• Verbraucher & Recht

    Meta vor OLG Stuttgart: Hunderte Klagen wegen Meta Pixel & Business Tools / Dr. Stoll & Sauer sieht gute Chancen auf Schadensersatz

    Die Klagen zu Meta-Business-Tools erreichen jetzt die zweite Instanz: Vor dem Oberlandesgericht Stuttgart fand am 6. November 2025 die mündliche Berufungsverhandlung in einer ganzen Serie von Klagen gegen den Facebook-Mutterkonzern Meta statt. Der Vorwurf an Meta: Datenschutzverstoß durch das Ausspähen der Internetaktivitäten von Verbrauchern. Bundesweit sind nach einem Medienbericht bereits rund 2500 Urteile in erster Instanz zu Klagen wegen Meta-Business-Tools ergangen; mehrere Hundert Kläger erhielten vierstellige, in einigen Fällen auch fünfstellige Entschädigungen, allein in Stuttgart sind 268 Verfahren anhängig. Die Verbraucherkanzlei Dr. Stoll & Sauer wertet die kritischen Nachfragen am OLG Stuttgart durch den Senatsvorsitzenden zu Zweck und Umfang der Datenverarbeitung bei Meta als wichtiges Signal für den Datenschutz –…

  • Verbraucher & Recht

    Miniatur Wunderland in Hamburg meldet Datenleck bei Online-Ticketkäufen / Kreditkartendaten über fünf Monate abgegriffen

    Im Miniatur Wunderland Hamburg sind über Monate hinweg Kreditkartendaten von Besuchern abgeflossen. Nach übereinstimmenden Medienberichten – unter anderem von heise online und t-online vom 12. November 2025 – konnten Angreifer zwischen dem 6. Juni und dem 29. Oktober 2025 Zahlungsdaten beim Online-Ticketkauf ausspähen. Das Unternehmen meldete den Vorfall am 5. November 2025 der Aufsichtsbehörde. Aus Sicht der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer handelt es sich um einen gravierenden Sicherheitsvorfall mit erheblichem Missbrauchspotenzial. Betroffene können ihre Ansprüche im kostenlosen Datenschutz-Online-Check prüfen lassen. Was ist beim Miniatur Wunderland Hamburg passiert? Nach Informationen von heise online wurde Schadcode in ein Modul des Online-Ticketshops eingeschleust. Dadurch konnten Angreifer den Datenstrom während des Bezahlvorgangs manipulieren…

  • Verbraucher & Recht

    LG Hildesheim: Händler muss gedrosselten Senec-Stromspeicher zurück nehmen

    Das Landgericht Hildesheim hat am 29. Oktober 2025 (Az. 7 O 42/24) entschieden, dass ein Verbraucher Anspruch auf Rückzahlung des Kaufpreises für einen mangelhaften Stromspeicher von Senec hat. Die Beklagte Senec-Händler wurde e verurteilt, 8.913,10 Euro nebst Zinsen zu zahlen – Zug um Zug gegen Rückgabe des Speichers des Typs SENEC.Home V3 5.0 Li hybrid duo. Der Stromspeicher war mehrfach gedrosselt und seit April 2024 vollständig offline. Damit schließt sich das Landgericht der verbraucherfreundlichen Linie an, die sich bundesweit abzeichnet. Auch die Oberlandesgerichte Hamm und München haben bereits klargestellt, dass die Drosselung von Senec-Speichern einen erheblichen Sachmangel darstellt. Die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer, die den Kläger vertreten hat, sieht…

  • Mobile & Verkehr

    Rückruf bei Peugeot, Citroën, DS und Opel: Hochvoltbatterien können Feuer fangen / Stellantis gerät in den Strudel der Probleme bei E-Autos

