• Medizintechnik

    Die unterschätzte Fehlerquelle in Kanzleien: Wenn das Licht präzises Arbeiten erschwert

    Verträge prüfen, Schriftsätze bearbeiten, Tabellen auswerten und Fristen kontrollieren: Der Arbeitsalltag in Rechtsanwalts-, Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungskanzleien stellt hohe Anforderungen an das Sehen. Trotzdem wird die Beleuchtung vieler Arbeitsplätze noch immer hauptsächlich danach beurteilt, ob es im Raum „hell genug“ ist. Der Spezialist für gesundheitsfördernde Arbeitsblatzbeleuchtung natur-nah.de weist darauf hin, dass eine ausreichende Beleuchtungsstärke allein noch keine guten visuellen Arbeitsbedingungen gewährleistet. Monitor, Papier und Gesprächssituation stellen unterschiedliche Anforderungen Mitarbeitende in Kanzleien wechseln im Tagesverlauf permanent zwischen Bildschirm, Papierdokumenten und persönlichen Gesprächen. Dabei verändern sich Betrachtungsabstand, Kontrast, Blickrichtung und Helligkeitsniveau. Problematisch können insbesondere sein: – störende Spiegelungen oder Reflexionen auf dem Bildschirm, – Leuchten oder Fenster im direkten Blickfeld, – starke Helligkeitsunterschiede…

  • Finanzen / Bilanzen

    Hybride Arbeit endet nicht beim Laptop: Warum Unternehmen auch die Beleuchtung im Homeoffice berücksichtigen sollten

    Mit dem Ende der Sommerferien beginnt für viele Unternehmen wieder eine Phase intensiver Bildschirmarbeit. Gleichzeitig werden die Tage kürzer. Damit rückt ein Bestandteil des Homeoffice in den Fokus, der bei Ausstattungsentscheidungen häufig hinter Bildschirm, Mobiliar und IT zurücksteht: die Beleuchtung. Eine tragfähige Lösung berücksichtigt nicht nur die Leuchte, sondern auch Tageslicht, Raumhelligkeit, Bildschirmposition, Reflexionen und die Lichtqualität sowie die konkreten Sehaufgaben. Häusliches Licht ist nicht automatisch Arbeitslicht Wohnräume werden meist für Aufenthalt und Atmosphäre beleuchtet. Ein Bildschirmarbeitsplatz stellt zusätzliche Anforderungen: Tastatur, Unterlagen und Gesichter in Videokonferenzen sollen gut erkennbar sein, während störende Spiegelungen und starke Helligkeitsunterschiede vermieden werden müssen. Das gilt in einem separaten Arbeitszimmer ebenso wie in einer Arbeitsecke…

  • Finanzen / Bilanzen

    Praxisbeleuchtung: Lichtqualität als wichtiger Bestandteil des Praxisbetriebs

    In Arzt-, Zahnarzt- und Therapiepraxen erfüllt Beleuchtung mehrere Aufgaben gleichzeitig: Sie unterstützt Beschäftigte bei Bildschirmarbeit und visuellen Tätigkeiten, prägt die Atmosphäre für Patienten und sollte zu Raum, Einrichtung und Arbeitsabläufen passen. Wer eine Praxis modernisiert, sollte daher nicht mit der Frage nach einem bestimmten Leuchtenmodell beginnen, sondern mit den Funktionen und Anforderungen in den einzelnen Bereichen. Eine Praxis ist kein einheitlicher Sehraum Am Empfang wechseln Bildschirmarbeit, Kommunikation und Orientierung. In Verwaltungsbereichen gelten ähnliche Anforderungen wie an Büroarbeitsplätzen. Behandlungs- und Therapieräume benötigen eine auf die dortigen Tätigkeiten abgestimmte Allgemein- und Arbeitsplatzbeleuchtung. In Labor- oder Aufbereitungsbereichen können Detailerkennung und Farbwahrnehmung eine größere Rolle spielen. In Fluren, Wartezonen und Nebenräumen soll die Beleuchtung…

  • Finanzen / Bilanzen

    Büro-Rückkehr-Check nach den Ferien: Jetzt die Beleuchtung für Herbst und Winter prüfen

