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25 Jahre nach 9/11: Christliches Krisenhelfer-Netzwerk soll in Deutschland wachsen
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 zeigte sich neben der medizinischen und praktischen Hilfe schnell ein weiterer Bedarf: Menschen suchten jemanden, der zuhörte, ihre Verzweiflung aushielt und ihnen in einer Situation zur Seite stand, in der es keine einfachen Antworten gab. Nur wenige Tage nach den Anschlägen richtete die Billy Graham Evangelistic Association (BGEA) in New York ein Gebetszentrum ein. Aus diesen Erfahrungen entstand das Billy Graham Rapid Response Team: ein Netzwerk speziell geschulter Chaplains, die Menschen nach Katastrophen und schweren Krisen begleiten. Seit seiner Gründung hat das Team in Kooperation mit den Rettungskräften von Samaritan’s Purse auf nahezu 1.000 Katastrophen und Krisen in aller Welt reagiert. 25 Jahre…
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Nepal: Zerstörte Straßen erschweren die Versorgung der Flutopfer
Nach den verheerenden Überschwemmungen in Nepal bringt Samaritan’s Purse die eingeflogenen Hilfsgüter nun in die betroffenen Regionen. Zerstörte Straßen und Brücken erschweren die Versorgung abgelegener Bergregionen. Der Erlanger Logistiker Christian Lambertus ist für die Hilfsorganisation vor Ort im Einsatz. Nach den verheerenden Sturzfluten in Nepal weitet Samaritan’s Purse seine Hilfe für die betroffene Bevölkerung aus. Ende August hatten schwere Sturzfluten weite Teile Nepals und Gebiete entlang der Grenze zu Tibet getroffen. Mehr als 1.300 Menschen kamen nach bisherigen Angaben ums Leben, Tausende werden noch vermisst. Häuser, Straßen und Brücken wurden zerstört, zahlreiche Familien verloren ihre Lebensgrundlage. Samaritan’s Purse arbeitet bereits seit dem schweren Erdbeben von 2015 mit christlichen Gemeinden und Organisationen in…
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Samaritan’s Purse verzichtet auf 300 Millionen Dollar US-Regierungsmittel
Die internationale christliche Hilfsorganisation Samaritan’s Purse hat entschieden, auf Fördermittel der US-Regierung in Höhe von 300 Millionen US-Dollar zu verzichten. Die Mittel waren der Organisation im Rahmen eines neuen Förderprogramms des US-Außenministeriums über einen Zeitraum von zwei Jahren zugesprochen worden. „Wir fühlen uns geehrt durch das Vertrauen, das das US-Außenministerium in unsere Arbeit gesetzt hat“, erklärte Franklin Graham, Präsident von Samaritan’s Purse. „Nach Gebet und Gesprächen innerhalb unserer Leitung haben wir jedoch entschieden, diese Mittel nicht in Anspruch zu nehmen.“ Graham begründete die Entscheidung zugleich mit dem Selbstverständnis der christlichen Hilfsorganisation: „Während meiner gesamten Zeit an der Spitze von Samaritan’s Purse haben wir uns bei unserer Finanzierung immer auf Gott verlassen, nicht…
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Debatte um Kirchen und Entwicklungshilfe: „Christliche Netzwerke werden unterschätzt.“
Die aktuellen Debatten um Kirchensteuer und Staatsleistungen treffen auf eine kirchliche Landschaft, in der politische Positionierung und Abgrenzung zunehmend Raum einnehmen. Die gemeinsame christliche Aufgabe droht dabei aus dem Blick zu geraten. Gleichzeitig steht die deutsche Entwicklungszusammenarbeit angesichts von Betrugsvorwürfen, knapper werdenden Mitteln und Fragen nach Kontrolle und Wirksamkeit unter Druck. Samaritan’s Purse plädiert deshalb dafür, eine Ressource stärker in den Blick zu nehmen, die in beiden Debatten wenig Beachtung findet: überkonfessionelle christliche Netzwerke. „Internationale Hilfe kann vieles bereitstellen: Medikamente, medizinisches Personal, Hilfsgüter und Logistik. Anders sieht es aus bei Vertrauen, Ortskenntnis, lokalen Beziehungen und dem Zugang zu Menschen, das lässt sich nicht einfliegen“, sagt Sylke Busenbender, Vorstandsvorsitzende von Samaritan’s…
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WHO warnt vor historischem Ebola-Ausbruch: Behandlungszentren von Samaritan’s Purse arbeiten an Kapazitätsgrenze
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor einer dramatischen Ausbreitung von Ebola in der Demokratischen Republik Kongo. Bei der derzeitigen Geschwindigkeit könnte der Ausbruch die bislang schwerste Ebola-Epidemie in Westafrika von 2014 bis 2016 übertreffen. Mehr als 4.500 Erkrankungen und über 2.000 Todesfälle wurden inzwischen gemeldet. Samaritan’s Purse erlebt die Folgen dieser Entwicklung unmittelbar: Fast 500 Patienten wurden inzwischen in den beiden Ebola-Behandlungszentren der internationalen christlichen Hilfsorganisation versorgt, mehr als 300 von ihnen konnten bereits wieder entlassen werden. Das 60-Betten-Zentrum in Bunia ist ausgelastet, auch das 31-Betten-Zentrum im nahegelegenen Nyankunde arbeitet an seiner Kapazitätsgrenze. Deshalb werden die Behandlungskapazitäten derzeit erweitert. „Unsere Ärzte und Pflegekräfte erleben jeden Tag, wie schwer diese Krankheit die Menschen trifft“,…
