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Region Hannover schafft digitales Angebot im Fachbereich Zuwanderung und Integration
Keine Vorsprache oder ein persönlicher Termin zur Antragstellung nötig: seit November können humanitäre Aufenthaltsrechte bei der Ausländerbehörde der Region Hannover vollständig digital beantragt werden. Der Vorteil: die digitalen Angebote ermöglichen Flexibilität, höhere Schnelligkeit und den Wegfall von Terminzwang. Anträge können bequem von zu Hause gestellt werden, ohne eine persönliche Vorsprache vor Ort. Anschließend werden die Anträge geprüft und eine Vorsprache ist nur noch zur Abgabe der biometrischen Daten notwendig. Dadurch entfallen lange Wartezeiten vor Ort. Bei der neu eingeführten Antragsstrecke handelt es sich um eine sogenannte OZG-Leistung (Onlinezugangsgesetz). OZG-Leistungen wurden nach dem EfA-(Einer für alle)Prinzip entwickelt. Für die Antragsstrecken nach dem Aufenthaltsgesetz ist das Land Brandenburg verantwortlich. Mit diesem und…
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Region Hannover: Wechsel an der Spitze des Fachbereiches Gesundheitsmanagement
Staffelübergabe im Gesundheitsmanagement: Zukünftig übernimmt Dr. Andrea Wünsch die Leitung des Fachbereiches. Die 53-Jährige ist Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin sowie für Öffentliches Gesundheitswesen und verfügt über einen Masterabschluss in Public Health von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Wünsch kam 2014 zur Region Hannover in das Team Sozialpädiatrie und Jugendmedizin, übernahm zunächst schulärztliche Aufgaben und implementierte das Interdisziplinäre Kita-Konzept – ein Baustein der Frühen Hilfen und Frühen Chancen. In 2017 wurde sie die Leitung des Teams Sozialpädiatrie und Jugendmedizin. Im Jahr 2025 wurde ihr Team gemeinsam mit dem Zahnärztlichen Dienst und der Jugendzahnpflege zum Fachdienst Kinder-, Jugend- und Zahnmedizin zusammengeführt. Regionspräsident Steffen Krach: „Mit Dr. Andrea Wünsch übernimmt eine erfahrene…
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Haushaltsbeschluss 2026: Region Hannover investiert trotz Defizit auf Rekordniveau
Die Regionsversammlung hat heute nach intensiver Beratung und 120 Änderungsanträgen den Haushalt für das Jahr 2026 beschlossen. Der Etat umfasst insgesamt 3,1 Milliarden Euro. Das Defizit wächst auf rund 210 Millionen Euro. Wie schon in den vergangenen drei Jahren muss die Verwaltung ein Haushaltssicherungskonzept (HSK) aufstellen. „Dieser Haushalt ist unter schwierigen Bedingungen aufgestellt worden“, sagte Regionspräsident Steffen Krach. „Dabei war uns aber klar: Bei den grundlegenden Zukunftsausgaben sparen wir nicht – weder bei der Verkehrswende noch bei der Energiewende, nicht im Bildungs- und auch nicht im sozialen Bereich. Gerade in bewegten Zeiten müssen öffentliche Institutionen Verlässlichkeit bieten. Dazu gehören ein zuverlässiger und gut erreichbarer ÖPNV – etwa mit dem sprinti…
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Winternotfallhilfe: Regionsversammlung beschließt 245.000 Euro für Einrichtungen
Auch im Winterhalbjahr 2025/2026 unterstützt die Region Hannover Einrichtungen und Initiativen, die wohnungslose und besonders hilfebedürftige Menschen in der kalten Jahreszeit begleiten. Ziel ist es, bestehende Hilfsangebote zu stabilisieren und zusätzliche Unterstützung dort zu ermöglichen, wo der Bedarf im Winter besonders hoch ist. „Die Winternotfallhilfe ist ein wichtiger Bestandteil der sozialen Infrastruktur in der Region. Sie ergänzt die bestehenden Hilfesysteme gezielt und ermöglicht schnelle, bedarfsgerechte Hilfe für Menschen in akuten Situationen“, sagt Regionspräsident Steffen Krach. Aufgrund der hohen Inanspruchnahme der Einrichtungen hat die Regionsversammlung heute (16.12.) beschlossen, das Fördervolumen von ursprünglich 225.000 Euro auf 245.000 Euro zu erhöhen. Sozialdezernentin Dr. Andrea Hanke erklärt: „Damit können alle eingegangenen 21 Anträge bewilligt…
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Regionsversammlung stimmt Beurlaubung des Regionspräsidenten zu
Die Regionsversammlung hat in ihrer heutigen Sitzung dem Antrag auf Urlaub ohne Dienstbezüge und Wahlvorbereitungsurlaub des Regionspräsidenten zugestimmt. Steffen Krach ist damit insgesamt für den Zeitraum vom 23. März bis zum 31. Oktober des kommenden Jahres beurlaubt. In dieser Zeit wird der Regionspräsident durch den Ersten Regionsrat Jens Palandt als Leiter der Verwaltung und repräsentativ durch die stellvertretenden Regionspräsidentinnen Petra Rudszuck, Ute Lamla und Michaela Michalowitz vertreten. Der Regionspräsident hatte sich im September mit den Vorsitzenden der Fraktionen von CDU, SPD, Grünen und FDP auf eine Beurlaubung zu einem Zeitpunkt im März 2026 verständigt. Die Möglichkeit für die Beurlaubung ohne Bezüge ergibt sich aus § 64 Abs.1 NBG, der Antrag…
