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30 Jahre „Weihnachten im Schuhkarton“: Neue Saison gestartet
Die neue Saison von „Weihnachten im Schuhkarton“ hat begonnen. In über 14 Ländern weltweit packen Millionen Menschen Geschenke für Kinder, die unter schwierigen Lebensbedingungen aufwachsen. Im deutschsprachigen Raum feiert die christliche Geschenkaktion in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. Familien, Kirchengemeinden, Vereine und Unternehmen beteiligen sich und füllen Schuhkartons mit neuem Spielzeug, Schulmaterialien, Kleidung und Hygieneartikeln. Jeder Schuhkarton wird individuell gepackt. Lokale Partner verteilen die Geschenke an Kinder in mehr als 100 Ländern. „Mit jedem liebevoll gepackten Schuhkarton möchten wir einem Kind zeigen, wie wertvoll es ist“, sagt Ursula Simon, Leiterin der Geschenkaktion im deutschsprachigen Raum. „Die Botschaft lautet: Du bist von Gott geliebt und es wert, reich beschenkt zu werden.“ Geschenkt…
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„Frauen sind keine Ware“ – Kritik an Berliner Erotikmesse VENUS
In Berlin werben derzeit Plakate für die Erotikmesse VENUS. Vom 22. bis 25. Oktober wird die Messe erneut zum Treffpunkt der internationalen Erotikbranche. Die christliche Hilfsorganisation Samaritan’s Purse kritisiert sowohl die öffentliche Werbung als auch das Menschenbild, das hinter der Kommerzialisierung von Sexualität steht. „Eine Gesellschaft kann nicht glaubwürdig die Würde von Frauen verteidigen, ohne sich zugleich kritisch mit der Vermarktung sexueller Verfügbarkeit auseinanderzusetzen“, erklärt Marina Nobiling, Vorstand von Samaritan’s Purse Deutschland. „Wir können Gewalt gegen Frauen und sexuelle Ausbeutung nicht bekämpfen, wenn wir andererseits eine Branche feiern, die mit der Zurschaustellung und sexuellen Vermarktung von Menschen Geld verdient.“ Schon die Werbebilder, so Nobiling, seien nicht folgenlos: „Sie prägen die…
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„Mission ist kein Gegensatz zu nachhaltiger Hilfe“
Die christliche Hilfsorganisation Samaritan’s Purse nimmt in einem offenen Brief an das Bistum Trier Stellung zu dessen Kritik an „Weihnachten im Schuhkarton“. Den Brief unterzeichnen Sylke Busenbender und Marina Nobiling als Vorstand der Organisation. Darin wenden sie sich gegen die Darstellung, die Geschenkaktion instrumentalisiere die Bedürftigkeit von Kindern für missionarische Zwecke. Auch der Kritik an mangelnder Nachhaltigkeit treten sie entgegen und erläutern, worin der besondere Wert der Geschenke und ihre Wirkung liegen. Am 15. Oktober startet die neue Saison von „Weihnachten im Schuhkarton“, dem deutschsprachigen Teil der internationalen Geschenkaktion „Operation Christmas Child“. Seit 30 Jahren packen Menschen im deutschsprachigen Raum Geschenke für Kinder, die unter schwierigen Lebensbedingungen aufwachsen. Weltweit haben…
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Weltmädchentag: Christen dürfen nicht schweigen, wenn Mädchen ihre Rechte vorenthalten werden
Wo Mädchen geringer geachtet, früh verheiratet, ausgebeutet oder ihrer Zukunft beraubt werden, braucht es mehr als Hilfe. Es braucht Widerspruch. Zum Weltmädchentag am 11. Oktober fordert die christliche Hilfsorganisation Samaritan’s Purse Christen dazu auf, deutlicher für die Würde, Freiheit und Zukunftschancen von Mädchen einzutreten. „Wir erleben in unserer Arbeit, wie entscheidend ganz praktische Veränderungen sind: eine Schule, sauberes Wasser und Sanitäranlagen, ein Stipendium, medizinische Versorgung oder die Chance auf ein eigenes Einkommen. Aber wir erleben auch: Dauerhaft verbessert sich die Situation von Mädchen nur dort, wo sich ändert, wie über sie gedacht wird“, sagt Sylke Busenbender, Vorstandsvorsitzende Samaritan’s Purse Deutschland. „Als Christen haben wir dazu etwas Entscheidendes zu sagen: Jedes…
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„Wir haben uns an Prostitution schlichtweg gewöhnt.“
Nach der öffentlichen Anhörung im Rechtsausschuss des Bundestages zur geplanten Reform der Menschenhandels- und Ausbeutungsdelikte begrüßt Samaritan’s Purse die vorgesehenen Verbesserungen im Strafrecht. Zugleich fordert die christliche Hilfsorganisation, die Debatte über sexuelle Ausbeutung grundsätzlicher zu führen. Der Gesetzentwurf greife zu kurz, solange der Kauf sexueller Handlungen selbst unangetastet bleibe. Am 23. September hatten Sachverständige im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz über den Gesetzentwurf beraten. Dieser soll die strafrechtliche Verfolgung von Menschenhandel und sexueller Ausbeutung stärken und zugleich eine EU-Richtlinie umsetzen. Der Entwurf soll die sogenannte Nachfragestrafbarkeit auf weitere Formen der Ausbeutung ausweiten. Im Bereich der Prostitution bleibt jedoch die bisherige Grundlogik bestehen: Strafbar macht sich ein Freier, wenn er weiß…
