Finanzen / Bilanzen

Herbstumfrage zur Baukonjunktur – Präsident Thomas Echterhoff: „Bislang nur geringe Auswirkungen durch Corona auf die Bauindustrie in Niedersachsen und Bremen“

Trotz der seit März 2020 anhaltenden Corona-Pandemie schätzen fast 90 Prozent der in der Konjunkturumfrage des Bauindustrieverbandes Niedersachsen-Bremen befragten Mitgliedsunternehmen die derzeitige Geschäftssituation als gut oder zufriedenstellend ein. Am besten schnitt der Wohnungsbau ab, bei dem sich gegen den Trend der Anteil negativer Einschätzungen für das nächste halbe Jahr sogar etwas verringerte, auf nunmehr nur noch 14,3 Prozent.

Ebenso stabil zeigte sich der Eisenbahnober- und -gleisbau. Dort gehen 85,7 Prozent der befragten Unternehmen von einer unveränderten Geschäftslage in den nächsten sechs Monaten aus. Dies dürfte vor allem auf die im Bundeshaushalt für 2021 vorgesehene Erhöhung der Investitionen in die Schienenwege um 12 Prozent auf dann 8,7 Mrd. Euro zurückzuführen sein.

Allerdings habe sich der Prozentsatz von Unternehmen der Bauindustrie, die von einer schlechteren Entwicklung der Geschäftslage im nächsten halben Jahr ausgehen, von ca. 16 Prozent im Herbst 2019 auf 33,2 Prozent mehr als verdoppelt. Nach den Worten von Thomas Echterhoff zeigt sich darin, dass die Bauindustrie eine der allgemeinen Konjunktur nachlaufenden Branche sei und der Blick nach vorne sorgenvoller werde.

Besonders im Bereich des Straßenbaus erhöhte sich der Anteil der Unternehmen, die von einer schlechteren Entwicklung der Geschäftssituation in den nächsten sechs Monaten ausgehen. Hauptursache ist nach Einschätzung Echterhoffs die Befürchtung, dass es vor allem im ersten Quartal des Jahres 2021 in Folge des Übergangs der Bundesautobahnen auf die Autobahn GmbH zu einem Auftragsloch kommen wird.

Als größtes Problem der Bauwirtschaft wird nach Angaben Echterhoffs von den Unternehmen weiterhin der Fachkräftemangel gesehen. An die zweite Stelle ist infolge der Corona-Pandemie erwartungsgemäß der Rückgang der Baunachfrage gerückt. Auch das Problem des Anstiegs der Entsorgungskosten wird von der Bauindustrie weiterhin als gravierend eingeschätzt.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Bauindustrieverband Niedersachsen-Bremen e.V.
Bürgermeister-Spitta-Allee 18
28329 Bremen
Telefon: +49 (421) 20349-0
Telefax: +49 (451) 234808
http://www.bauindustrie-nord.de/

Ansprechpartner:
Rainer Seebald
Hannover
Telefon: +49 (511) 34834-232
Fax: +49 (511) 3480711
E-Mail: seebald@bauindustrie-nord.de
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel