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Wo erfahre ich, wie viel ich bekomme?
Wie hoch die Auszahlung ausfällt, hängt von vielen Faktoren ab: von der Höhe der eigenen Beiträge, der Dauer der Einzahlung, den Zulagen, den Kosten, die auf die Rendite drücken – und den Erträgen, also davon, wie der Anbieter mit Ihrem Geld gewirtschaftet hat. Sicher ist aber: Egal, ob Sie in einen Riester-Banksparvertrag, eine Riester-Rentenversicherung oder in einen riestergeförderten Fondssparplan eingezahlt haben, Sie erwerben damit stets einen Anspruch auf eine monatliche und lebenslange Rente. Wie viel Geld Sie tatsächlich erhalten, steht erst mit Beginn der Auszahlungsphase fest. Was Sie garantiert bekommen, wie viele Zulagen Sie kassiert haben, welche Kosten aufgelaufen sind und welche Erträge Sie bereits mit Ihrem Vertrag erzielt haben,…
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Wie hoch ist die monatliche Rente, die mir mein Riester-Vertrag bringt?
Das ist besser als nichts – auf diesen Gedanken könnte man kommen, wenn man im jährlichen Rentenversicherungsbericht der Bundesregierung nachschlägt, wie viel Riester-Sparer und Sparerinnen eigentlich ausgezahlt bekommen. 2026 sollen es demnach monatlich 180 Euro für diejenigen sein, die erstmals in diesem Jahr ihre Riester-Rente erhielten. Deutlich höher werden die Beträge für diejenigen sein, die später eine Riester-Rente erstmals beziehen. Für Neurentner und Neurentnerinnen im Jahr 2030 wären es 257 Euro, im Jahr 2039 sogar 465 Euro. Klingt gar nicht so übel, nur: Bei dieser Rechnung werden die langfristigen Zinsen bei Riester-Verträgen mit 4,0 Prozent viel zu hoch angesetzt, die Kosten können höher sein als bei der Modellrechnung angenommen und…
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So können Sie sich Ihre Riester-Rente auszahlen lassen
Wenn Riester-Sparer erstmals ihre Riester-Rente erhalten haben, sind nicht wenige enttäuscht. So wurden laut dem 2024 vorgelegten Alterssicherungsbericht im Jahr 2022 für den Durchschnittsrentner nur knapp 132 Euro im Monat (1.581 Euro im Jahr) ausbezahlt. Viele Riester-Sparerinnen und Sparer, die bald oder in ein paar Jahren vor der Auszahlung ihrer staatlich geförderten Altersvorsorge stehen, fragen sich deshalb: Lohnt sich eine lebenslange Verrentung überhaupt? Wie die Riester-Rente einmal fließen wird, ist nicht in Stein gemeißelt. Die klassische lebenslange Rente ist nur eine von mehreren Möglichkeiten. Je nach Vertrag, Guthaben und persönlicher Situation gibt es unterschiedliche Wege, an sein Riester-Geld auf einen Schlag oder teilweise heranzukommen. Riester-Sparende sollten auf jeden Fall prüfen,…
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Was Sie über Vermittlungsagenturen wissen sollten
Vermittlung Arbeitgeber-Modell Rekrutierung, Organisation, Abrechnung – rund um die Beschäftigung osteuropäischer Betreuungskräfte ist ein riesiger Markt für sogenannte Vermittlungsagenturen entstanden, die deutsche Haushalte dabei unterstützen, eine Helferin aus Osteuropa zu beschäftigen. Die meisten dieser Vermittlungsagenturen vermitteln Betreuungskräfte nach dem Modell Entsendung. Eine Ausnahme bilden die beiden Vermittlungsstellen unter dem Dach der Wohlfahrtsverbände: CariFair der Caritas und FairCare der Diakonie. Sie unterstützen deutsche Haushalte dabei, das Arbeitgebermodell umzusetzen, nicht zuletzt deshalb, weil es legal zu gestalten ist. CariFair Hinter der Initiative Carifair steht der Caritasverband für das Erzbistum Paderborn e.V. CariFair vermittelt selbst Haushaltshilfen und agiert damit als Vermittlungsagentur. Die Haushaltshilfen kommen vor allem aus Polen. CariFair begleitet die Familien…
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So viel kostet eine Betreuung durch eine ausländische Hilfskraft
So viel kostet das Arbeitgebermodell Wenn Sie selbst Arbeitgeber werden, ist Lohn zu zahlen, ebenso Sozialversicherungsbeiträge und auch Steuern sind abzuführen. Hinzu kommt eine gesetzliche Unfallversicherung und Ausgaben für Kost und Logis. So setzen sich die Kosten zusammen Lohn: Als Lohn steht der Haushaltshilfe der gesetzliche Mindestlohn von 13,90 Euro zu. Das ist aber das absolute Minimum. Einige Vermittlungsagenturen (siehe Abschnitt unten) bezahlen mehr. FairCare unter dem Dach der Diakonie bezahlt zum Beispiel 14,50 Euro. Sozialabgaben und Co: Zusätzlich sind Sozialabgaben zu leisten. Welche, das zeigt die Tabelle 1. Arbeitgeber und Arbeitnehmer teilen sich die Sozialversicherungsbeiträge. Den Arbeitnehmeranteil darf der Arbeitgeber vom Lohn einbehalten. Die Beiträge muss der Arbeitgeber…