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25 Jahre nach 9/11: Christliches Krisenhelfer-Netzwerk soll in Deutschland wachsen
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 zeigte sich neben der medizinischen und praktischen Hilfe schnell ein weiterer Bedarf: Menschen suchten jemanden, der zuhörte, ihre Verzweiflung aushielt und ihnen in einer Situation zur Seite stand, in der es keine einfachen Antworten gab. Nur wenige Tage nach den Anschlägen richtete die Billy Graham Evangelistic Association (BGEA) in New York ein Gebetszentrum ein. Aus diesen Erfahrungen entstand das Billy Graham Rapid Response Team: ein Netzwerk speziell geschulter Chaplains, die Menschen nach Katastrophen und schweren Krisen begleiten. Seit seiner Gründung hat das Team in Kooperation mit den Rettungskräften von Samaritan’s Purse auf nahezu 1.000 Katastrophen und Krisen in aller Welt reagiert. 25 Jahre…
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Nepal: Zerstörte Straßen erschweren die Versorgung der Flutopfer
Nach den verheerenden Überschwemmungen in Nepal bringt Samaritan’s Purse die eingeflogenen Hilfsgüter nun in die betroffenen Regionen. Zerstörte Straßen und Brücken erschweren die Versorgung abgelegener Bergregionen. Der Erlanger Logistiker Christian Lambertus ist für die Hilfsorganisation vor Ort im Einsatz. Nach den verheerenden Sturzfluten in Nepal weitet Samaritan’s Purse seine Hilfe für die betroffene Bevölkerung aus. Ende August hatten schwere Sturzfluten weite Teile Nepals und Gebiete entlang der Grenze zu Tibet getroffen. Mehr als 1.300 Menschen kamen nach bisherigen Angaben ums Leben, Tausende werden noch vermisst. Häuser, Straßen und Brücken wurden zerstört, zahlreiche Familien verloren ihre Lebensgrundlage. Samaritan’s Purse arbeitet bereits seit dem schweren Erdbeben von 2015 mit christlichen Gemeinden und Organisationen in…
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Samaritan’s Purse verzichtet auf 300 Millionen Dollar US-Regierungsmittel
Die internationale christliche Hilfsorganisation Samaritan’s Purse hat entschieden, auf Fördermittel der US-Regierung in Höhe von 300 Millionen US-Dollar zu verzichten. Die Mittel waren der Organisation im Rahmen eines neuen Förderprogramms des US-Außenministeriums über einen Zeitraum von zwei Jahren zugesprochen worden. „Wir fühlen uns geehrt durch das Vertrauen, das das US-Außenministerium in unsere Arbeit gesetzt hat“, erklärte Franklin Graham, Präsident von Samaritan’s Purse. „Nach Gebet und Gesprächen innerhalb unserer Leitung haben wir jedoch entschieden, diese Mittel nicht in Anspruch zu nehmen.“ Graham begründete die Entscheidung zugleich mit dem Selbstverständnis der christlichen Hilfsorganisation: „Während meiner gesamten Zeit an der Spitze von Samaritan’s Purse haben wir uns bei unserer Finanzierung immer auf Gott verlassen, nicht…
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Debatte um Kirchen und Entwicklungshilfe: „Christliche Netzwerke werden unterschätzt.“
Die aktuellen Debatten um Kirchensteuer und Staatsleistungen treffen auf eine kirchliche Landschaft, in der politische Positionierung und Abgrenzung zunehmend Raum einnehmen. Die gemeinsame christliche Aufgabe droht dabei aus dem Blick zu geraten. Gleichzeitig steht die deutsche Entwicklungszusammenarbeit angesichts von Betrugsvorwürfen, knapper werdenden Mitteln und Fragen nach Kontrolle und Wirksamkeit unter Druck. Samaritan’s Purse plädiert deshalb dafür, eine Ressource stärker in den Blick zu nehmen, die in beiden Debatten wenig Beachtung findet: überkonfessionelle christliche Netzwerke. „Internationale Hilfe kann vieles bereitstellen: Medikamente, medizinisches Personal, Hilfsgüter und Logistik. Anders sieht es aus bei Vertrauen, Ortskenntnis, lokalen Beziehungen und dem Zugang zu Menschen, das lässt sich nicht einfliegen“, sagt Sylke Busenbender, Vorstandsvorsitzende von Samaritan’s…
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WHO warnt vor historischem Ebola-Ausbruch: Behandlungszentren von Samaritan’s Purse arbeiten an Kapazitätsgrenze
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor einer dramatischen Ausbreitung von Ebola in der Demokratischen Republik Kongo. Bei der derzeitigen Geschwindigkeit könnte der Ausbruch die bislang schwerste Ebola-Epidemie in Westafrika von 2014 bis 2016 übertreffen. Mehr als 4.500 Erkrankungen und über 2.000 Todesfälle wurden inzwischen gemeldet. Samaritan’s Purse erlebt die Folgen dieser Entwicklung unmittelbar: Fast 500 Patienten wurden inzwischen in den beiden Ebola-Behandlungszentren der internationalen christlichen Hilfsorganisation versorgt, mehr als 300 von ihnen konnten bereits wieder entlassen werden. Das 60-Betten-Zentrum in Bunia ist ausgelastet, auch das 31-Betten-Zentrum im nahegelegenen Nyankunde arbeitet an seiner Kapazitätsgrenze. Deshalb werden die Behandlungskapazitäten derzeit erweitert. „Unsere Ärzte und Pflegekräfte erleben jeden Tag, wie schwer diese Krankheit die Menschen trifft“,…