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Regionsversammlung beschließt Startup-Reallabor für die Techfactory
Die Region Hannover unterstützt den Aufbau eines neuen Reallabors für die künftige Techfactory. Das hat die Regionsversammlung am Dienstag beschlossen. Mit dem Projekt „Techfactory Reallabor Hüttenstraße“ entsteht am Standort Hüttenstraße 22B ein praxisnahes Testfeld, in dem Nutzungskonzepte, Raumgestaltung, technologische Ausstattung und Services für den späteren Betrieb der Techfactory erprobt werden. Ziel ist es, Risiken zu reduzieren, Angebote zielgenau zu entwickeln und frühzeitig eine funktionierende Community aufzubauen. Insgesamt werden in den kommenden zwei Jahren 150.000 Euro zur Verfügung gestellt. Der konkrete Plan zu den Räumlichkeiten in der Hüttenstraße Die Technologiepark Region Hannover GmbH wird rund 360 Quadratmeter Büro- und Meetingflächen anmieten und flexibel an drei bis vier Startups weitervermieten. Ergänzend sollen…
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Region fördert 31 familienunterstützende Projekte
Auch im kommenden Jahr setzt die Region einen klaren Schwerpunkt auf frühe Hilfen, Prävention und niedrigschwellige Unterstützungsangebote für Familien. Aktuell hat der Jugendhilfeausschuss die Förderung von insgesamt 31 Projekten mit einer Gesamthöhe bis zu rund 425.000 Euro beschlossen. „Präventionsarbeit und frühe Hilfen bleiben zentrale Bausteine guter Jugend- und Familienpolitik. Mit unserem Förderpaket stärken wir Familien genau dort, wo Unterstützung am meisten gebraucht wird: in den Stadtteilen und in den Begegnungsräumen vor Ort. Unser Fokus liegt dabei auf lokalen Projekten, die nah an den Menschen sind – von Elterncafés bis Hebammensprechstunden, von Ernährungs- und Bewegungsangeboten bis zu Programmen für Alleinerziehende oder geflüchtete Familien“, erklärt Jugenddezernentin Dr. Andrea Hanke. Unterstützung direkt vor…
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Schwimmoffensive Hannover: Jahresbilanz 2025
Die Schwimmoffensive Hannover zieht für das Jahr 2025 eine starke Bilanz: 1.100 Kinder haben in 103 Schul- und Kitakursen sicher schwimmen gelernt, weitere rund 500 Kinder nahmen an zusätzlichen Anfänger*innenkursen der Vereine für Familien teil. Insgesamt wurden 663 Seepferdchen- sowie Bronze-, Silber- und Goldabzeichen abgelegt – ein neuer Höchstwert. Um dem großen Bedarf auch künftig gerecht zu werden, konnten 80 neue Trainer*innen ausgebildet werden. „Der Erfolg geht weiter: Die Zahlen für 2025 zeigen erneut, dass die Schwimmoffensive wirkt und wir die Kinder mit der Initiative erreichen. Alle Kinder in der Region sollen unabhängig von der wirtschaftlichen Situation der Eltern Schwimmen lernen – das ist unser Ziel“, betont Regionspräsident Steffen Krach…
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Schul-Finals 2026 Hannover: Sportvereine bewegen Schule
Bei den Finals 2026 Hannover werden vom 23. – 26. Juli die Deutschen Meister*innen in 25 Spitzensportarten gekürt. Bereits im Vorfeld der Finals werden die Sportvereine 100 Aktionstage an und mit vor allem Grundschulen aus Hannover und dem Umland durchführen, um Schüler*innen sportlich und in Finals-Sportarten an den aktiven Sport heranzuführen. Regionspräsident Steffen Krach: „Sport bereits im jungen Alter ist extrem wichtig für Kinder. Er fördert die Motorik und Koordination – und nicht zuletzt auch den Gemeinschaftsgedanken und die sozialen Fähigkeiten. Wenn Kinder früh lernen, sich zu bewegen, legen sie Grundlagen für Gesundheit und Wohlbefinden. Die Region Hannover unterstützt das aktiv: Mit Initiativen wie der Schwimm- und Fahrradoffensive laden wir…
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„Nächster Halt: Gedenkstätte Ahlem“
Namenswechsel zum Fahrplanwechsel: Die Haltestelle Ehrhartstraße an der Stadtbahnlinie 10 wird zum 14. Dezember umbenannt und verweist dann direkt auf die an der Heisterbergallee gelegene Gedenkstätte Ahlem. Regionspräsident Steffen Krach, ÜSTRA-Vorständin Elke van Zadel und Stefanie Burmeister, Leiterin der Gedenkstätte Ahlem, haben heute (10. Dezember) das Haltestellenschild „Gedenkstätte Ahlem“ am Hochbahnsteig der Öffentlichkeit präsentiert und damit zugleich ein Zeichen für Erinnerungsarbeit und Demokratiebildung gesetzt. „Ich danke der ÜSTRA, dass sie unser Vorhaben unterstützt hat“, so Steffen Krach. „Die Gedenkstätte Ahlem steht für ein wichtiges Kapitel in der jüdischen und deutschen Geschichte und hat eine bundesweit einmalige Bedeutung in der Erinnerungskultur. Umso wichtiger ist es, dass Besucher*innen von außerhalb diesen Ort auch im…