• E-Commerce

    Geschwindigkeit bleibt die häufigste Ursache tödlicher Verkehrsunfälle: 812 der 2.832 Verkehrstoten des Jahres 2025 verunglückten bei Tempounfällen

    Im Straßenverkehr in Deutschland sind im Jahr 2025 wieder mehr Menschen gestorben. Laut dem Statistischen Bundesamt kamen 2.832 Personen ums Leben, 62 mehr als im Jahr 2024. Die Zahl der Verletzten lag mit rund 371.000 um 1,7 Prozent über dem Vorjahr, die der polizeilich erfassten Unfälle mit rund 2,52 Millionen um 0,4 Prozent. Die häufigste Ursache tödlicher Unfälle ist unverändert das Tempo. Bei 29 Prozent der Verkehrstoten war mindestens eine beteiligte Person zu schnell unterwegs — gemessen an der zulässigen Höchstgeschwindigkeit oder an Straßen- und Witterungsverhältnissen. Geräte, die auf Tempolimits aufmerksam machen, setzen genau dort an; ein Modell mit großem Farbdisplay zeigt den Hinweis optisch. Tempo wirkt sich nicht gleichmäßig…

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  • Finanzen / Bilanzen

    Lebensversicherung im Rückzug: Der Vertragsbestand sinkt seit 2015 um mehr als sechs Millionen, während die Summe der Risikopolicen weiter wächst

    Zwei Kennzahlen derselben Sparte laufen seit Jahren auseinander. Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft erreichte die Versicherungssumme aus Risikolebensversicherungen im Jahr 2025 einen Wert von 904,6 Milliarden Euro — ein Zuwachs von 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Vertragsbestand der Sparte insgesamt fiel dagegen von rund 86,7 Millionen im Jahr 2015 auf 80,3 Millionen im Jahr 2024. Weniger Verträge bei höherer Summe bedeutet: Wer abschließt, sichert größere Beträge ab. Damit rückt eine Gestaltungsfrage in den Vordergrund, die vor Jahren zweitrangig war — nämlich ob die Versicherungssumme über die Laufzeit konstant bleibt oder fällt. Ob dahinter weniger Neuabschlüsse oder auslaufende Altverträge stehen, lässt sich aus den beiden Kennzahlen nicht ableiten. Sichtbar…

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  • Dienstleistungen

    Arbeitsunfälle sinken 2025 auf 730.598 Fälle — gleichzeitig steigen die Unfälle auf dem Weg zur Arbeit auf 175.140 und fordern mehr Todesopfer

    Am Arbeitsplatz verunglücken in Deutschland immer weniger Menschen, auf dem Weg dorthin nicht. Laut der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung sank die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle im Jahr 2025 um rund 24.000 auf 730.598 Fälle. Die vorläufigen Zahlen wurden im März 2026 vorgelegt. Die Gegenbewegung findet außerhalb des Betriebsgeländes statt: Die Wegeunfälle stiegen um knapp ein Prozent auf 175.140. Sichtbarkeit spielt dabei eine unmittelbare Rolle, gerade in der dunklen Jahreszeit — was atmungsaktive Regenjacken mit Reflektoren zu einem Ausrüstungsteil macht, das über den Arbeitsplatz hinaus wirkt. Die Zuständigkeit endet dabei nicht am Werkstor. Der Weg zur Arbeit steht in derselben Statistik, obwohl der Betrieb auf Strecke, Verkehr und Witterung keinen Einfluss hat…

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  • Dienstleistungen

    Unternehmensinsolvenzen steigen im ersten Quartal 2026 um 6,5 Prozent — im März allein um 15,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat

    Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland steigt weiter, und sie steigt ungleichmäßig. Laut dem Statistischen Bundesamt registrierten die Amtsgerichte im ersten Quartal 2026 insgesamt 6.275 beantragte Verfahren — ein Zuwachs von 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Der Monat März stach mit 2.308 Fällen und einem Plus von 15,8 Prozent besonders heraus. Für Unternehmen bedeutet das vor allem eines: Das Risiko liegt zunehmend bei den Geschäftspartnern. Die Provimedia GmbH aus Bietigheim-Bissingen hat dafür mit dem Company Audit eine strukturierte Unternehmensprüfung aufgesetzt, die Kennzahlen, Auftritt und digitale Abhängigkeiten eines Betriebs zusammen betrachtet. Der zeitliche Abstand ist das eigentliche Problem. Ein Antrag wird sichtbar, wenn er gestellt ist; die Entwicklung davor liegt Monate…

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  • Finanzen / Bilanzen

    Kryptodiebstahl erreicht 3,4 Milliarden US-Dollar in einem Jahr — und verlagert sich zunehmend von der Blockchain in die physische Welt

    Der Diebstahl digitaler Vermögenswerte hat eine Größenordnung erreicht, die sich mit klassischer Wirtschaftskriminalität messen lässt. Laut dem Kryptokriminalitätsbericht 2026 des Analysehauses Chainalysis wurden zwischen Januar und Anfang Dezember 2025 Kryptowerte im Gegenwert von 3,4 Milliarden US-Dollar entwendet. Damit übertrifft das Jahr alle vorherigen mit Ausnahme von 2022. Ein einzelner Vorfall trägt einen erheblichen Teil davon: Der Angriff auf die Handelsplattform Bybit vom 21. Februar 2025 machte allein knapp 1,5 Milliarden US-Dollar aus. Für Anlegerinnen und Anleger folgt daraus eine unbequeme Konsequenz — Bestände auf einer Handelsplattform teilen deren Risiko. Wer das vermeiden will, verwahrt außerhalb des Netzes, wofür Lösungen zur Verwahrung im Cold Storage gedacht sind. Bemerkenswert ist die Verteilung…

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  • Consumer-Electronics

    Babyphone im vernetzten Haushalt: 39 Prozent fürchten unbefugten Zugriff auf smarte Geräte — beim Kinderzimmer wiegt diese Sorge am schwersten

    Vernetzte Geräte sind in deutschen Haushalten angekommen, ihre Sicherheitsfrage ist es ebenfalls. Laut einer im Jahr 2026 veröffentlichten Befragung unter 1.000 Verbraucherinnen und Verbrauchern in Deutschland nutzen 65 Prozent mindestens ein smartes Gerät. Zugleich fürchten 39 Prozent Hackerangriffe oder unbefugten Zugriff darauf. Beim Babyphone trifft diese Sorge auf den empfindlichsten Fall, weil Bild und Ton aus einem Raum kommen, in dem ein Kind schläft. Wer die Abhängigkeit vom Heimnetz vermeiden will, greift zu Geräten mit direkter Funkstrecke — bei Babyphones mit Kamera und langer Akkulaufzeit ist die Bauform ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal. Zwischen beiden Bauarten verläuft die eigentliche Trennlinie. Ein Gerät mit eigener Funkstrecke ist auf den Haushalt begrenzt und genau…

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  • E-Commerce

    Hochschulabschlüsse in Deutschland steigen auf rund 511.600 — fast jeder zweite davon ist ein Bachelorabschluss, und ihre Zahl wächst weiter

    An deutschen Hochschulen wird wieder mehr abgeschlossen. Laut dem Statistischen Bundesamt erwarben im Prüfungsjahr 2024 rund 511.600 Studierende und Promovierende einen Abschluss. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Zuwachs von 1,9 Prozent; veröffentlicht wurden die Zahlen im September 2025. Fast jeder zweite dieser Abschlüsse ist ein Bachelorgrad. Und damit steht regelmäßig dieselbe Frage am Ende: In welcher Form die Arbeit eingereicht wird. Wo eine gedruckte Fassung verlangt ist, entscheidet die Verarbeitung über den ersten Eindruck — warum hochwertiger Druck bei der Abschlussarbeit zählt, ist deshalb eine der meistgelesenen Fragen zum Thema. Der Zeitpunkt ist dabei ungünstig gewählt. Die Entscheidung über die Druckform fällt fast immer in den letzten Tagen vor…

