• Bauen & Wohnen

    Die «Schweizer Bauwirtschaft» im neuen Kleid

    Der Schweizerische Baumeisterverband richtet seine Publikation neu aus und lanciert ein modernes Magazin für die gesamte Baubranche. Die «Schweizer Bauwirtschaft» ist das wichtigste Fachmagazin des Bauhauptgewerbes. Sie spricht in der neuen Aufmachung auch Bauherren, Planer und Architekten, das Ausbaugewerbe sowie Politik und Behörden an. Die erste Ausgabe widmet sich dem 125-Jahre-Jubiläum des SBV, der Digitalisierung und Berufsbildung. Die «Schweizer Bauwirtschaft» (SBW) erscheint ununterbrochen seit 1901, mittlerweile im 122. Jahrgang. Die Publikation ist das Sprachrohr des Schweizerischen Baumeisterverbandes (SBV), dem grössten Verband der Baubranche. Als Herausgeber richtet der SBV die Publikation neu aus und lanciert ein modernes, attraktiv gestaltetes Magazin. Wie bisher berichtet die SBW über die grossen Themen und Trends…

  • Finanzen / Bilanzen

    Baukader-Lohnverhandlungen: SBV engagiert sich für attraktive Führungspositionen – keine Einigung über die Forderungen der Gewerkschaften

    In den Baukader-Lohnverhandlungen zwischen dem Schweizerischen Baumeisterverband und den Gewerkschaften Baukader Schweiz, Unia und Syna für 2022 konnte keine Einigung erzielt werden. Auch die heutige dritte und letzte Verhandlungsrunde endete ergebnislos, weil die Gewerkschaften Forderungen stellten, die nicht den Hauptbedürfnissen der Poliere entsprechen. Der Zentralvorstand des SBV wird die Verhandlungen an seiner nächsten Sitzung thematisieren. Gemäss einer Umfrage wünschen sich Poliere mehr Flexibilität bei der Arbeitszeit und höhere Planungsqualität von Bauherren und Planern. Auf diese Punkte wird der SBV künftig den Fokus legen. Wie eine neue Umfrage des Schweizerischen Baumeisterverbands bei rund 600 Polieren aus der ganzen Schweiz zeigt, ist die grosse Mehrheit dieser Fachkräfte mit ihrem Lohn zufrieden. 68…

    Kommentare deaktiviert für Baukader-Lohnverhandlungen: SBV engagiert sich für attraktive Führungspositionen – keine Einigung über die Forderungen der Gewerkschaften
  • Finanzen / Bilanzen

    Konjunktur im Bauhauptgewerbe vorübergehend stark – Sonder- und Nachholeffekte der Corona-Pandemie

    Mit 6.4 Milliarden Franken im 3. Quartal 2021 haben die Baumeister aussergewöhnlich viel Umsatz erwirtschaftet. Dies ist den Nachholeffekten aus dem Corona-Jahr geschuldet, die zu einem hohen Arbeitsvorrat zu Beginn dieses Jahres führten. Seit Anfang 2021 wurden 6500 neue Arbeitsplätze geschaffen. Dies zeigt die Quartalserhebung des Schweizerischen Baumeisterverbands. Frühindikatoren deuten darauf hin, dass sich der Umsatz und die Beschäftigung im nächsten Jahr jedoch wieder normalisieren dürften. Die Bautätigkeit war mit 6.4 Milliarden Franken im 3. Quartal 2021 aussergewöhnlich stark, es war das umsatzstärkste Quartal seit mindestens drei Jahrzehnten. Ein Teil des Umsatzwachstums ist auf höhere Baupreise statt einer gesteigerten Produktion zurückzuführen. Alle fünf Sparten, vom Wohnungsbau bis hin zum öffentlichen…

  • Bauen & Wohnen

    Landesweite Umfrage bei 600 Polieren: Zufrieden mit Lohn, jedoch mehr Flexibilität und Qualität bei Planung gewünscht

