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Zur Ausstellung „Sex Work“ in der Bundeskunsthalle Bonn: Wer spricht für die Frauen, die keine Stimme haben?
Die Ausstellung „Sex Work. Eine Kulturgeschichte der Sexarbeit“ in der Bundeskunsthalle Bonn will Sexarbeit sichtbar machen und gesellschaftliche Vorurteile hinterfragen. Die christliche Hilfsorganisation Samaritan’s Purse kritisiert die Ausstellung. Eine zentrale Kulturinstitution wie die Bundeskunsthalle müsse gesellschaftlich Verantwortung übernehmen, blende aber stattdessen eine zentrale Perspektive komplett aus: die der Frauen, die unter Prostitution, Ausbeutung und Menschenhandel leiden. „Gerade eine öffentlich finanzierte Kulturinstitution sollte die Perspektiven sichtbar machen, die sonst kaum Gehör finden“, sagt Marina Nobiling, Vorstand von Samaritan’s Purse Deutschland, „ansonsten läuft sie Gefahr, Menschenhandel und Prostitution zu romantisieren oder gar künstlerisch zu überhöhen.“ Samaritan’s Purse begleitet im Berliner Projekt Alabaster Jar Frauen, die von sexueller Ausbeutung und Prostitution betroffen sind. Die Mitarbeiterinnen…
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Ebola im Kongo: Kirchen werden zu wichtigen Partnern im Kampf gegen das Virus
Im Kampf gegen den aktuellen Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo setzt die internationale christliche Hilfsorganisation Samaritan’s Purse neben medizinischer Hilfe verstärkt auf die Zusammenarbeit mit lokalen Kirchen und Gemeinden. Gleichzeitig hat der Aufbau zweier Ebola-Behandlungszentren in der besonders betroffenen Provinz Ituri begonnen. Die Hilfsorganisation unterstützt derzeit Krankenhäuser und Gemeinden im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo. Neben einem Ebola-Behandlungszentrum mit zunächst 40 Betten in Bunia entsteht ein kleineres Zentrum in Nyankunde. Samaritan’s Purse arbeitet dabei eng mit Gesundheitsbehörden, lokalen Krankenhäusern und Gemeindevertretern zusammen, um breite Unterstützung vor Ort sicherzustellen. Darüber hinaus koordiniert die Organisation ihre Maßnahmen mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO), um geeignete Medikamente möglichst schnell in die betroffene Region zu bringen. Bereits eingeflogene Schutzkleidung…
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Samaritan’s Purse fliegt mobiles Ebola-Behandlungszentrum in die Region
Angesichts des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo baut die internationale christliche Hilfsorganisation Samaritan’s Purse ihre Hilfe vor Ort aus. Die Organisation hat ein mobiles Ebola-Behandlungszentrum sowie mehr als 31 Tonnen medizinischer Hilfsgüter in die Region geflogen. Neben der Akutversorgung Erkrankter ist das Ziel des Einsatzes, lokale Gesundheitsstrukturen zu stärken und gemeinsam mit Gemeinden die weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen. Der Hilfsflug mit der Boeing 767 von Samaritan’s Purse startete am 24. Mai in Greensboro im US-Bundesstaat North Carolina. Die Maschine landete zunächst in Uganda, von dort werden die Hilfsgüter dann in die Demokratische Republik Kongo weitertransportiert. Bereits vor Ort sind Katastrophenhilfe-Spezialisten, darunter Experten für Infektionsprävention und -kontrolle sowie medizinisches Personal.…
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Nach Ebola-Ausbruch: Samaritan’s Purse startet internationalen Hilfseinsatz
Angesichts des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda bereitet die internationale Hilfsorganisation Samaritan’s Purse die Entsendung zusätzlicher Einsatzkräfte in die betroffenen Regionen vor. Auch aus Deutschland sollen Mitglieder des Disaster Assistance Response Teams (DART) geschickt werden, insbesondere zur logistischen Unterstützung des Einsatzes. Zugleich sorgt derzeit die Behandlung eines Ebola-Patienten in Berlin für Aufmerksamkeit: Der Arzt, der sich bei einem Einsatz in der Demokratischen Republik Kongo infiziert hatte, wird derzeit an der Charité behandelt. Er war in der Vergangenheit für Samaritan’s Purse tätig und arbeitet inzwischen für eine andere internationale Hilfsorganisation. „Ebola-Ausbrüche zeigen, wie wichtig schnelle internationale Hilfe, professionelle Logistik und erfahrene Einsatzkräfte sind“, sagt Sylke Busenbender, Vorstandsvorsitzende von…
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Samaritan’s Purse: „Die Bundesregierung muss vorhandene Katastrophen-Expertise nutzen.“
Die angekündigten Milliardeninvestitionen der Bundesregierung in den Zivilschutz sind aus Sicht der internationalen christlichen Hilfsorganisation Samaritan’s Purse ein wichtiger und notwendiger Schritt. Zugleich fordert die Organisation, beim Ausbau des Bevölkerungsschutzes stärker auf die Erfahrung und Infrastruktur international tätiger Hilfsorganisationen mit Sitz in Deutschland zurückzugreifen. Hintergrund sind die am Montag bekannt gewordenen Pläne von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt, bis 2029 unter anderem mehrere Milliarden Euro in Feldbetten, Spezialfahrzeuge, Schutzräume und einheitliche Ausbildungsstandards für den Bevölkerungsschutz zu investieren. „Wir müssen beim Zivilschutz nicht bei null anfangen.“, sagt Sylke Busenbender, Vorstandsvorsitzende von Samaritan’s Purse Deutschland. „In Deutschland gibt es internationale Hilfsorganisationen mit jahrzehntelanger Erfahrung in Katastrophengebieten – vom Erdbeben über Kriege bis hin zu…