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Nach Erdbeben in Kolumbien: Samaritan’s Purse weitet Hilfe in Südamerika aus
Nur wenige Wochen nach den verheerenden Erdbeben in Venezuela ist nun auch das Nachbarland Kolumbien von einem schweren Erdbeben getroffen worden. Die internationale christliche Hilfsorganisation Samaritan’s Purse bereitet derzeit einen Hilfsflug mit Planen für Notunterkünfte, Hygienesets und weiteren Hilfsgütern vor, der heute starten wird. Gleichzeitig geht die Hilfe in Venezuela weiter. „Samaritan’s Purse arbeitet seit vielen Jahren in Kolumbien und verfügt über bestehende Strukturen im Land. Das hilft uns jetzt, schnell auf die Not nach dem Erdbeben zu reagieren“, sagt Marina Nobiling, Vorstand von Samaritan’s Purse Deutschland. Samaritan’s Purse leistet seit 2018 Hilfe in Kolumbien Kolumbien und Venezuela sind in der Arbeit von Samaritan’s Purse eng miteinander verbunden. 2018 begann die Organisation…
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Nicht die Masse macht’s: Entwicklungsarbeit braucht Überzeugung, Nähe und Erfahrung
Angesichts der aktuellen Diskussion um geplante Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit und der Kritik von Kirchenvertretern daran weist die internationale christliche Hilfsorganisation Samaritan’s Purse auf die Bedeutung langfristiger Partnerschaften und lokaler Verankerung hin. „Humanitäre Hilfe bemisst sich nicht allein an der Summe der eingesetzten Mittel, sondern daran, ob sie Menschen in Krisen nachhaltig stärkt“, sagt Marina Nobiling, Vorstand von Samaritan’s Purse Deutschland. „In Jahrzehnten weltweiter Nothilfe haben wir immer wieder erlebt: Wirksame Hilfe braucht neben Ressourcen auch gewachsene Beziehungen, Vertrauen und starke Partner vor Ort. Menschen, die ihre Gemeinschaften kennen, sind entscheidend dafür, dass Unterstützung dort ankommt, wo sie gebraucht wird – und auch dann weiterwirkt, wenn internationale Einsätze enden.“ Hintergrund…
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„Gott hat mir Gesundheit geschenkt!“
Juan Zapata konnte die Karibik sehen von seinem Apartment im fünften Stock eines Wohnhauses an der Küste Venezuelas. Am 24. Juni hatte er gerade zu Abend gegessen und wollte duschen. Dann erschütterten zwei Erdbeben die Küstenregion Venezuelas. Innerhalb weniger Sekunden brach das Gebäude zusammen. Die Wucht der Beben schleuderte Zapata durch den Raum – mit den Trümmern stürzte er in die Tiefe. Eingeklemmt zwischen Beton, Metallteilen und verbogenen Stahlträgern harrte Zapata mehr als zwei Tage aus: ohne Wasser, ohne Licht, ohne Orientierung. Als Rettungskräfte endlich zu ihm vordrangen, konnte er kaum glauben, wo er sich befand. „Ich sagte ihnen: Ich wohne im fünften Stock. Und sie antworteten: Nein, du bist…
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Venezuela: Feldkrankenhaus von Samaritan’s Purse behandelt erste Patienten
Das mobile Feldkrankenhaus von Samaritan’s Purse in La Guaira, Venezuela, ist vollständig einsatzbereit und behandelt seit heute die ersten Erdbebenopfer. Täglich können dort mehr als 100 Patienten medizinisch versorgt werden. Durch die verheerenden Erdbeben am Mittwoch, 24. Juni, kamen nach bisherigen Angaben mehr als 1.700 Menschen ums Leben. „Mit jedem Tag steigt die Zahl der Todesopfer. Immer mehr Menschen sind verletzt, Zehntausende werden vermisst. Gebäude und Wohnhäuser sind eingestürzt, viele Familien haben ihr Zuhause verloren. Die Lage ist wirklich dramatisch“, sagt Aaron Ashoff, stellvertretender Leiter der internationalen Projekte von Samaritan’s Purse. Die Such- und Rettungsarbeiten dauern an und viele Krankenhäuser in den betroffenen Regionen sind bereits überlastet oder selbst schwer…
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Nach schweren Erdbeben in Venezuela: Samaritan’s Purse entsendet Rettungsteams
Nach zwei schweren Erdbeben in Venezuela entsendet die christliche Hilfsorganisation Samaritan’s Purse ein internationales Katastrophenhilfeteam. Die Beben erschütterten das südamerikanische Land am Mittwochabend innerhalb weniger Sekunden. Beide erreichten eine Stärke von mehr als 7,0, das zweite sogar Magnitude 7,5 – eines der stärksten Erdbeben in Venezuela seit mehr als 100 Jahren. Nachbeben dauern an. Nach bisherigen Angaben kamen mindestens 235 Menschen ums Leben. Es wird befürchtet, dass die Zahl der Todesopfer deutlich steigen könnte. Zahlreiche Gebäude, insbesondere in der Hauptstadt Caracas sowie in der Küstenregion La Guaira, wurden zerstört oder schwer beschädigt. Aus einigen betroffenen Regionen liegen bislang noch keine genauen Informationen vor. Die ersten Einsatzkräfte von Samaritan’s Purse werden…