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Grunderwerbsteuer in Berlin: Wann sie fällig wird – und wer sie nicht zahlen muss
Wer eine Immobilie kauft, denkt zunächst an den Kaufpreis. Doch zusätzlich fallen verschiedene Nebenkosten an – etwa für Notar, Grundbuch oder Makler. Eine der größten Positionen ist die Grunderwerbsteuer. Sie fällt beim Erwerb von Grundstücken oder Immobilien an, etwa beim Kauf, Tausch oder bei einer Zwangsversteigerung, und zählt zu den einmaligen Kaufnebenkosten. Die gesetzliche Grundlage bildet das Grunderwerbsteuergesetz. Demnach wird die Steuer grundsätzlich bei jedem Eigentumswechsel an einem Grundstück erhoben – unabhängig davon, ob es sich um ein Einfamilienhaus, eine Eigentumswohnung oder ein unbebautes Grundstück handelt. Höhe der Grunderwerbsteuer richtet sich nach dem Bundesland Die Höhe der Grunderwerbsteuer ist in Deutschland nicht einheitlich geregelt. Stattdessen legen die Bundesländer ihren Steuersatz…
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Immobilienkauf in Kaiserslautern: Warum ein Blick ins Baulastenverzeichnis unverzichtbar ist
Kaiserslautern ist eine Stadt im Wandel. Auf dem ehemaligen Pfaff-Gelände entstehen neue Wohnquartiere, in Stadtteilen wie Siegelbach oder Hohenecken werden Grundstücke geteilt und nachverdichtet. In all diesen Konstellationen können Baulasten eine Rolle spielen – und zwar eine, die sich unmittelbar auf den Wert und die Nutzbarkeit eines Grundstücks auswirkt. Was eine Baulast rechtlich bedeutet Eine Baulast ist eine freiwillig eingegangene, öffentlich-rechtliche Verpflichtung gegenüber der Bauaufsichtsbehörde. Der Grundstückseigentümer erklärt sich bereit, bestimmte Dinge zu tun, zu dulden oder zu unterlassen – etwa eine Fläche von Bebauung freizuhalten oder einem Nachbargrundstück eine Zufahrt zu ermöglichen. In Rheinland-Pfalz ist die Baulast in § 86 der Landesbauordnung (LBauO) geregelt. Die Verpflichtung wird im Baulastenverzeichnis…
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Energieausweis in Hamburg: Warum der Bedarfsausweis für viele Gebäude die einzige Option ist
Hamburg ist eine Stadt mit einem besonders vielfältigen Gebäudebestand. In Stadtteilen wie Eimsbüttel, Eppendorf oder Harvestehude prägen Gründerzeithäuser aus dem späten 19. Jahrhundert das Straßenbild. In Barmbek und Wandsbek dominieren Nachkriegsbauten der 1950er- bis 1970er-Jahre, während in der HafenCity moderne Neubauten entstehen. Für Eigentümer, die verkaufen, vermieten oder sanieren wollen, stellt sich dabei regelmäßig die Frage: Welcher Energieausweis ist vorgeschrieben – und was sagt er tatsächlich aus? Bedarfsausweis oder Verbrauchsausweis: Wann welcher gilt Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) unterscheidet zwei Formen: den Energiebedarfsausweis und den Energieverbrauchsausweis. Während der Verbrauchsausweis auf den tatsächlichen Heizkostenabrechnungen der letzten drei Jahre basiert, bewertet der Bedarfsausweis die energetische Qualität des Gebäudes anhand seiner Bausubstanz und Anlagentechnik –…
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Nutzungsdauer von Immobilien in Aachen: Warum sie über Wert, Finanzierung und Steuer entscheidet
Ob unsaniertes Mehrfamilienhaus nahe der Innenstadt, Einfamilienhaus aus den 1970er-Jahren in Laurensberg oder Produktionshalle – die Frage, wie lange ein Gebäude wirtschaftlich noch sinnvoll genutzt werden kann, beeinflusst Kaufpreis, Finanzierung, Wertermittlung und steuerliche Abschreibung gleichermaßen. Die zentrale Kennzahl dahinter ist die Nutzungsdauer. Die Nutzungsdauer gibt an, wie lange eine Immobilie wirtschaftlich nutzbar ist, bevor grundlegende Modernisierungen oder eine grundlegende Umstrukturierung erforderlich werden. Sie ist nicht mit der technischen Lebensdauer gleichzusetzen. „Ein Gebäude kann technisch noch stehen, wirtschaftlich aber bereits überholt sein“, erklärt André Heid, Geschäftsführer der Heid Immobilienbewertung. „Entscheidend ist, ob es den heutigen Marktanforderungen noch gerecht wird.“ Gerade in einer Stadt wie Aachen mit gemischtem Gebäudebestand aus Vorkriegsarchitektur, Nachkriegsbauten…
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Vermächtnis statt Erbschaft: So gelangt eine Immobilie gezielt in die richtigen Hände
Ob Backsteinhaus in der Altstadt, Einfamilienhaus in Oedeme oder vermietete Eigentumswohnung in Bockelsberg: Viele Immobilieneigentümer in Lüneburg wollen frühzeitig regeln, wer ihr Haus oder Grundstück einmal erhalten soll. Nicht immer ist eine klassische Erbschaft dafür das passende Instrument. Gerade wenn eine Immobilie gezielt einer einzelnen Person zugedacht ist – etwa einem langjährigen Freund, einer Pflegekraft oder einem bestimmten Kind – bietet das Vermächtnis eine rechtssichere und flexible Alternative. Vermächtnis ist nicht gleich Erbschaft Ein Vermächtnis nach § 1939 BGB erlaubt es dem Erblasser, einer bestimmten Person einen einzelnen Nachlassgegenstand zuzuwenden, ohne sie zur Erbin oder zum Erben zu machen. Der Begünstigte wird damit nicht Teil der Erbengemeinschaft und muss sich…
