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Volle Auftragsbücher warten auf Macher
Wenn Deutschland die Klimaziele erreichen will, muss schon jetzt weitergedacht werden. So z. B. beim Bau von Häusern, die weniger Energie verbrauchen. Und wenn bezahlbarer Wohnraum entstehen soll, kann eine weit verbreitete Baulücke dafür genutzt werden: auf dem Dach. „Das Bauen boomt – denn jeder Mensch braucht ein Dach über dem Kopf“, freut sich Kay Preißinger vom Landesinnungsverband des Bayerischen Dachdeckerhandwerks. „Und es wird mehr Platz benötigt für Familien – und weil sich die Arbeitskultur verändert hat, für den Arbeitsplatz zuhause“. Dennoch muss Wohnen bezahlbar bleiben: „Die zweite Miete, also die Nebenkosten, dürfen nicht ins Unermessliche steigen“, so Preißinger. „Das ist nur mit einer energetisch optimierten Bauweise möglich“. Kein Wunder,…
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„Dächer können nicht online gedeckt werden“
Während grünes Licht für selbstfahrende Autos gegeben wird, können Häuser nicht weitergebaut und Auszubildende bald nicht mehr beschult werden. Denn der Mangel an vielen Baustoffen bremst die gerade wieder halbwegs normalisierte Überbetriebliche Ausbildung des bayerischen Dachdecker-Nachwuchses aus. Krisenstimmung im KPZ Kompetenzzentrum Dachtechnik Waldkirchen e. V., wo zentral die Ausbildung aller bayerischen Dachdecker-Lehrlinge stattfindet. „Gerade erst ist der Umbau der Staatlichen Berufsschule Waldkirchen im Landkreis Freyung-Grafenau weitgehend abgeschlossen, die Pandemie ließe wieder einen fast normalen Unterrichtsbetrieb zu – und wir können die Fachkräfte von morgen nicht mehr in der Praxis ausbilden“, so Kay Preißinger aus Nürnberg. Der stellvertretende Landesinnungsmeister der Bayerischen Dachdecker kann nur den Kopf schütteln. „Uns fehlen auch für…
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Das Feld-, Wald- und Wiesendach kommt
Jeden Tag werden bundesweit etwa 100 ha Boden durch Bebauung versiegelt. Das entspricht der Größe von 70 Fußballfeldern. Und damit werden viele Probleme wie z. B. Überflutungen nach Starkregenereignissen „hausgemacht“. Umso wichtiger ist es, einen wenigstens teilweisen Ausgleich für die Bodenversiegelung zu schaffen. Hier bieten sich Dachbegrünungen an. Das haben sowohl Bauherren als auch Kommunen erkannt. 90 % aller Städte in Deutschland mit über 100.000 Einwohnern haben inzwischen entsprechende Gründachsatzungen, die Dachbegrünungen vorschreiben, fördern oder mit reduzierten Entwässerungsgebühren belohnen. Ein versiegelter Boden leitet das Niederschlagswasser sofort in die überforderte Kanalisation. Ein begrüntes Dach speichert den Niederschlag in seiner Drainschicht und gibt ihn langsamer und zeitverzögert weiter. Damit wird nicht nur…
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Versicherung für ein Dach über dem Kopf
Nach 30 Jahren ein Totalschaden – und trotzdem die Neuwertentschädigung kassieren? Das kann sich kein Autobesitzer vorstellen – aber viele Immobilienbesitzer erwarten genau das von ihrer Versicherung. Hartnäckig hält sich der Irrglaube, eine Gebäudeversicherung würde automatisch jeden Dachschaden bezahlen, wenn der Sturm mit mehr als 8 Windstärken bläst. Doch das Vertrauen, die Versicherung spendiere dann ein neues Dach, ist dahin, wenn vor der Schadensregulierung auf die Obliegenheitspflicht des Versicherungsnehmers hingewiesen wird. Dazu gehört auch, Schäden durch geeignete Maßnahmen zu verhindern. Der regelmäßige DachCheck durch einen Fachbetrieb ist eine solche Maßnahme. Denn durch die gründliche Inaugenscheinnahme des Daches und seiner weiteren Bauteile wie Durchdringungen für Lüfterrohre, Befestigungen von Solarmodulen, Fenster- und…
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Bayerisches Dachdeckerhandwerk: Bewährtem Vorstand vertraut
„Never change a running system“ – es gibt keinen Grund, sich von Bewährtem zu verabschieden. Diesem Grundsatz folgend wurde der bewährte Vorstand des Bayerischen Dachdeckerhandwerks, Landesinnungsverband, (fast) komplett im Amt bestätigt. Einstimmig wurde der alte Landesinnungsmeister zum neuen Landesinnungsmeister gewählt: A. Ewald Kreuzer wird den Verband gemeinsam mit seinem erfahrenen Stellvertreter Kay Preißinger auch künftig führen. Beide stehen seit 2005 ohne Unterbrechung an der Spitze des Vorstands. Weiterhin im Vorstandsamt bestätigt wurden auch Josef Frank, Obermeister der Dachdecker-Innung München-Oberbayern sowie Matthias Handschuh aus dem unterfränkischen Schweinfurt und Mario Kunzendorf, Obermeister der Innung Oberpfalz und Kreis Kelheim. Neu im Vorstand ist Christian Schneider, PR-Referent und Vorstandmitglied der Innung Schwaben, der dem…
