• Verbraucher & Recht

    ConTrust Fonds fordern ausstehende Raten von Anlegern – Anleger sollten jedoch keinesfalls vorschnell zahlen

    Anleger der ConTrust Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG und der ConTrust Energiefonds GmbH & Co. 1 KG haben Zahlungsaufforderungen der ConTrust GmbH erhalten. Erst waren die Anleger dieser beiden Fonds, die eine Ratenzahlungsverpflichtung eingegangen waren und die monatlichen Zahlungen nicht mehr geleistet hatten, aufgefordert worden die fällig gewordenen Raten zu zahlen. Nunmehr erhielten Anleger der ConTrust Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG sogar die Aufforderung, nicht nur die fälligen Raten, sondern die gesamte noch ausstehende Zeichnungssumme auf einmal zu begleichen. Für den Fall der Nichtzahlung werden Konsequenzen angedroht. Die auf Bank und Kapitalmarktrecht spezialisierte Kanzlei CLLB Rechtsanwälte hilft Betroffenen bei der Wahrung ihrer Rechte. Die Rechtslage ist nach Auffassung der CLLB…

  • Verbraucher & Recht

    Verstoß gegen Einzahlungslimit – Tipico zur Rückzahlung verurteilt

    Das Landgericht Würzburg hat mit Urteil vom 13. März 2025 entschieden, dass der Glücksspielanbieter Tipico einem Spieler Verluste in Höhe von rund 167.000 Euro erstatten muss. Ein zentrales Argument des Gerichts: Tipico hat sich nicht an das gesetzlich vorgeschriebene monatliche Einzahlungslimit von 1.000 Euro gehalten – trotz entsprechender Verpflichtung im Rahmen der Konzession. Vor der Erteilung der Lizenz habe Tipico außerdem gegen das Verbot von Online-Glücksspielen in Deutschland verstoßen, so das LG Würzburg. Das Urteil hat CLLB Rechtsanwälte erstritten. Nach dem Glücksspielstaatsvertrag von 2021 dürfen die Spieler bei Online-Glücksspielen ein monatliches Einzahlungslimit von 1.000 Euro nicht überschreiten. „Wichtig ist, dass das Einzahlungslimit anbieterübergreifend gilt. Es ist daher nicht zulässig, dass…

  • Verbraucher & Recht

    ProReal Europa 9 und 10 – Finanzielles Desaster für die Anleger

    Die Beteilung an den Vermögensanlagen ProReal Europa 9 und ProReal Europa 10 erweist sich für die Anleger als finanzielles Debakel. Wie die Emittentinnen mitteilten, erwartet die Anleger ein Verlust in Höhe von 95 Prozent bezogen auf das Nominalkapital. Ebenso werden keine Zinszahlungen mehr erfolgen. Die entsprechenden Pflichtmitteilungen der ProReal Europa 9 GmbH und ProReal Europa 10 GmbH veröffentlichte die BaFin am 5. Mai 2025. „Die Anleger droht somit fast der Totalverlust ihres eingesetzten Kapitals. Um sich gegen die drohenden finanzielle Verluste zu wehren, bleibt ihnen noch die Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen“, sagt Rechtsanwalt Steffen Liebl, CLLB Rechtsanwälte. Das Emissionshaus One Group hat die nachrangigen Schuldverschreibungen ProReal Europa 9 und 10 herausgegeben…

  • Verbraucher & Recht

    Eilmeldung – Eurogine Fehlerhafte Kupferspirale

    Kürzlich erhielt die Kanzlei CLLB einen Hilferuf von einer betroffenen Frau, welche bereits seit 2021 einen Gerichtsprozess gegen den Hersteller Eurogine wegen gebrochener Seitenarme ihrer Kupferspirale führt. „Da der Gerichtstermin bereits am 09.04.2025 stattfinden sollte, haben wir kurzerhand das Mandat übernommen, den Termin verlegen lassen und Akteneinsicht beantragt“, so RA Ruigrok van de Werve, Kanzlei CLLB. Im laufenden Verfahren werden wir hier detailliert vortragen, wie sich die Rechtsprechung grundlegend zu Gunsten der betroffenen Frauen positiv entwickelt hat, um der Klägerin beizustehen. Denn leider sind nicht alle von CLLB-Rechtsanwälte erstrittenen 21 Urteile (Stand heute) veröffentlicht. Auch liegen mittlerweile rechtskräftige Urteile und oberlandesgerichtliche Beschlüsse vor, welche die grundlegenden Fragen zugunsten der Klägerinnen…

  • Verbraucher & Recht

    Eurogine auf Schmerzengeld in Höhe von € 10.000 verurteilt

    Der Hersteller von Kupferspiralen Eurogine, muss einer von der Kanzlei CLLB vertretenen Mandantin 10.000 Euro Schmerzengeld zahlen. Das hat das Landgericht Dessau mit Urteil vom 17.03.2025 entschieden. Grund für den Schmerzensgeldanspruch der Klägerin ist, dass ein Seitenarm der Spirale abgebrochen war. CLLB-Rechtsanwälte haben schon etliche Urteile gegen Eurogine erstritten. Bei Kupferspiralen des Herstellers Eurogine konnten aufgrund von Materialfehlern die Seitenarme abbrechen. Das Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) veröffentlichte deshalb im Dezember 2019 eine Warnmeldung, später folgte ein Rückruf für bestimmte Chargen. Für viele Frauen kam das jedoch leider zu spät, weil sie sich bereits eine fehlerhafte Spirale hatten einlegen lassen. So auch die Mandantin von CLLB-Rechtsanwälte. Bei ihr brach…

