• Bauen & Wohnen

    Voller Energie in die berufliche Zukunft

    Die zur Verfügung stehende Energie muss effektiv genutzt werden. Der Ausstieg aus der fossilen Energienutzung muss so schnell wie möglich vollzogen werden. Die Energiegewinnung muss neu gedacht – und gemacht – werden. Denn E-Mobilität und Künstliche Intelligenz (KI) benötigen immer mehr Energie. Energie ist also eines der wichtigsten Zukunftsthemen. Was wie die Vorgaben für die weltweite Wirtschaftspolitik der Zukunft klingt, beschreibt gleichzeitig das Berufsbild und die Perspektiven des Dachdeckerhandwerks. Dieses Handwerk entwickelte sich vor rund 1.000 Jahren als ein Handwerk für den Wetterschutz gegen Wind und Regen. Spätestens mit der Ölkrise Anfang der 1970er Jahre wurde aus dem Dach-Handwerk ein Klima-Handwerk, als die ersten Solaranlagen auf Dächern montiert wurden. In…

  • Bauen & Wohnen

    Die Sonnenkraft auch künftig nutzen

    Die aktuelle weltpolitische Lage zeigt eindringlich, wie wichtig es ist, nicht mehr auf „importierte Energieträger“ angewiesen zu sein. Das Vorurteil „Solaranlagen – da profitiere ich doch nur im Sommer“, ist schon lange von gestern. Jan Juraschek vom Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Schleswig-Holstein in Kiel, fasst die Argumente für Solartechnik auf dem Dach und an der Fassade so zusammen: „Strom aus PV-Anlagen kann in Verbindung mit Stromspeichern rund um die Uhr genutzt werden. Und das auch für die E-Mobilität. Solarthermie reduziert den Energiebedarf für die Warmwasserbereitung zur Heizungsunterstützung“. Dazu weist Juraschek auf die attraktiven Konditionen hin: Bereits seit 2023 sind die Investition in die Solaranlage und deren Montage von der Mehrwertsteuer komplett…

  • Bauen & Wohnen

    Roboter auf dem Dach?

    Was Arbeitskräfte heute noch mit einem Restrisiko von menschlichen Fehlern vollbringen, soll schon in naher Zukunft von KI erledigt werden. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht die Künstliche Intelligenz (KI) als „Alleskönner“ gefeiert wird. Auch wenn die Fachbetriebe des Dachdeckerhandwerks Schleswig-Holstein verstärkt auf KI als „Werkzeug“ setzen: Der Computer wird die ausgebildeten Handwerker-Spezialisten für Dach und Wand kaum ersetzen können. Denn jedes Dach ist ein Unikat, das individuell geplant, berechnet und ausgeführt wird – ob bei der Neuerrichtung oder der Sanierung und Reparatur. Das Dachdeckerhandwerk ist eben mehr als ein „Ziegelaufleger-Gewerk“. Dennoch unterstützen auch PC, Laptop und Tablet das Dachdeckerhandwerk schon heute bei seiner Arbeit. Softwarelösungen erleichtern die Planung…

  • Verbraucher & Recht

    Die guten Vorsätze fürs neue Jahr

    Spätestens zum Jahreswechsel werden all die guten Vorsätze fürs neue Jahr gefasst. Doch meist sind sie schon wenige Wochen später vergessen. Hausbesitzer und Häuslebauer sollten da schon mehr Durchhaltevermögen zeigen. Denn Gebäudeoptimierungen müssen längerfristig geplant werden. Beispiel Solarpflicht: Auch wenn es hier (noch) keine bundesweit einheitliche Verpflichtung für Solaranlagen bei Neubauten oder umfassenden Dachsanierungen gibt, darf über eine Nach- und Aufrüstung des Hausdaches nachgedacht werden. Denn bei den zu erwartenden Energiepreissteigerungen macht eine Entlastung durch die Eigenenergieerzeugung durchaus Sinn. Doch auch Solaranlagen müssen geplant und sollten keinesfalls durch eine spontane Auftragsvergabe an der Haustüre entschieden werden. Der kompetente Ansprechpartner für das Dach ist hier auf jeden Fall der qualifizierte Dachdecker-Fachbetrieb.…

  • Verbraucher & Recht

    Auf Spurensuche nach den hohen Heizkosten

    Wenn erste Frostnächte und Schneefälle ihre Zeichen auf vielen Dächern hinterlassen, kann das auf eine fehlerhafte oder fehlende Wärmedämmung hinweisen. In der kalten Jahreszeit soll die fachgerecht ausgeführte Wärmedämmung gewährleisten, dass – je nach Raum – eine angenehme Raumtemperatur von 20 – 22o C mit minimalem Energieaufwand für die Beheizung erreicht und gehalten wird. Und das auch, wenn draußen mal -10o C gemessen werden. Diese Temperaturdifferenz innen/außen von 30o C und mehr stellt die Dämmung vor eine Herausforderung. Im Sommer kann dieser Temperaturunterschied auch weit höher sein, wenn die Wärmedämmung für erträgliche Raumtemperaturen trotz intensiver Sonneneinstrahlung sorgen soll. Nach dem Gebäudeenergiegesetz GEG ist ein U-Wert von 0,24 W/(m²K) für den…