    Nach der Ferienzeit kommen wieder alle ins Büro zurück. Für Facility Management und Gebäudeverantwortliche ist das ein guter Zeitpunkt, nicht nur Technik, Räume und Arbeitsplätze organisatorisch zu prüfen. Auch die Beleuchtung sollte einen festen Platz auf der Checkliste haben – bevor Herbst und Winter die Tageslichtanteile im Arbeitsalltag spürbar reduzieren. Dabei geht es nicht darum, einfach „mehr Licht“ zu installieren. Gute Arbeitsplatzbeleuchtung entsteht aus dem Zusammenspiel von Tageslicht, hochwertiger künstlicher Beleuchtung, Raum, Arbeitsplatzposition und tatsächlicher Nutzung. Die Arbeitsstättenverordnung verlangt für Arbeitsräume möglichst ausreichendes Tageslicht und eine Sichtverbindung nach außen. Zudem müssen Arbeitsstätten eine angemessene künstliche Beleuchtung ermöglichen. Die Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A3.4 konkretisiert die Anforderungen an Beleuchtung und…

  • Kommunikation

    Warum mehr Tageslicht am Fenster nicht automatisch bessere Bildschirmarbeit bedeutet

    Ein heller Fensterplatz gilt in vielen Büros als Qualitätsmerkmal. Für die tägliche Bildschirmarbeit kann viel Tageslicht jedoch auch zum Problem werden. Liegt eine helle Fensterfläche direkt hinter dem Monitor, fällt Sonne auf das Display oder spiegeln sich Fenster und Leuchten im Bildschirm, werden Inhalte schlechter erkennbar. Unternehmen sollten deshalb nicht allein die Lichtmenge bewerten, sondern die gesamte Lichtsituation. Die Arbeitsstättenverordnung sieht für Arbeitsräume möglichst ausreichend Tageslicht und eine Sichtverbindung nach außen vor. In den Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A3.4 werden diese Anforderungen konkreter dargestellt.  Gleichzeitig muss der Lichteinfall entsprechend der Tätigkeit regulierbar sein. Für Bildschirmarbeitsplätze folgt daraus: Tageslicht soll genutzt, aber Blendung und störende Reflexionen müssen begrenzt werden. Eine…

  • Finanzen / Bilanzen

    Human Centric Lighting greift zu kurz: Warum Bürobeleuchtung persönlicher werden muss

    Moderne Bürobeleuchtung soll heute mehr leisten, als Arbeitsplätze nur ausreichend hell zu beleuchten. Unter dem Begriff Human Centric Lighting, kurz HCL, werden Beleuchtungslösungen verstanden, die visuelle, biologische und emotionale Wirkungen von Licht berücksichtigen. Die Internationale Beleuchtungskommission CIE spricht in diesem Zusammenhang von integrativer Beleuchtung, die visuelle und nichtvisuelle Wirkungen verbindet und physiologische oder psychologische Vorteile für Menschen anstrebt. Diese  Überlegung ist durchaus sinnvoll. In der praktischen Umsetzung bleibt jedoch eine zentrale Frage häufig unbeantwortet: Kann eine einheitlich gesteuerte Beleuchtung tatsächlich den unterschiedlichen Bedürfnissen aller Beschäftigten gerecht werden? Michael Grassegger, Inhaber von natur-nah.de und seit 1999 auf Vollspektrumlicht spezialisiert, vertritt eine klare Position: „Human Centric Lighting ist ein wichtiger Fortschritt gegenüber…

  • Kommunikation

    Das Jalousien-Paradox im Büro: Warum Sonnenschutz im Sommer die Lichtqualität am Bildschirmarbeitsplatz unbemerkt verändert

    Im Sommer ist es in vielen Büros üblich: Die Sonne blendet, der Raum heizt sich auf, also werden Jalousien, Lamellen oder Rollos geschlossen. Das kann Blendung und Wärmeeintrag begrenzen. Gleichzeitig verändert sich jedoch die Tageslichtsituation am Arbeitsplatz. Genau hier beginnt das Jalousien-Paradox: Diese sinnvolle Maßnahme löst ein Problem – und verändert unbemerkt die Voraussetzungen für ein anderes. Die Wechselwirkung zwischen Tageslicht, Blendung, Wärme und Sonnenschutz wird auch in den einschlägigen Arbeitsschutzinformationen gemeinsam betrachtet. Sonnenschutz verändert nicht nur die Temperatur Wird der Sonnenschutz geschlossen, verändert sich der Tageslichtanteil im Raum. Fensternahe Arbeitsplätze, die Raummitte und weiter innen liegende Bildschirmarbeitsplätze können dadurch sehr unterschiedliche Lichtbedingungen aufweisen. Helligkeitsverteilung, Kontraste und die visuelle Wahrnehmung…