    Wegen akuter Brandgefahr ruft der Stellantis-Konzern weltweit 39.712 Hybridfahrzeuge der Marken Peugeot, Citroën, DS Automobiles und Opel zurück. Grund ist eine mögliche Überhitzung der Hochvoltbatterie, die im Extremfall zu einem Fahrzeugbrand führen kann. Das geht aus vier Mitteilungen im EU-Schnellwarnsystem Safety Gate vom 8. September 2025 hervor. Die Rückrufe werden in Deutschland vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) unter den Referenznummern 15574R bis 15577R überwacht. Nach einem Bericht des Magazins Auto Motor und Sport vom 29. September 2025 sind allein in Deutschland 6.436 Fahrzeuge betroffen. Die Verbraucherkanzlei Dr. Stoll & Sauer hält die Rückrufe für rechtlich bedeutsam: Bei sicherheitsrelevanten Mängeln wie defekten Hochvoltbatterien können Verbrauchern Gewährleistungs-, Rücktritts- oder Schadensersatzansprüche zustehen. Betroffene können ihre…

  • Verbraucher & Recht

    Brandgefahr in Hochvoltbatterien

    Wegen einer möglichen Überhitzung der Hochvoltbatterie ruft Audi weltweit 18.652 Plug-in-Hybridfahrzeuge der Baureihen A8, Q7 und Q8 zurück. Nach übereinstimmenden Medienberichten – unter anderem von Auto Motor und Sport vom 30. Oktober 2025 – besteht Brandgefahr sowohl während des Ladevorgangs als auch im Fahrbetrieb. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) überwacht seit dem 21. Oktober 2025 laufende Aktion unter der Referenznummer 15663R, Audi führt sie intern unter dem Code 93QQ. Betroffen sind Fahrzeuge aus den Baujahren 2019 bis 2024. Der Rückruf unterstreicht, dass die Hersteller von Elektro- und Hybridfahrzeugen weiterhin mit gravierenden Problemen bei Hochvoltbatterien kämpfen. Die Verbraucherkanzlei Dr. Stoll & Sauer sieht in dem Fall erhebliche Sicherheits- und Haftungsfragen. Betroffene Halter können…

  • Verbraucher & Recht

    Brandgefahr in Hochvoltbatterie: Mercedes ruft EQA 250+ zurück

    Wegen Brandgefahr in der Hochvoltbatterie ruft Mercedes-Benz das Modell EQA 250+ in die Werkstätten. Nach dem verpflichtenden Rückruf des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) vom 13. Februar 2025 zu den Modellen EQA und EQB verschickt der Hersteller seit Oktober 2025 neue Schreiben an betroffene Halter – dieses Mal betrifft es Besitzer des Modells EQA 250+, die bislang nicht informiert worden waren. In dem Schreiben räumt Mercedes ein, dass das Brandrisiko bei sehr hohem Ladezustand „durch ein Software-Update mitigiert“ werden soll – also lediglich gemindert, nicht vollständig behoben. Aus Sicht der Verbraucherkanzlei Dr. Stoll & Sauer ist das unzureichend: Ein sicherheitsrelevanter Mangel darf nicht nur gemildert werden. Betroffene sollten ihre Ansprüche prüfen lassen –…

  • Mobile & Verkehr

    Dr. Stoll & Sauer verklagt Opel wegen mangelnder Reichweite beim Corsa E

    Wegen massiver Reichweitenabweichungen beim Elektroauto Opel Corsa-e hat die Verbraucherkanzlei Dr. Stoll & Sauer Klage gegen die Adam Opel GmbH und einen Opel-Vertragshändler eingereicht. Nach Darstellung der Kanzlei schafft das Fahrzeug im Alltagsbetrieb nur rund 120 Kilometer – weniger als ein Drittel der vom Hersteller beworbenen 336 Kilometer nach WLTP-Norm. Vor dem Landgericht Amberg wirft die Kanzlei Opel vor, Käufer mit unrealistischen Angaben in die Irre geführt zu haben. Dr. Stoll & Sauer verlangt die Rückabwicklung des Kaufvertrags, die Feststellung von Schadensersatzpflichten und die Erstattung vorgerichtlicher Kosten. Der Fall gilt als Signalverfahren für die Frage, ob Hersteller künftig realitätsnähere WLTP-Angaben machen müssen. Betroffene können ihre Ansprüche im E-Mobilitäts-Online-Check kostenlos prüfen…

