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Für wen sich dynamische Tarife lohnen
Um es gleich zu sagen: Ein kleiner Studenten-, Rentner- oder Familienhaushalt mit weniger als 2.000 Kilowattstunden (kWh) Strom im Jahr, der auch noch gleichmäßig über den Tag verteilt gebraucht wird, ist in der Regel mit seinem herkömmlichen fixen Stromtarif gut ausgestattet. Wer hier sparen will, sollte sich einen günstigeren Anbieter suchen. Zum Beispiel mit dem Stromvergleich auf biallo.de. Anders ist das bei Leuten mit folgendem Hintergrund: Stromverbrauch von 6.000 KWh pro Jahr und mehr Betrieb oder zumindest die geplante Anschaffung eines E-Autos Photovoltaikanlage mit Speicher Einbau oder Betrieb einer Wärmepumpe “Diese Verbraucher haben mit Sicherheit die Möglichkeit, einen beträchtlichen Teil ihres Strombedarfs in (Nacht-) Zeiten zu verschieben, in denen wenig…
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Welche Vorteile bietet eine Dividendenstrategie gegenüber klassischen Aktieninvestments?
Mit der Dividendenstrategie investieren Sie in Aktien, die überdurchschnittlich hohe Gewinnausschüttungen versprechen. Viele dieser Unternehmen versuchen, ihre jährlichen Ausschüttungen zu steigern, um die Dividendenrendite hoch zu halten und Investoren freundlich zu stimmen. Dividendenaktien erzielen daher oft höhere Durchschnittsrenditen als Aktien ohne Dividendenzahlung – und das bei geringerer Schwankungsbreite. Außerdem stehen dividendenstarke Unternehmen zumeist wirtschaftlich solide da und gelten als verlässlich. Die Gefahr eines Totalverlustes ist mit diesen Aktien sehr gering. Da bewährte Dividendenaktien relativ stabile Ausschüttungen gewährleisten, eignen sie sich gut für die Erzielung von passivem Einkommen. Dividendenaktien und viele Dividendenfonds hierzulande haben allerdings ein Manko: Sie schütten in der Regel nur einmal im Jahr die Unternehmensgewinne aus. Wünschen Sie…
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Großes Einsparpotenzial bei hohem Stromverbrauch
Wer viel in den sozialen Medien unterwegs ist, stößt dort in den letzten Monaten auf Werbung von Unternehmen, die man dort gar nicht so vermutet hätte: Große, seriöse Energieversorger wie beispielsweise Vattenfall oder EnBW aus Baden-Württemberg. Sie werben dort für ihre dynamischen Stromtarife, die es eigentlich seit letztem Jahr bei allen Stromanbietern geben sollte. Doch viele halten sich nicht daran. So beispielsweise E WIE EINFACH. Diese Pflicht ergibt sich aus einer Änderung des § 41a Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG). Dass die einen sich für die neuen Tarife stark machen während sich die anderen zurückhalten hat vor allem einen Grund: Die Großen wie RWE, Vattenfall oder die baden-württembergische EnBW sind große Netzbetreiber. Sie…
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Regelmäßige Erträge: So funktioniert die Dividendenstrategie
Es ist noch gar nicht so lange her, dass die Nullzinsphase Anleger dazu zwang, über Alternativen zu klassischen Sparanlagen wie etwa Festgeld nachzudenken. Und auch wenn sich das Blatt infolge des Ukraine-Krieges und gestiegener Zinsen seit 2022 gewendet hat, suchen viele Sparer nach einer vergleichsweise risikoarmen Möglichkeit, ihre Ersparnisse zu investieren. Denn auch wenn es im Frühjahr 2026 wieder nennenswerte Zinsen auf Tages- und Festgeld gibt, fällt die Bilanz unter Berücksichtigung der Inflation je nach Angebot eher mau aus und es droht eine negative Realverzinsung. Diese ergibt sich überschlägig aus der Verzinsung abzüglich der Inflationsrate. Legen Sie Ihr Geld beispielsweise für drei Prozent Zinsen an und liegt die Inflationsrate bei…
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Betriebsrente versteuern: Was wird abgezogen?
Werden Betriebsrenten im Alter ausgezahlt, sind diese als Einkommen zu versteuern. Der Vorteil dieser nachgelagerten Besteuerung: Für die meisten Rentner und Rentnerinnen gilt im Alter ein niedrigerer Steuersatz, weil ihre Einkünfte geringer ausfallen als während des Berufslebens. Heutige Betriebsrentner profitieren zudem von einem Freibetrag, dem sogenannten Altersentlastungsbetrag. Dieser wird jedoch stufenweise abgebaut und entfällt ab dem Jahr 2058 ganz. Ein großer Nachteil ist, dass gesetzlich Krankenversicherte auf ihre Betriebsrente die vollen Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung bezahlen müssen – auch den Arbeitgeberanteil, der bei der gesetzlichen Rente nicht anfällt. Nur kleine Betriebsrenten bis maximal 197,75 Euro monatlich sind von Sozialabgaben befreit (Stand 2026). Betriebliche Altersvorsorge: Auszahlung bestimmt Höhe der Abzüge…
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Lohnt sich die betriebliche Altersvorsorge?