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Samaritan’s Purse beruft Marina Nobiling in den Vorstand
Samaritan’s Purse stärkt seine Leitung in Deutschland: Marina Nobiling wurde in den Vorstand berufen und wird künftig die nationale und internationale Programmarbeit verantworten. Sie folgt auf Gary Lundstrom, der neue Aufgaben im internationalen Netzwerk von Samaritan’s Purse übernimmt. Gemeinsam mit der Vorstandsvorsitzenden Sylke Busenbender wird Marina Nobiling ab sofort die Arbeit des christlichen Hilfswerks Samaritan’s Purse e. V. im deutschsprachigen Raum leiten. Der Vorstand besteht damit nun vollständig aus deutschen Mitgliedern. Marina Nobiling wurde 1965 in Berlin geboren und ist seit 2018 Teil von Samaritan’s Purse. Zunächst war sie als stellvertretende Leiterin der Spenderkommunikation tätig; seit 2021 verantwortet sie die nationalen Programme des Hilfswerks. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist der…
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Samaritan’s Purse ruft zum Osterfest auf zum Gebet für Frauen in Prostitution
Ostern steht für Hoffnung, für Neuanfang, für neues Leben. Vielen Menschen bleibt aber genau das verwehrt. Die Mitarbeiterinnen des Projekts Alabaster Jar von Samaritan’s Purse erleben das täglich: Sie begegnen Frauen, die durch Armut, Gewalt und psychische Abhängigkeit in der Prostitution gefangen sind – mitten in Berlin. Vor einigen Wochen wurde in Berlin eine Frau leblos auf der Straße aufgefunden – sie war erfroren. Zwar konnte die Frau wiederbelebt werden, ein Neuanfang aber war damit nicht verbunden. Nach einem längeren Krankenhausaufenthalt wurde sie entlassen und kehrte schwer krank, orientierungslos und unter dem Einfluss von Substanzen zurück auf die Straße. Für Marina Nobiling, Leiterin Nationale Projekte bei Samaritan’s Purse, ist das kein Einzelfall. „Wir…
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Gewalt gegen Frauen ist im öffentlichen Raum längst normalisiert
Die Debatte rund um den Fall „Ulmen-Fernandes“ lenkt den Blick auf Gewalt gegen Frauen, blendet jedoch einen entscheidenden Aspekt aus: ihre Verankerung im öffentlichen Raum. „Gewalt gegen Frauen wird momentan vor allem als Problem hinter verschlossenen Türen beschrieben. Das greift zu kurz. Sie ist längst Teil unseres öffentlichen Raums: sichtbar, alltäglich und weitgehend normalisiert“, sagt Markus Habicht, Initiator der Initiative „Männer gegen Menschenhandel“ bei der christlichen Hilfsorganisation Samaritan’s Purse. Während aktuelle Kampagnen zurecht digitale Gewalt und häusliche Übergriffe thematisieren, bleibt ein entscheidender Aspekt unberücksichtigt: die strukturelle Akzeptanz von Ausbeutung im öffentlichen Raum durch Prostitution und Pornografie. Die Initiative „Männer gegen Menschenhandel“ setzt hier an und richtet sich gezielt an Männer als Nachfrager.…
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Wer über Bildung spricht, darf über Glauben nicht schweigen
Millionen Mädchen und Jungen haben weiterhin keinen verlässlichen Zugang zu Bildung – oft nicht in erster Linie wegen fehlender Schulen, sondern aufgrund gesellschaftlicher Strukturen, kultureller Hindernisse, schwieriger Familienverhältnisse oder mangelnder Perspektiven. Nach Einschätzung der christlichen Hilfsorganisation greift es zu kurz, Bildung ausschließlich als organisatorische oder finanzielle Aufgabe zu verstehen. Kinder brauchen Motivation, verlässliche Begleitung und die Erfahrung, dass sich Lernen für ihr Leben lohnt. „Wer über Bildung spricht, darf die Rolle von Glauben und Werten nicht ausklammern. Kinder brauchen Orientierung, Perspektiven und die Erfahrung, dass ihr Leben zählt“, sagt Sylke Busenbender, Vorstand von Samaritan’s Purse Deutschland. „Das Wissen, dass Gott jedes einzelne Kind sieht und begleitet, kann ein Leben verändern.“…
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Libanon: Samaritan’s Purse fliegt über 43 Tonnen Hilfsgüter ein
Mehr als 43 Tonnen dringend benötigte Hilfsgüter sind gestern im Libanon mit einem Frachtflugzeug der christlichen Hilfsorganisation Samaritan’s Purse eingetroffen. Die Lieferung ist Teil eines Hilfseinsatzes für mehr als eine Million Menschen, die in den vergangenen Wochen ihre Häuser verlassen mussten. Viele der Betroffenen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Verteilt werden unter anderem Hygienepakete, Solarlampen, Decken, Familienzelte, Material für Notunterkünfte sowie medizinische Hilfsgüter. Die Einsatzteams von Samaritan’s Purse arbeiten vor Ort mit lokalen Kirchenpartnern zusammen, um Familien zu unterstützen, die ihr Zuhause verlassen mussten – viele von ihnen mit kaum mehr als der Kleidung am Leib. Über ein etabliertes Netzwerk kirchlicher Partner hat Samaritan’s Purse in den vergangenen Tagen bereits Lebensmittelpakete an…