    Eine neue Studie des Schweizerischen Baumeisterverbands bei rund 600 Polieren aus der ganzen Schweiz zeigt: Die grosse Mehrheit dieser Fachkräfte ist mit ihrem Lohn zufrieden. Hingegen wünschen sich die Poliere, dass sie ihren Berufsalltag flexibler gestalten können. 92 Prozent der Poliere sagen, dass der Zeitdruck zu hoch ist. Zweifelhafte Qualität der Arbeit auf Planerseite, zu enge Zeitvorgaben bei öffentlichen Vergaben und Defizite bei der Professionalität der Bauherrschaften sind hierfür verantwortlich. Kaderleute wie Poliere sind zentrale Schlüsselpersonen auf einer Baustelle. Aktuell sind solche Fachkräfte sehr gesucht. Als Verbindungspersonen zwischen dem Baustellenpersonal und den Auftraggebern sowie Planern nehmen sie eine wichtige Position ein. Entsprechend sind die Bedürfnisse der Poliere und ihre Wahrnehmung…

  • Bildung & Karriere

    Keine Einigung bei den Lohnverhandlungen 2022

    In den Lohnverhandlungen zwischen dem Schweizerischen Baumeisterverband und den Gewerkschaften Unia und Syna für 2022 konnte keine Einigung erzielt werden. Auch die heutige dritte und letzte Verhandlungsrunde endete ergebnislos. Die Gewerkschaften waren nicht bereit, den Wert individueller leistungsbezogener Lohnerhöhungen anzuerkennen. Dabei sind generelle Lohnerhöhungen im Giesskannenprinzip kein Rezept gegen den Fachkräftemangel. Das Schweizer Bauhauptgewerbe zahlt mit Abstand die höchsten Handwerkerlöhne, welche europaweit Spitzenreiter sind und auch mit dem Lohnniveau akademischer Berufe mithalten können. Selbst ein Hilfsarbeiter ohne Berufsabschluss erhält mindestens 4’573 Franken im Monat, 13 mal im Jahr, beim Vorarbeiter liegt der Mindestlohn bei 6’240 Franken. Der SBV erachtet die Wertschätzung, die über einen individuellen Lohn, der die eigene Leistung…

  • Bauen & Wohnen

    Stellenmeldepflicht: Es braucht endlich Verbesserungen

    Die Liste der meldepflichtigen Berufsarten hat eine Rekordlänge erreicht. Im Jahr 2021 hatten die stellenmeldepflichtigen Berufsarten rund 14,7 Prozent der Erwerbstätigen erfasst, im Jahr 2022 werden es neu 19,8 Prozent sein. Das zeigt die am Freitag vom Seco veröffentlichte Liste. Von der Stellenmeldepflicht betroffen sind auch Berufe des Bauhauptgewerbes, was einen Widerspruch zum generellen Fachkräftemangel auf den Schweizer Baustellen darstellt. Es braucht Anpassungen, wenn die Stellenmeldepflicht weiterhin als wirkungsvolles und seriöses Instrument gelten soll. Die Liste der meldepflichtigen Berufsarten ist mit 48 Berufsarten erschreckend lang. Allein im Bauhauptgewerbe fallen etliche Berufe mit offensichtlichem Fachkräftemangel 2022 erneut unter die Stellenmeldepflicht, allen voran Strassenbauer, Tunnelfacharbeiter, Gleisbauer sowie Kranführer und Baumaschinenführer. Grundproblematik ist,…

  • Finanzen / Bilanzen

    Lohnerhebung 2021: Stabil hohe Löhne im Bauhauptgewerbe

    Trotz der Corona-Krise, welche die Bautätigkeit und den Arbeitsmarkt seit Frühling 2020 bis heute noch immer belastet, sind die Löhne im Bauhauptgewerbe stabil geblieben. Die Löhne 2021 sind im Vergleich zum Vorjahr weder gesunken noch gestiegen. Das Bauhauptgewerbe zahlt nach wie vor die besten Handwerkerlöhne. So verdienen Hilfsarbeiter 65’000 Franken im Jahr, Poliere über 100’000 Franken. Die hohen Löhne illustrieren auch, dass Aus- und Weiterbildungen der bessere Weg für Lohnentwicklungen ist als generelle Lohnerhöhungen. Gute Löhne für alle Das Baustellenpersonal (ohne Poliere) erhält 13-mal im Jahr 5’901 Franken. Mittagsentschädigungen, andere Zulagen und Spesen sind dabei nicht einberechnet. Poliere und Werkmeister verdienen rund 7’800 Franken im Monat, was über 100’000 Franken…