  • Verbraucher & Recht

    Gerichte verurteilen Tipico zur Rückzahlung

    Fast eine Million Euro hatte ein Mandant von CLLB Rechtsanwälte bei Online-Casinospielen und Online-Sportwetten verspielt. Er kann aufatmen. Denn das Landgericht Bielefeld hat mit Urteil vom 20. März 2025 entschieden, dass die Tipico Games Ltd. und die Tipico Co. Ltd. als Anbieter der Online-Glücksspiele ihm seine Verluste zum großen Teil ersetzen müssen – insgesamt rund 864.000 Euro. Zudem haben auch die Landgerichte Saarbrücken und Ingolstadt Tipico zur Rückzahlung von Verlusten aus Online-Sportwetten verurteilt. Grund war in allen drei Fällen, dass Tipico nicht über die nötige Zulassung verfügte, um Online-Glücksspiele in Deutschland anbieten zu dürfen. Die Urteile hat CLLB Rechtsanwälte erstritten. Online-Glücksspiele, zu denen auch Online-Sportwetten zählen, waren in Deutschland gemäß…

  • Finanzen / Bilanzen

    AnlageRepublik– Betrug mit Festgeldanlagen

    Die Finanzaufsicht BaFin hat am 18. März 2025 vor der Website anlagerepublik.de gewarnt. Demnach bieten die Betreiber der Webseite ohne Erlaubnis den Abschluss von Festgeldverträgen an. Die Website wird entgegen den Angaben im Impressum nicht von der Quade Finanzkontor GmbH, Melbeck, betrieben. Es handelt sich um einen Identitätsdiebstahl. „Hinter Plattformen wie Anlagerepublik, die mit scheinbar lukrativen Festgeldanlagen werben, steckt häufig ein Betrugsversuch. Anleger sollten frühzeitig reagieren, um sich vor möglichen Verlusten zu schützen“, sagt Rechtsanwalt Ruigrok van de Werve, CLLB-Rechtsanwälte. Grundsätzlich ist es in Deutschland verboten, Finanz- oder Wertpapierdienstleistungen ohne die Erlaubnis der BaFin anzubieten. Doch das Internet wimmelt inzwischen von unseriösen Anbietern von Festgeldanlagen. Anlagerepublik.de ist eine weitere Plattform…

  • Finanzen / Bilanzen

    Yavita Invest AG – Betrug mit Festgeldanlagen

    Die Finanzaufsicht BaFin hat am 12. März 2025 vor der Website yavita-invest.com gewarnt. Über die Website betreibt die angeblich in Berlin und im schweizerischen Visp ansässige Yavita Invest AG ohne Erlaubnis Bankgeschäfte und Finanzdienstleistungen. Konkret bietet sie dort die Vermittlung von Fest- und Tagesgeldanlagen an. „Hinter Plattformen wie yavita-invest.com, die mit scheinbar lukrativen Festgeldanlagen werben, steckt häufig ein Betrugsversuch. Anleger sollten frühzeitig reagieren, um sich vor möglichen Verlusten zu schützen“, sagt Rechtsanwalt Ruigrok van de Werve, CLLB-Rechtsanwälte. Grundsätzlich ist es in Deutschland verboten, Finanz- oder Wertpapierdienstleistungen ohne die Erlaubnis der BaFin anzubieten. Doch das Internet wimmelt inzwischen von unseriösen Anbietern von Festgeldanlagen. Yavita-invest.com ist eine weitere Plattform auf dieser Liste.…

  • Finanzen / Bilanzen

    strunz-kapital.com– Betrug mit Festgeldanlagen

    Die Finanzaufsicht BaFin hat am 18. März 2025 vor der Website strunz-kapital.com gewarnt. Demnach bieten die Betreiber der Webseite ohne Erlaubnis den Abschluss von Festgeldverträgen an. Zudem werden Finanzdienstleistungen ohne die erforderliche Erlaubnis der BaFin angeboten. „Hinter Plattformen wie strunz-kapital.com, die mit scheinbar lukrativen Festgeldanlagen werben, steckt häufig ein Betrugsversuch. Anleger sollten frühzeitig reagieren, um sich vor möglichen Verlusten zu schützen“, sagt Rechtsanwalt Ruigrok van de Werve, CLLB-Rechtsanwälte. Grundsätzlich ist es in Deutschland verboten, Finanz- oder Wertpapierdienstleistungen ohne die Erlaubnis der BaFin anzubieten. Doch das Internet wimmelt inzwischen von unseriösen Anbietern von Festgeldanlagen. Strunz-kapital.com ist eine weitere Plattform auf dieser Liste. Solche Plattformen sind überaus professionell gestaltet, sodass der Eindruck…

  • Finanzen / Bilanzen

    Reichberg Finanz & Handels AG – Betrug mit Festgeldanlagen

    Die Finanzaufsicht BaFin hat am 14. März 2025 vor der Website reichbergag.com gewarnt. Über die Website betreibt die angeblich in Berlin und im schweizerischen Zürich ansässige Reichberg Finanz & Handels AG ohne Erlaubnis Bankgeschäfte und Finanzdienstleistungen. Konkret bietet sie dort die Vermittlung von Fest-, Tages- und Flexgeldanlagen sowie den Handel mit ETFs an. „Hinter Plattformen wie reichbergag.com, die mit scheinbar lukrativen Festgeldanlagen werben, steckt häufig ein Betrugsversuch. Anleger sollten frühzeitig reagieren, um sich vor möglichen Verlusten zu schützen“, sagt Rechtsanwalt Ruigrok van de Werve, CLLB-Rechtsanwälte. Grundsätzlich ist es in Deutschland verboten, Finanz- oder Wertpapierdienstleistungen ohne die Erlaubnis der BaFin anzubieten. Doch das Internet wimmelt inzwischen von unseriösen Anbietern von Festgeldanlagen. Reichbergag.com ist eine weitere Plattform auf…