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Ausländische Hilfskraft legal beschäftigen
Wenn Sie eine Betreuungskraft aus Osteuropa im eigenen Haushalt beschäftigen wollen, müssen Sie sicherstellen, dass das Beschäftigungsverhältnis legal ist. Es haben sich auf dem Markt zwei Modelle etabliert – das sogenannte Arbeitgebermodell und das Entsendemodell. Beide bringen Vor- und Nachteile mit sich. Lesen Sie im folgenden Abschnitt, was Sie dazu beachten müssen. So funktioniert das Arbeitgebermodell Bei diesem Modell wird die pflegebedürftige Person beziehungsweise ein Angehöriger selbst zum Arbeitgeber. Das heißt, Sie stellen die Haushaltshilfe im eigenen Haushalt an. Der Vorteil dieser Variante ist, dass das Arbeitsverhältnis gut legal zu gestalten ist. Ellen Tenkamp von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen geht soweit, zu sagen, dass es das einzige Modell ist, das wirklich…
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Bevor die Haushaltshilfe zu Hause einzieht: Das sind wichtige Aspekte, die Sie bedenken müssen
Bevor die Haushaltshilfe zu Hause einzieht: Das sind wichtige Aspekte, die Sie bedenken müssen Wann ist eine ausländische Betreuungskraft die richtige Wahl, um die Pflege eines Angehörigen zu Hause zu organisieren? Viele Aspekte spielen bei dieser Entscheidung eine Rolle. Pflegebedürftigkeit: Die Art der Pflegebedürftigkeit ist entscheidend dafür, ob eine Betreuung zu Hause zu leisten ist. Dieses Modell eignet sich oft dann besonders, wenn die zu pflegende Person körperlich nicht allzu sehr eingeschränkt ist, aber zum Beispiel wegen einer beginnenden Demenz ein höheres Maß an Betreuung benötigt. Eine weit vorangeschrittene Demenz hingegen, bei der Betroffene dazu neigen, wegzulaufen oder auch aggressiv zu werden, ist meist ein Grund, eine Betreuung zu Hause…
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„24-Stunden-Pflege durch polnische Pflegekräfte“ – wie geht das?
„24-Stunden-Pflege durch polnische Pflegekräfte“ – das sind die klassischen Schlagworte, mit denen viele Anbieter im Internet die Helferinnen aus Osteuropa anpreisen. In dem Satz stecken gleich zwei Irrtümer: „24-Stunden-Pflege“ und „Pflegekraft“. Warum das so ist, erklären wir Ihnen hier: Helferinnen aus Osteuropa: Diese Tätigkeiten sind erlaubt Die Hilfskräfte aus Osteuropa sind tatsächlich keine professionellen Pflegekräfte. Sie dürfen zwar pflegerische Alltagstätigkeiten ausüben, einen ambulanten Pflegedienst dürfen und können sie jedoch nicht ersetzen. Die meisten haben auch gar keine Ausbildung dafür. Im Zentrum der Tätigkeit stehen Hausarbeiten wie Einkaufen, Kochen, Aufräumen und Putzen. Darüber hinaus sind zusätzlich sogenannte pflegerische Alltagshilfen erlaubt. Also alles, wofür keine pflegerische Ausbildung nötig ist. Dazu gehören Hilfeleistungen…
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Im Trend: Bausparen für die energetische Sanierung
Angesichts der enorm gestiegenen Energiepreise rückt die Notwendigkeit, das Eigenheim energetisch auf Vordermann zu bringen, bei vielen Immobilienbesitzern immer mehr in den Vordergrund. Doch eine energetische Sanierung wie die Wärmedämmung der Gebäudehülle oder der Austausch der Heizung kann teuer werden. Die wenigsten können eine solche Baumaßnahme mit dem Geld auf dem Konto bezahlen. Und genau für diesen Zweck bietet sich ebenfalls der Abschluss eines Bausparvertrags an. Denn der Immobilieneigentümer spart Kapital an und erhält zum Sanierungszeitpunkt ein günstiges Darlehen. Für Sanierer bietet das Bausparen aber noch weitere Pluspunkte: Vorteil 1: Bei Energiesparmaßnahmen an Immobilien liegt der Finanzierungsbedarf normalerweise zwischen 15.000 und 50.000 Euro. Für einen Baukredit sind das sehr kleine…
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Mit dem Bausparvertrag Top-Zinsen für die Anschlussfinanzierung sichern
Der Abschluss eines Bausparvertrags kann in jeder Phase des Immobilienkaufs oder Hausbaus sinnvoll sein – auch mit Blick auf eine anstehende Anschlussfinanzierung. Die Idee dahinter: Mit dem Bausparvertrag wird nach Ablauf der meist zehn- oder 15-jährigen Zinsbindung eines bestehenden Immobiliendarlehens die Restschuld ganz oder teilweise getilgt. Der Bausparer sichert sich auf diese Weise frühzeitig günstige Bauspardarlehenszinsen. Immobilieneigentümer können so ihre Anschlussfinanzierung bis zu 15 Jahre im Voraus planen. Das ist weit langfristiger als es mit einem Forward-Darlehen möglich wäre. Denn Forward-Darlehen können maximal 60 Monate im Vorhinein abgeschlossen werden. Zuteilungsreife beachten – das Timing ist wichtig Doch das Modell funktioniert nur, wenn der Bausparvertrag im Vorfeld genau austariert wurde. Wichtig…