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„Wir kümmern uns um den steigenden Wohnraumbedarf“
Beim „Wohngipfel“ der Bundesregierung im Februar 2021 wurde deutlich, wie hoch auch künftig der Wohnungsbedarf ist. Dabei ist gerade in den Ballungszentren die Wohnungsnot so alt wie die Industrialisierung. Mit Beginn des Industriezeitalters wurde der Raum unter dem Dach als Wohnraum entdeckt und erschlossen. Aus der Dachkammer des „Armen Poeten“ von Carl Spitzweg wurde inzwischen eine bevorzugte Wohnlage. Und daran hat das Dachdeckerhandwerk maßgeblichen Anteil. Zu den Ausbildungsinhalten im Dachdeckerhandwerk gehört nicht nur das Eindecken und Reparieren oder Sanieren von Gebäudedächern. Mit allen Maßnahmen zur Wärmedämmung – die übrigens auch gleichzeitig für den Wärmeschutz im Sommer sorgen – wird die Bewohnbarkeit eines Dachraums überhaupt erst möglich. Und auch für die…
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Die Sonne arbeitet auch im Winter
Wenn die Tage endlich wieder länger werden, profitiert davon nicht nur der Vitamin-D Haushalt des Körpers – auch die Betreiber von Solaranlagen freuen sich. Doch ebenso wie der Vitaminhaushalt wird auch der Wirkungsgrad von Solaranlagen im Winter nicht vollständig auf null heruntergefahren. „Selbst im Winter wird mit Photovoltaikanlagen Strom erzeugt, wenn auch in geringerem Maße“, so Kay Preißinger vom Landesinnungsverband des Bayerischen Dachdeckerhandwerks. „Und auch bei den erneut sinkenden Einspeisevergütungen sollte über eine Nutzung der Dachflächen für eine PV-Anlage nachgedacht werden“. Ständig steigende Strompreise machen die Eigennutzung des auf dem Dach erzeugten Stroms immer attraktiver. In Kombination mit Speicherlösungen kann der Strom aus Eigenproduktion immer dann genutzt werden, wenn er…
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Bayerisches Dachdeckerhandwerk: Neuer VideoClip macht Lust auf die Ausbildung „ganz oben“
Und was ist nach der Schule? Die Frage stellt sich jedes Jahr für Tausende von Schulabgängern. Eine Lösung dafür bietet eine neue Video-Animation, mit der das Bayerische Dachdeckerhandwerk „Appetit“ auf den auch weiterhin zukunftssicheren Beruf des Dachdeckers machen will. Der 3:40 Minuten lange Clip im angesagten Manga-Stil ist auf Facebook (https://www.facebook.com/dachdeckerbayern) und auf Youtube (https://www.youtube.com/watch?v=o1F3SqI_ZBE) in voller Länge zu sehen. Mehr zur Ausbildung auf der Homepage des Bayerischen Dachdeckerhandwerks www.dachdecker.bayern und unter www.DachdeckerDeinBeruf.de Über Bayerisches Dachdeckerhandwerk Landesinnungsverband Das Bayerische Dachdeckerhandwerk – Landesinnungsverband – vertritt als berufsständische Organisation rund 450 Dachdecker-Fachbetriebe in den elf angeschlossenen Dachdecker-Innungen in Bayern. Sitz des Verbandes ist in München. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Bayerisches Dachdeckerhandwerk…
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Wie Dachdecker die Heizkostenabrechnung beeinflussen können
Trotz massiver Einschränkungen bei der Silvesterfeier droht „Katerstimmung“ ab 1. Januar 2021: Mit dem Jahreswechsel wird jeder Liter Heizöl mit einer zusätzlichen „CO2-Steuer“ in Höhe von 7,9 Cent und jede kWh Erdgas mit 0,6 Cent belegt. Und das ist erst der Anfang. Bis 2025 wird sich diese Abgabe mehr als verdoppeln. Der Landesinnungsverband des Bayerischen Dachdeckerhandwerks rät daher, spätestens jetzt die Steuervorteile und Fördermöglichkeiten des Klimapakets der Bundesregierung an und auf den eigenen vier Wänden umzusetzen. Danach können viele Maßnahmen zur energetischen Gebäudeoptimierung der selbstgenutzten Immobilie über mehrere Jahre die Steuerschuld erheblich mindern. Alternativ und auch für vermietete Objekte stehen bei der KfW-Bank zahlreiche Förderpakete zur Verfügung. Die attraktiven Konditionen…
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Mehr als nur eine reine Formsache
Wenn Kinder ein Dach malen, ist es eigentlich immer ein Steildach, das mit roten Biberschwanzziegeln eingedeckt ist. Tatsächlich aber ist die Vielfalt der Dacharten und -formen nahezu grenzenlos. „Das „Ur-Dach“ dürfte das Steildach sein“, so Kay Preißinger vom Landesinnungsverband des Bayerischen Dachdeckerhandwerks. „Es geht wohl auf die ersten aus Ästen und Blättern gefertigten Unterstände zurück“. Hintergrund war, dass dieses Dach Niederschläge besonders schnell ableitet und auch aus diesem Grund nur eine relativ leichte Unterkonstruktion benötigt. Gerade die schnelle Wasserabführung stellt Planer und Bauherren heute in Zeiten extremer Niederschlagsmengen vor große Herausforderungen: Die Wasserabführung an der unteren Dachseite – der Traufe – und die weitere Ableitung in Fallrohren muss exakt berechnet…