kristin Stenger (VPKA), Josef Weinzierl sowie Rudolf Wühr. Nach dem ge meinsamen Mittagessen rückte ein weiteres praxisrelevantes Thema in den Mittelpunkt. Josef Burger, Richter am Amtsgericht Passau in der Abteilung für Betreuungssachen, widmete sich der gesetzlichen Betreuung und den damit verbundenen Zuständigkeiten im Klinikalltag. Dabei ging es insbesondere da rum, Verantwortlichkeiten rechtssicher einzuordnen und Orientierung für Si tuationen zu geben, mit denen Sozialdienste und Einrichtungen in ihrer tägli chen Arbeit konfrontiert sind.

Austausch und Vernetzung

Eine Führung durch das Passauer Wolf Reha-Zentrum gab den Teilnehmern anschließend Einblicke in den Standort Bad Griesbach. Dabei wurde auch deut lich, wie sich der Passauer Wolf mit Blick auf die Veränderungen im Gesund heitswesen strategisch weiterentwickelt. Ein Schwerpunkt liegt auf Wachstum und Innovation in der Neurologie. »Die neurologische Rehabilitation ist ein Bereich mit wachsendem Versorgungsbedarf. Diesem begegnen wir, indem wir unsere Angebote gezielt weiterentwickeln und innovative Versorgungskon zepte vorantreiben. Damit wollen wir auch künftig eine qualitativ hochwertige und bedarfsgerechte neurologische Rehabilitation sicherstellen«, sagt Dr. Oli ver Meier, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Neurologie im Passauer Wolf Bad Griesbach.

Gleichzeitig wird die Geriatrische Rehabilitation am Standort weiter ausge baut, um dem steigenden Versorgungsbedarf einer älter werdenden Bevölke rung in der Region Rechnung zu tragen. »Mit dem Ausbau der Geriatrischen Rehabilitation stärken wir gezielt die wohnortnahe Versorgung älterer Men schen. Unser Anspruch ist es, Patienten dabei zu unterstützen, möglichst viel Selbstständigkeit und Lebensqualität zurückzugewinnen und zugleich verläss liche Versorgungsstrukturen für die Region zu schaffen«, sagt Dr. Livia Hertel endy-Vogl, Chefärztin der Geriatrie im Passauer Wolf Bad Griesbach.

Bei Kaffee und Kuchen klang das 12. Expertenforum aus und bot noch einmal Gelegenheit, die Themen des Tages im persönlichen Gespräch zu vertiefen. »Das Expertenforum hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll der persönliche und fachliche Austausch ist. Die unterschiedlichen Perspektiven und die inten siven Gespräche haben wichtige Impulse gegeben und deutlich gemacht, wie viel wir voneinander lernen können«, so Stephan Merz abschließend.

Über Passauer Wolf – Medizin fürs Leben

An vier Standorten in Bayern – in Bad Griesbach, Bad Gögging, Nittenau und Ingolstadt – werden Gäste auf ihrem Weg zu neuer Lebenskraft unterstützt. Das mittelständische und von Inhaber-Familien getragene Unternehmen blickt zurück auf über 45 Jahre Erfahrung. Zur Kernkompetenz gehören die statio näre und ambulante Rehabilitation sowie die neurologische Akutbehandlung und Nachsorgeprogramme zur Festigung des Behandlungserfolgs. Das Angebot »AktivConnect« by Passauer Wolf bietet digitale Gesundheitslösungen. Wir be gleiten zudem ortsunabhängig per App. Gehobenen Ansprüchen wird man mit den Passauer Wolf Komfort-Angeboten gerecht. Das Präventionsangebot »RV Fit« der Deutschen Rentenversicherung wird in Bad Griesbach und Ingolstadt angeboten. Insgesamt werden im Passauer Wolf jedes Jahr über 20.000 Gäste empfangen und behandelt. Für 1.700 Mitarbeiter ist das Unternehmen Karrie rebegleiter. Die Häuser zählen zu den führenden Zentren für Rehabilitation und medizinische Versorgung in Bayern.

Weitere Informationen:
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