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Bodenwert in München: Warum er oft über den Immobilienpreis entscheidet
Ob Baugrundstück am Stadtrand, Altbau in Schwabing oder Nachverdichtung im Münchner Umland – häufig steckt der größte Teil des Immobilienwerts im Boden. Während Gebäude altern, bleibt das Grundstück der stabile, oft steigende Wertfaktor. Gerade in München, wo Bauland knapp ist und Preisunterschiede zwischen Stadtteilen erheblich sind, entscheidet der Bodenwert nicht selten über Finanzierung, Steuerlast und Verkaufsstrategie. Was der Bodenwert wirklich aussagt Der Bodenwert beschreibt den Wert eines Grundstücks ohne Bebauung. Selbst wenn sich auf dem Grundstück ein Gebäude befindet, wird im Rahmen einer Wertermittlung der sogenannte „reine Bodenwert“ separat betrachtet. „In München sehen wir häufig, dass bei älteren Bestandsobjekten der Bodenanteil den Gebäudewert deutlich übersteigt“, erklärt André Heid, Geschäftsführer der…
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Steigende Energiekosten, wachsende Pflichten: Was Unternehmen zum Energieaudit wissen sollten
Bielefeld gehört mit rund 13.000 Unternehmen und einem Schwerpunkt im verarbeitenden Gewerbe zu den stärksten Mittelstandsstandorten Deutschlands. Im bundesweiten Ranking belegt die Stadt Platz 9 bei der Dichte mittelständischer Unternehmen. Für viele dieser Betriebe bedeutet das: ein hoher Energieverbrauch – und damit konkrete gesetzliche Pflichten. Wer ist zum Energieaudit verpflichtet? Die Auditpflicht ergibt sich aus dem Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) und dem seit November 2023 geltenden Energieeffizienzgesetz (EnEfG). Alle Nicht-KMU – also Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitenden oder einem Jahresumsatz über 50 Millionen Euro bei mehr als 43 Millionen Euro Bilanzsumme – müssen alle vier Jahre einen Energieaudit nach DIN EN 16247-1 durchführen lassen. Seit dem EnEfG gilt zusätzlich: Unternehmen mit…
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Gemeinschaftseigentum in der WEG: Was Wohnungseigentümer in Lübeck wissen sollten
Wer in Lübeck eine Eigentumswohnung kauft, kauft fast nie „nur" vier Wände. Mit dem Kauf wird man Teil einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) – und damit Mitverantwortlicher für alles, was das Gebäude als Ganzes zusammenhält: Dach, Fassade, Treppenhaus, Leitungen, Heizung, häufig auch Fenster und Wohnungseingangstüren. Genau dieses Gemeinschaftseigentum ist der Bereich, an dem sich in der Praxis viele Fragen entzünden: Darf ich etwas verändern? Wer zahlt? Und warum dauert manches so lange, obwohl der Schaden offensichtlich ist? Warum Gemeinschaftseigentum in Lübeck schnell zum Thema wird Lübeck hat viele Gebäude, bei denen man die „gemeinsame Hülle" sofort sieht und spürt: klassische Mehrfamilienhäuser, gewachsene Quartiere, teils mit modernisierten, teils mit sanierungsbedürftigen Außenbauteilen. Gerade dort,…
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Immobilie mit Nießbrauch: So wirkt sich das Recht auf Wert und Verkauf aus
Der Nießbrauch gehört zu den weitreichendsten Nutzungsrechten, die das deutsche Sachenrecht kennt. Er erlaubt es einer Person, eine Immobilie zu nutzen und die daraus entstehenden Erträge zu ziehen, ohne selbst Eigentümer zu sein. In der Praxis betrifft das häufig Einfamilienhäuser, Wohnungen oder vermietete Mehrfamilienhäuser – auch und gerade im Raum Osnabrück. Diese Trennung führt in der Praxis häufig zu Fragen: Wer trägt welche Kosten? Wie wirkt sich Nießbrauch auf Verkauf, Beleihbarkeit und Verkehrswert aus? Und wann lohnt sich eine fundierte Wertermittlung? Was Nießbrauch bei Immobilien bedeutet Rechtlich ist der Nießbrauch im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt. Vereinfacht lässt sich das Konstrukt so zusammenfassen: – Nutzung und Ertrag liegen beim Nießbraucher (Wohnen, Vermieten,…
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Gebäudeenergiegesetz für Bestandsgebäude in Köln: Welche Pflichten Eigentümer kennen sollten
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) richtet sich nicht nur an Bauherren von Neubauten. Auch Eigentümer bestehender Gebäude müssen unter bestimmten Voraussetzungen energetisch nachrüsten. In Köln ist das besonders relevant: Rund 74 Prozent der Kölner Gebäude wurden vor 1979 errichtet – viele davon mit veralteter Heiztechnik und unzureichender Dämmung. Ob geplante Sanierung, Heizungstausch oder Immobilienkauf: Eigentümer sollten die geltenden Pflichten kennen. Denn bei Verstößen gegen die GEG-Anforderungen drohen Bußgelder von bis zu 50.000 Euro. Die Bundesregierung hat angekündigt, das GEG in „Gebäudemodernisierungsgesetz" (GMG) umzubenennen und inhaltlich zu überarbeiten. Ziel ist ein technologieoffeneres und einfacheres Regelwerk. Ein Kabinettsbeschluss war ursprünglich für Ende Februar 2026 geplant, verzögert sich derzeit aber. Bis zur Verabschiedung gelten die…