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  • Medien

    KI-Einsatz in deutschen Unternehmen verdoppelt sich binnen eines Jahres auf 41 Prozent — jedes dritte meldet zugleich höhere Kosten als erwartet

    Der Einsatz künstlicher Intelligenz in deutschen Unternehmen hat sich binnen eines Jahres mehr als verdoppelt. Laut der Untersuchung „Digitalisierung der Wirtschaft 2026“ des Branchenverbands Bitkom nutzen 41 Prozent der Unternehmen entsprechende Anwendungen; im Vorjahr waren es 17 Prozent. Weitere 48 Prozent planen den Einsatz oder diskutieren ihn. Bemerkenswert ist weniger der Sprung als die Spannweite der Erfahrungen. Für 77 Prozent der bereits nutzenden Unternehmen hat sich die Wettbewerbsposition spürbar verbessert — gleichzeitig berichtet jedes dritte von höheren Kosten als geplant. Wie sich beides in einem konkreten Betrieb auflöst, zeigt sich erst in der Umsetzung; entsprechende Beratungsleistungen rund um KI-Anwendungen setzen genau an dieser Lücke an. Auffällig ist, dass beide Befunde…

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  • Software

    Codequalität unter Druck: Doppelte Codeblöcke steigen seit 2023 um 81 Prozent, während der Anteil der Refaktorierung auf 3,8 Prozent fällt

    Software entsteht schneller als je zuvor, und sie wiederholt sich dabei häufiger. Laut einer Auswertung des Analysedienstes GitClear, die 623 Millionen Codeänderungen umfasst, ist der Anteil doppelter Codeblöcke seit dem Jahr 2023 um 81 Prozent gestiegen. Im selben Zeitraum fiel der Anteil der Refaktorierung — also der nachträglichen Verbesserung bestehenden Codes — von 21 Prozent im Jahr 2022 auf 3,8 Prozent. Beide Kurven zeigen dasselbe Muster: Es wird mehr geschrieben und weniger aufgeräumt. Die Provimedia GmbH aus Bietigheim-Bissingen hat daraus die Konsequenz gezogen und mit Code Guardian ein Prüfwerkzeug für Codeänderungen entwickelt, das jede Änderung gegen ihre Folgen im übrigen Bestand prüft, bevor sie übernommen wird. Doppelter Code entsteht selten…

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  • Medien

    Auswanderung übersteigt Rückkehr: Bei deutschen Staatsangehörigen weist die Wanderungsstatistik für 2025 einen Saldo von minus 96.689 Personen aus

    Die Wanderungsbilanz Deutschlands hat sich im Jahr 2025 deutlich verschoben. Laut der im Juni 2026 veröffentlichten Auswertung des Statistischen Bundesamtes standen rund 1,48 Millionen Zuzügen etwa 1,25 Millionen Fortzüge gegenüber. Die Nettozuwanderung lag damit bei rund 235.000 Personen und fiel gegenüber dem Vorjahreswert von 430.000 um etwa 45 Prozent. Getrennt betrachtet zeigt sich bei deutschen Staatsangehörigen ein anderes Bild: Hier weist die Statistik einen Saldo von minus 96.689 aus. Rund 190.000 Menschen mit deutschem Pass zogen zurück, mehr verließen das Land. Wohin, hängt stark vom Lebensabschnitt ab. Für den Mittelmeerraum dokumentiert das Magazin der Provimedia GmbH die praktische Seite, etwa die Aufnahmebedingungen für Drittstaatsangehörige auf Zypern. Die Statistik zählt dabei…

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