• Verbraucher & Recht

    Rauchen in der Mietwohnung: Was erlaubt ist – und was nicht

    Rauchen ist in der Mietwohnung zwar erlaubt, doch es gibt Grenzen. Denn wo der eigene Lebensstil die Rechte anderer beeinträchtigt, kommt es immer wieder zu Streit. Anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai zeigen die ARAG Experten anhand einiger Urteile, wann Rauchen noch zulässig bleibt, wann Mieter haften müssen und welche Ansprüche Nachbarn bei starker Rauchbelästigung haben. Schönheitsreparatur oder Schadensersatz? Grundsätzlich dürfen Mieter in ihrer eigenen Wohnung rauchen, da das Rauchen zum vertragsgemäßen Gebrauch einer Mietwohnung gehört. Die ARAG Experten weisen allerdings darauf hin, dass starke Raucher beim Auszug unter Umständen Schadensersatz leisten müssen, wenn die Wohnung so stark in Mitleidenschaft gezogen ist, dass Schönheitsreparaturen nicht mehr genügen. In einem konkreten…

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  • Sport

    Fußball-WM 2026: Was Fans jetzt wissen sollten

    Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 verspricht ein großes Sportereignis zu werden. Gekickt wird vom 11. bis 19. Juli in gleich drei Ländern: den USA, Kanada und Mexiko. Für Fans in Deutschland bringt das nicht nur Vorfreude, sondern auch praktische Fragen mit sich: Wann laufen die Spiele? Was gilt beim Public Viewing? Und worauf sollten Fans beim Last-Minute-Ticketkauf oder beim Reisen achten? Die ARAG Experten mit einem Überblick. Public Viewing, Ruhestörung und Benimmregeln Durch die Austragung in Nordamerika verschieben sich viele Anstoßzeiten in Deutschland deutlich in die Abend- und Nachtstunden. Ein Großteil der 72 Vor- und 32 Finalrundenspiele wird zwischen 22 Uhr und 6 Uhr morgens übertragen. Damit Fans dennoch gemeinsam schauen können,…

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  • Verbraucher & Recht

    Jahrelang nichts getan – Anspruch verwirkt

    Eine Grundstückseigentümerin wollte gegen eine möglicherweise zu hohe Garage auf dem Nachbargrundstück vorgehen, obwohl diese bereits seit über 50 Jahren dort gestanden hatte. Laut ARAG Experten entschied das Oberverwaltungsgericht Niedersachsen jedoch, dass ein solcher Anspruch verwirkt ist, da über Jahrzehnte hinweg kein Widerspruch eingelegt wurde und dadurch ein berechtigtes Vertrauen des Nachbarn auf den Fortbestand der Garage entstanden war. Selbst wenn die Garage ursprünglich rechtswidrig gewesen sein sollte, könne nach so langer Zeit kein Einschreiten mehr verlangt werden, da die frühere Duldung durch den Vorbesitzer des Grundstücks auch der jetzigen Eigentümerin zugerechnet wird (Az.: 1 LA 47/25). Sie wollen mehr erfahren? Lesen Sie die aktuelle Entscheidung . Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:…

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  • Verbraucher & Recht

    Zu hohe Zinsen können sittenwidrig sein

    Ein Mann lieh einer Bekannten 30.000 Euro und behauptete später, es seien monatliche Zinsen von 5.000 Euro vereinbart worden. Die ARAG Experten verweisen auf eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Schleswig, das darin ein sittenwidriges Geschäft sah, weil der Betrag einem extrem hohen Zinssatz von etwa 200 Prozent jährlich entsprochen hätte. Solche überhöhten Zinsen stellen Wucher dar und machten die Vereinbarung insgesamt unwirksam. Der Mann konnte daher keine entsprechenden Zinsen verlangen. Eine nachträgliche Reduzierung auf ein zulässiges Maß an Zinsen kam ebenfalls nicht in Betracht. Entscheidend war zudem, dass er die problematischen Umstände der Bekannten hätte erkennen müssen, insbesondere eine mögliche finanzielle Notlage der Darlehensnehmerin (Az.: 7 I 1/26). Sie wollen mehr erfahren?…

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  • Verbraucher & Recht

    Kulanzleistung darf an Bedingungen geknüpft sein

    Kurz nach Ablauf der Gewährleistung ging der Kühlschrank eines Ehepaares kaputt, woraufhin der Hersteller aus Kulanz eine Gutschrift in Höhe von knapp 500 Euro für den Kauf eines neuen Geräts anbot. Voraussetzung: Das alte, defekte Gerät muss zurückgegeben werden. Beim Kauf eines neuen Kühlschranks für rund 1.300 Euro, von denen die versprochene Gutschrift abgezogen wurde, verweigerte das Paar allerdings die Herausgabe des alten Kühlschranks. Daraufhin verlangte der Händler den gewährten Rabatt zurück und forderte die Käufer auf, den vollen Betrag für das Gerät zu bezahlen. Der Fall landete vor Gericht. Das Amtsgericht München bestätigte nach Auskunft der ARAG Experten das Vorgehen des Händlers: Die Kulanzleistung war an die Rückgabe des…

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  • Verbraucher & Recht

    Urlaub geplant: Welches Ausweisdokument muss mit?