  • Finanzen / Bilanzen

    Das Dach schützt – und muss geschützt werden

    75 km/h – diese Geschwindigkeit klingt erst mal nicht gefährlich. Schon auf den meisten Landstraßen wird schneller gefahren. Gefährlich schnell aber sind Luftbewegungen mit dieser Geschwindigkeit. Der Meteorologe spricht dann von einem Sturm. So richtig gefährlich können Windgeschwindigkeiten von 75 km/h und mehr für das Dach werden, warnt der Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Schleswig-Holstein. Dabei ist nicht der Winddruck die größte Gefahr, sondern der Windsog, der besonders in den Randbereichen des Daches auftritt. Entsprechend muss eine Dacheindeckung – übrigens auch nach einer Sanierung oder Reparatur von mehr als 10 % der Dachfläche – gegen Windsog gesichert sein. Dabei berechnet der Dachdecker-Fachbetrieb nach dem Windatlas, dem genauen Standort des Hauses, seiner Dachform…

  • Bauen & Wohnen

    Extremwetter kommen vermehrt

    Auch in diesem Jahr schon wieder in vielen Regionen von Schleswig-Holstein unglaubliche Niederschlagsmengen gefallen. Dazu kamen Gewitterfronten mit Sturm und krassen Temperaturstürzen. „Viele Unwetterschäden wären durchaus vermeidbar gewesen, wenn Hausbesitzer und Hausverwaltungen entsprechende Vorkehrungen getroffen hätten“, ist sich Jan Juraschek vom Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Schleswig-Holstein in Kiel sicher. Auch wenn ein Dach natürlich nicht vor allen Extremwettern geschützt werden kann, sind es häufig kleine Ursachen, die große Wirkung haben können – also zu enormen Schäden führen, weiß der Dach-Experte. Solche typischen Auslöser für kapitale Dachschäden können beispielsweise gelockerte Elemente der Dacheindeckung, eine fehlende Windsogsicherung oder auch mangelhafte Entwässerungssysteme sein. So genügt es nicht, auf der Traufseite eines Steildaches irgendeine beliebige…

  • Energie- / Umwelttechnik

    Biotop auf dem Hausdach

    Niederschläge vom konventionellen Gebäudedach sollen meist möglichst schnell abgeführt werden – und das oft direkt in die Kanalisation. Gleichzeitig erreicht die bei zunehmenden Extremniederschlägen schnell ihre Grenzen. Zudem versiegelt die Errichtung eines jeden Gebäudes wertvolle Bodenflächen, die bis dahin Niederschläge aufnehmen konnten.  Ein erfreulicher „Nebeneffekt“ von begrünten Dächern ist, dass sie Niederschlagsmengen verzögert abgeben und damit einen wichtigen Beitrag zum Schutz vor lokalen Überflutungen durch überlastete Kanalsysteme leisten können. Doch das ist, wie der Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Schleswig-Holstein betont, nur eine „positive Nebenwirkung“. Weitaus mehr schätzen Planer, Bauherren und für die Errichtung von Gründächern entsprechend qualifizierte Dachdeckerbetriebe die positiven Auswirkungen auf das Mikroklima – im Haus und am Standort des…

  • Bauen & Wohnen

    Wer das Dachfenster selbst einbaut, riskiert den Dachschaden

    Auch wenn es so einfach klingt, das neue Dachfenster im Baumarkt zu kaufen und dann noch schnell am Samstagnachmittag selbst einbauen. Damit ist jedoch der Dachschaden vorprogrammiert. Veraltete Dachfenster öffnen buchstäblich im Sommer der Hitze Tür und Tor und im Winter sind sie „Lecks“ in der Wärmedämmung. Für Immobilienbesitzer sind das nur zwei von vielen Gründen, über einen Dachfensteraustausch nachzudenken. Weitere Gründe können sein, dass mehr Komfort und Wohnambiente gewünscht werden. Beim Einbau – aber auch beim Austausch von Dachfenstern – schreibt der Gesetzgeber in Deutschland einen maximalen U-Wert von 1,4 W/(m2K) vor. Der U-Wert definiert den Wärmedurchgangskoeffizienten, also wieviel Wärme maximal von innen nach außen dringen darf. Gute Dachfenster…

  • Bauen & Wohnen

    (K)ein Dach wie jedes andere

    „Zu problembehaftet, zu kurze Lebensdauer“ und viele andere Vorurteile – folgen, wenn es um das Flachdach geht. Das ist leider immer noch Alltag bei Besprechungen mit Planern, Bauherren oder in Gemeinderatssitzungen: Kaum wird ein Flachdach vorgeschlagen, wird abgewunken.  Dabei ist ein modernes Flachdach ebenso „alltagstauglich“ und sicher wie jedes andere Dach. Voraussetzung dafür ist – wie bei jeder Dachart – dass die Ausführung einem qualifizierten Dachdecker-Fachbetrieb überlassen wird. Optimal ist es, wenn dieser Betrieb bereits im Planungsstadium eingebunden wird. So wird eine fachgerechte Ausführung unter Berücksichtigung aller technischen Randbedingungen ermöglicht. Der schlechte Ruf von Flachdächern resultiert aus den 1960er Jahren, als in der Zeit des Wirtschaftswunders der Flachdach-Bungalow das Statussymbol…