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  • Finanzen / Bilanzen

    Bürobeleuchtung bei Hitze: Warum Unternehmen nicht nur über Klima sprechen sollten

    Hohe Temperaturen, Bildschirmarbeit und ungeeignete Beleuchtung können Arbeitsplätze zusätzlich belasten. Ein fachlicher Blick auf Lichtqualität hilft Unternehmen, Büroräume pragmatisch und wirksam zu verbessern. Wenn die Temperaturen steigen, reagieren viele Unternehmen mit naheliegenden Maßnahmen: Sonnenschutz, Lüftung, Getränke, Ventilatoren, Klimatisierung oder Homeoffice-Regelungen. Das ist sinnvoll und in vielen Fällen notwendig. Ein Faktor bleibt in der Diskussion jedoch häufig unterbewertet: die Qualität der Beleuchtung am Arbeitsplatz. Gerade in Büros mit intensiver Bildschirmarbeit wirkt Licht täglich über viele Stunden. Es beeinflusst, wie gut Sehaufgaben bewältigt werden können, wie angenehm ein Arbeitsplatz wahrgenommen wird und ob Räume für konzentriertes Arbeiten geeignet sind. Gute Bürobeleuchtung ersetzt keine Klimaanlage. Sie ist aber ein zentraler Bestandteil der Arbeitsumgebung…

  • Kommunikation

    Warum LED-Panel allein kein gesundes Büro machen

    Warum LED-Panel allein nicht ausreichen LED-Panel gehören heute zu den häufigsten Lösungen, wenn Bürobeleuchtung modernisiert wird. Sie sind flach, unauffällig, energieeffizient und lassen sich in vielen Decken einfach integrieren. Doch eine wichtige Frage wird in Beschaffungsprozessen oft zu spät gestellt: Reicht ein LED-Panel allein aus, um ein Büro wirklich gut zu beleuchten? Aus Sicht der Arbeitsplatzgestaltung lautet die Antwort: nicht automatisch ja. Ein LED-Panel ist zunächst eine Leuchtenbauform. Ob daraus eine angenehme, sehfreundliche und arbeitsgerechte Beleuchtung entsteht, hängt von der konkreten Lichtqualität und der Anwendung im Raum ab. Lichtqualität entscheidet am Arbeitsplatz Gerade in Büros mit Bildschirmarbeitsplätzen entscheidet nicht nur die Helligkeit. Relevant sind auch Blendbegrenzung, Flimmerfreiheit, Lichtfarbe sowie die Lichtqualität…

  • Elektrotechnik

    Warum Normen wichtig sind, aber Lichtqualität den Unterschied macht

    Bürobeleuchtung wird oft zu technisch bewertet Bürobeleuchtung wird in vielen Unternehmen noch immer vor allem über Helligkeit, Energieverbrauch und Anschaffungskosten beurteilt. Dabei zeigt der Arbeitsalltag: Ein formal helles Büro ist nicht automatisch ein visuell angenehmer Arbeitsplatz. Entscheidend ist, wie Licht am Bildschirm, auf der Arbeitsfläche und im Raum tatsächlich wirkt und bei der Arbeit unterstützt. Normen schaffen Orientierung, ersetzen aber nicht die Praxisbewertung Normen und Regelwerke wie die Arbeitsstättenregel ASR A3.4 und die europäische Beleuchtungsnorm DIN EN 12464-1 sind dafür unverzichtbare Grundlagen. Sie helfen, Beleuchtung planbar, vergleichbar und verantwortungsvoll zu gestalten. Doch sie ersetzen nicht die konkrete Bewertung der realen Nutzungssituation. Gerade an Bildschirmarbeitsplätzen können Blendung, Reflexionen, harte Kontraste oder…