  • Finanzen / Bilanzen

    Lohn 2022: Baumeisterverband engagiert sich für Erhalt von Top-Arbeitsplätzen – Lohnerhöhungen sind unrealistisch

    Im Bauhauptgewerbe besteht kein Spielraum für generelle Lohnerhöhungen per 1. Januar 2022. Dies betonte der Schweizerische Baumeisterverband in der ersten Verhandlungsrunde mit den Gewerkschaften über den Lohn 2022. Die Branche mit den weitaus höchsten Handwerkerlöhnen muss sich darauf konzentrieren, die sehr gut bezahlten Arbeitsplätze zu erhalten. Angesichts benachbarter, konkurrierender Branchen wie dem Gartenbau mit weit tieferem Lohnniveau wird dies immer schwieriger. Darüber hinaus belasten Turbulenzen bei den Baumaterialpreisen und die wegen der Corona-Pandemie unsicheren Konjunkturaussichten die Bauunternehmen. Am Montag, 6. September 2021 fand die erste von drei Verhandlungsrunden über den Lohn 2022 zwischen dem SBV und den Gewerkschaften statt. Die Verhandlungsdelegation des SBV bekräftigte bei der Verhandlung in Bern, dass…

  • Finanzen / Bilanzen

    Bauhauptgewerbe setzt Erholung im 2. Quartal fort

    Allein im zweiten Quartal 2020 hatte die Corona-Krise das Bauhauptgewerbe eine halbe Milliarde Franken Umsatz gekostet. Dieses Jahr wird endlich wieder reger gebaut, mit 5.7 Milliarden Franken im Zweitquartal nähert sich der Umsatz wieder allmählich dem Vorkrisenniveau an. Dies zeigt die Quartalserhebung des Schweizerischen Baumeisterverbands. Die Beschäftigungszahlen haben sich bislang nicht vollständig erholt. Als Nachholeffekt aus 2020 werden im laufenden Jahr mehr Aufträge vergeben. Der Arbeitsvorrat sowie die Bauvorhaben entsprechen dem Vorkrisenniveau, so dass der Bauindex die Umsatzprognose für 2021 von 1.5% zu Beginn des Jahres auf 4.5% erhöht. Der Umsatz des zweiten Quartals 2021 ist um 5.2% gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen. Mit 5.7 Mrd. Franken liegt er aber weiterhin…

  • Bildung & Karriere

    Lohn 2022: Kein Spielraum für Lohnanpassungen – SBV setzt sich für Firmen und Arbeitsplätze ein

    Angesichts der Turbulenzen bei den Baumaterialpreisen, unsicheren Konjunkturaussichten und einer im Mehrjahresvergleich nach wie vor unterdurchschnittlichen Beschäftigtenzahl hat der Zentralvorstand des Schweizerischen Baumeisterverbands am Mittwoch festgehalten, dass kein Spielraum für generelle Lohnanpassungen im Bauhauptgewerbe per 1. Januar 2022 besteht. Die Verhandlungsdelegation des SBV wird sich in den Verhandlungen über den Lohn 2022 mit den Gewerkschaften entsprechend für den Erhalt von möglichst vielen Arbeitsplätzen einsetzen. Auswirkungen des Scheiterns des Rahmenabkommens Die Verhandlungsdelegation des Schweizerischen Baumeisterverbands wird sich in den Verhandlungen über den Lohn 2022 darauf fokussieren, möglichst viele Arbeitsplätze im Bauhauptgewerbe zu sichern. Dies umso mehr, weil die Zahl der Arbeitsplätze seit Beginn der Corona-Pandemie wegen schwieriger Marktlage und unsicheren Konjunkturaussichten um…