Einem geschenkten Gaul schaut man bekanntlich nicht ins Maul. „Finanzieren Arbeitgeber die Betriebsrente allein oder leisten einen erheblichen Beitrag dazu, brauchen Beschäftigte nicht lange zu überlegen“, sagt bAV-Experte Stiefermann. „Dann lohnt sich die betriebliche Altersvorsorge.“ Zahlen Mitarbeiter oder Mitarbeiterin aber den größten Teil der Beiträge selbst, müsse man nachrechnen und prüfen, ob das angebotene Vorsorgemodell genug Rendite erwirtschaftet. Zwei Prozent nach Abzug der Kosten sollten es mindestens sein. Denn Betriebsrenten sind im Alter zu versteuern. Gesetzlich Krankenversicherte zahlen zudem die vollen Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung – auch den Arbeitgeberanteil. Für Kinderlose kommt noch ein Zuschlag bei der Pflegeversicherung von 0,6 Prozent obendrauf. Dies ist ein großer Nachteil der bAV.…
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Welche Einzelaktien eignen sich besonders für die Dividendenstrategie?
Besonders attraktiv sind Aktien von Großunternehmen, die ein stabiles Geschäftsmodell vorweisen und dabei vorhersehbare Gewinne sowie einen soliden Cashflow erwirtschaften. Solche Aktiengesellschaften sind oft auch in Krisenzeiten in der Lage, einen größeren Teil ihrer Gewinne an die Anleger auszuschütten. Dabei handelt es sich häufig um stabile Standardwerte wie Telekommunikationsunternehmen und Konsumgüterhersteller, aber auch Firmen aus den Bereichen Finanzen, Versicherungen und Chemie. In Deutschland finden sich zahlreiche Dividendentitel, die zuverlässig zahlen und deren Ausschüttungen seit vielen Jahren über dem Marktdurchschnitt liegen. Dazu zählen vor allem Dax-Schwergewichte wie Allianz, BASF, Telekom und Münchner Rück. Ihre Dividendenrenditen liegen meist zwischen drei und fünf Prozent. Investieren können Sie entweder direkt oder indirekt über einen…
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Betriebsrenten ohne Haftungsrisiko: Anschluss an Sozialpartnermodell möglich
Die Verbreitung der betrieblichen Altersvorsorge stagniert, weil Arbeitgeber für die Höhe der Renten haften, sollten Versorgungsträger die garantierten Leistungen nicht erbringen können. Je nach Vertrag müssen mindestens die eingezahlten Beiträge für die Auszahlung zur Verfügung stehen. Zudem läuft das betriebliche Rentensparen oft über Versicherungen, die teuer sind und wenig Rendite erwirtschaften. Haftungsrisiken lassen sich bisher nur umgehen, wenn Unternehmen und Gewerkschaften eine bAV vereinbaren, die auf Garantien verzichtet. Dieses Sozialpartnermodell ist eine reine Beitragszusage. Für Beschäftigte könnte trotzdem eine höhere Betriebsrente herausspringen, weil sich Beiträge stärker am Kapitalmarkt investiert werden können und sich so höhere Renditen erzielen lassen. Manche tarifliche Vereinbarungen sehen zudem vor, dass Firmen mehr in die Betriebsrente…
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Durchführungswege bAV: Modelle der betrieblichen Altersvorsorge im Überblick
In der Ansparphase verzichtet der Staat weitgehend auf Steuern und Sozialabgaben, damit das angesparte Vermögen für die spätere Betriebsrente schneller wächst. Entscheidend hierfür ist aber auch, welches Altersvorsorgemodell Unternehmen ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen anbieten und welche Erträge erwirtschaftet werden. „Einige Versorgungswerke großer Unternehmen bieten eine attraktive Verzinsung bei geringen Kosten“, sagt aba-Geschäftsführer Stiefermann. Davon profitieren betriebliche Rentensparer. Bei den marktüblichen Versicherungslösungen müsse man aber die Konditionen genau prüfen. „Niedrige Zinsen machen eine betriebliche Altersvorsorge oft unrentabel“, kritisiert der Experte. Hinzu kommen zum Teil hohe Abschluss- und Verwaltungskosten. In Niedrigzinszeiten haben Versorgungsträger zudem Probleme, garantierte Leistungen zu erwirtschaften. Neuere Verträge verzichten daher häufig auf eine Mindestverzinsung und garantieren nur die eingezahlten…
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Ab 2027 fördert der Staat die Betriebsrente von Geringverdienern stärker
Die Verbreitung der betrieblichen Altersvorsorge ist noch immer stark vom Einkommen abhängig. Wer mehr als 4.500 Euro monatlich verdient, bekommt meist eine Betriebsrente on top, an der sich der Chef mitunter großzügig beteiligt. Die Versorgungsquote liegt bei knapp 80 Prozent. Im Gegensatz dazu besitzt nur rund ein Drittel der Beschäftigten mit einem Bruttolohn bis 2.500 Euro eine betriebliche Altersvorsorge, verrät die Studie Alterssicherung in Deutschland. Damit Betriebe mehr für die Absicherung von Geringverdienern tun, gibt es durch die aktuelle gesetzliche Neuregelung ab 2027 eine höhere Förderung. Bisher gilt: Zahlen Arbeitgeber für Beschäftigte zusätzlich zum vereinbarten Lohn jährlich mindestens 240 bis maximal 960 Euro in eine bAV ein, übernimmt der Staat…