  • Verbraucher & Recht

    Mini ruft 150.000 E-Autos des Modells Cooper SE wegen Brandgefahr zurück

    Wegen Brandgefahr ruft der Autobauer Mini weltweit rund 150.000 Elektrofahrzeuge des Modells Mini Cooper SE zurück. In Deutschland sind etwa 39.000 Fahrzeuge der Baujahre 2018 bis 2024 betroffen. Nach Medienberichten bereits vom 2. September 2024 besteht aufgrund einer Undichtigkeit im Gehäuse der Hochvoltbatterie die Gefahr, dass Feuchtigkeit eindringt und Isolationsfehler auslöst – mit der Folge von Abschaltungen während der Fahrt oder Fahrzeugbränden, auch im geparkten Zustand. Der Hersteller setzt auf ein Software-Update, um die Risiken zu mindern. Die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer sieht Parallelen zu ähnlichen Batterieproblemen bei Mercedes, Ford und Porsche und bietet betroffenen Haltern eine kostenlose Ersteinschätzung im E-Mobilitäts-Online-Check an. Dr. Stoll & Sauer hat mehrere Klagen…

  • Verbraucher & Recht

    Brandgefahr bei Mercedes EQA und EQB: Dr. Stoll & Sauer klagt wegen defekter Hochvoltbatterien / EU warnt vor Kurzschlussgefahr

    Die Verbraucherkanzlei Dr. Stoll & Sauer hat beim Landgericht Dortmund Klage gegen die Mercedes-Benz Group AG eingereicht. Auslöser ist ein massiver Sicherheitsmangel in den Hochvoltbatterien der Modelle EQA und EQB. Laut EU-Warnsystem Safety Gate besteht bei den Fahrzeugen Brandgefahr durch interne Kurzschlüsse in den Batteriezellen. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) ordnete deshalb bereits am 13. Februar 2025 einen Rückruf an (KBA-Referenz 5496507). Trotz Software-Update und Ladebeschränkungen bleibt das Risiko bestehen – eine endgültige technische Lösung gibt es bis heute nicht. In der kostenlosen Ersteinschätzung im E-Mobilitäts-Online-Check können betroffene Halter ihre Ansprüche prüfen lassen. Dr. Stoll & Sauer führt bereits mehrere Verfahren und Klagen gegen Mercedes zu den Modellen EQA und EQB. Klage…

  • Verbraucher & Recht

    Dr. Stoll & Sauer klagt gegen Ford: Brandgefahr beim Kuga Plug-in-Hybrid / EU warnt vor Kurzschlüssen in Batterien

    Nach monatelanger Hängepartie um die Hochvoltbatterien des Ford Kuga Plug-in-Hybrid zieht die Verbraucherkanzlei Dr. Stoll & Sauer vor Gericht. Beim Landgericht Hildesheim wurde Klage gegen die Ford-Werke GmbH und das verkaufende Autohaus eingereicht. Es geht um die Rückabwicklung des Kaufvertrags. Hintergrund ist die weiterhin bestehende Brandgefahr durch defekte Batteriezellen. Trotz Rückrufs und angekündigtem Software-Update hat der Hersteller bis heute keine dauerhafte Lösung präsentiert. Betroffene Kunden müssen ihr Fahrzeug teilweise ohne Lademöglichkeit betreiben und verlieren an Reichweite und Wert. In der kostenlosen Ersteinschätzung im Ford-Online-Check prüft Dr. Stoll & Sauer die rechtlichen Möglichkeiten betroffener Ford-Kuga-Halter. Klage gegen Ford: Sicherheitsrisiko und Rechtsverletzung Nach einem vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am 19. März 2025 angeordneten…