    Die Urlaubszeit hat begonnen. Was im Reisegepäck auf keinen Fall fehlen darf, sind Personalausweis oder Reisepass. Doch was gilt, wenn eines dieser wichtigen Dokumente abgelaufen ist? Für welche Länder benötigt man überhaupt einen Reisepass? Und benötigen auch Kinder eigene Ausweisdokumente? Die ARAG Experten geben einen Überblick. Welche Dokumente brauche ich wirklich für meine Reise? Innerhalb der Europäischen Union sowie in Ländern wie der Schweiz, Norwegen oder Island genügt für touristische Aufenthalte in der Regel ein gültiger Personalausweis. Die ARAG Experten weisen jedoch darauf hin, dass für Fernreisen meist ein Reisepass erforderlich ist. Deutsche Staatsbürger können damit in 185 Länder einreisen. Für verbindliche Informationen zum jeweiligen Reiseland empfiehlt sich ein Blick auf die…

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  • Verbraucher & Recht

    Tag der Nachbarschaft: Was im Garten erlaubt ist

    Im Garten endet die Gestaltungsfreiheit dort, wo Gesetze greifen. Was erlaubt ist, wird also nicht nur vom persönlichen Geschmack bestimmt, sondern auch von Bauordnungen, Verkehrssicherungspflichten und Verjährungsfristen. Anlässlich des Tages der Nachbarschaft am 25. Mai zeigen die ARAG Experten anhand aktueller Urteile, worauf Gartenbesitzer achten sollten. Baumkontrolle: Wann sie Pflicht ist Abgestorbene Äste stellen ein Risiko dar, weil sie leicht abbrechen und herabfallen können. Doch müssen Bäume deshalb regelmäßig kontrolliert werden? Laut ARAG Experten kann tatsächlich eine jährliche Überprüfung erforderlich sein. In einem konkreten Fall verlangte ein Grundstückseigentümer von seinem Nachbarn, dessen mehr als 80 Jahre alte Bäume regelmäßig auf Totholz überprüfen zu lassen, da Äste auf sein Grundstück ragten.…

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  • Verbraucher & Recht

    Von Namen bis Verträge: Was sich mit der Ehe ändert

    Mit der Entscheidung zu heiraten stellen sich für viele Paare auch rechtliche Fragen: Welcher Familienname soll es sein? Worauf muss bei der Planung geachtet werden? Was gilt für bestehende Verträge – und ändert sich sonst noch etwas? Pünktlich zur Hochzeitssaison geben die ARAG Experten einen Überblick über die wichtigsten Punkte, inklusive der Neuerungen beim Namensrecht. Mehr Freiheit beim Familiennamen Seit Mai 2025 gilt in Deutschland ein reformiertes Namensrecht. Ehepaare können seither deutlich freier entscheiden, welchen Namen sie künftig führen möchten. Das Wichtigste: Das Tragen von Doppelnamen, die sich aus dem Geburtsnamen der Frau und dem des Mannes zusammensetzen, ist für beide Ehepartner erlaubt. Vorher musste einer der beiden Partner nach der…

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  • Verbraucher & Recht

    Kein Schadensersatz bei Sturz durch Schlagloch

    Das Landgericht Landau entschied nach Auskunft der ARAG Experten, dass ein schweres Schlagloch zwar eine Pflichtverletzung des Landes wegen unzureichender Straßeninstandhaltung darstellen kann, dies jedoch nicht automatisch zu Schadensersatz führt. Im konkreten Fall wurde die Straße als verkehrswidrig eingestuft und die Verkehrssicherungspflicht verletzt. Dennoch ging ein gestürzter E Bike Fahrer leer aus, weil das Schlagloch für einen aufmerksamen Verkehrsteilnehmer erkennbar gewesen wäre. Da der Kläger selbst nicht ausreichend auf die Fahrbahn geachtet hatte, überwog seine Eigenverantwortung laut Entscheidung des Landgerichts Landau in der Pfalz entscheidend (Az.: 3 O 186/23). Sie wollen mehr erfahren? Lesen Sie die aktuelle Entscheidung. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: ARAG SE ARAG Platz 1 40472 Düsseldorf Telefon:…

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  • Verbraucher & Recht

    Fehlende Poolliegen können Reisemangel sein

    Die ARAG Experten verweisen auf eine Entscheidung des Amtsgerichts Hannover, welches entschieden hat, dass dauerhaft mit Handtüchern blockierte Sonnenliegen am Hotelpool einen Reisemangel darstellen können, wenn Hotelpersonal oder Reiseveranstalter nicht dagegen einschreiten. Im konkreten Fall hatte ein Urlauber eine Pauschalreise nach Kos gebucht, bei der die Liegen täglich bereits ab früh morgens reserviert waren, ohne tatsächlich genutzt zu werden. Daher konnten er und seine Familie den Poolbereich kaum benutzen. Trotz Beschwerden wurde keine Abhilfe geschaffen. Das Amtsgericht Hannover wertete dies als Mangel der Reise und sprach dem Kläger eine Minderung des Reisepreises für zehn Tage um 15 Prozent zu (Az.: 527 C 9826/25). Sie wollen mehr erfahren? Lesen Sie die aktuelle…

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