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Extrinsische Motivation in der Arbeitswelt: Wie äußere Anreize unser Arbeitsverhalten beeinflussen
S+P Seminare Seminare Führungstechniken In der modernen Arbeitswelt, in der die Produktivität und das Engagement der Mitarbeiter im Mittelpunkt stehen, hat die Motivation einen hohen Stellenwert. Während viel über die Vorteile der intrinsischen Motivation gesprochen wird, spielt die extrinsische Motivation eine ebenso wichtige Rolle in vielen Unternehmen. Aber was genau bedeutet das? Und wie kann sie effektiv genutzt werden? Extrinsische Motivation – Eine Definition Die extrinsische Motivation bezieht sich auf Verhaltensanreize, die von außen kommen, wie Gehalt, Boni, Anerkennung oder Beförderungen. Kurz gesagt, es geht um Belohnungen, die Menschen dazu bringen, eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen oder ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Extrinsische Motivation in der Arbeitswelt ASPEKT / VORTEILE / NACHTEILE / PRAXIS-TIPPS Zielerreichung – Klare Anreize fördern kurzfristige Zielerfüllung –…
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CEO, COO, CFO und CRO: Bedeutung, Aufgaben & Gehalt
Was ist ein CEO? Als Chief Executive Officer ist er die wichtigste Führungsperson eines Unternehmens. In diesem Beitrag erfährst du, was ein CEO genau macht, welches Gehalt üblich ist – und wie sich CEO, COO, CFO und CRO voneinander unterscheiden. Chief Executive Officer (CEO) Der CEO ist die höchste Führungskraft in einem Unternehmen und trägt die Hauptverantwortung für den Erfolg des Unternehmens. Er oder sie ist dafür verantwortlich, die Unternehmensstrategie zu entwickeln und umzusetzen, die Unternehmenskultur zu prägen und die Gesamtperformance des Unternehmens zu überwachen. Der CEO arbeitet eng mit dem Vorstand und anderen Führungskräften zusammen, um sicherzustellen, dass das Unternehmen auf Kurs bleibt und seine Ziele erreicht. Unterschiede zwischen CEO und Geschäftsführer findest du hier…
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Was macht ein Procurement Manager? 6 zentrale Aufgaben mit Beispielen erklärt
„Wie trägt ein Procurement Manager zum Unternehmenserfolg bei – und welche Aufgaben bestimmen seinen Alltag wirklich?“ Der Procurement Manager ist weit mehr als nur für den Einkauf zuständig – er ist ein strategischer Gestalter von Lieferketten, Kostenstrukturen und Partnerschaften. Als Schlüsselposition im Unternehmen sorgt er dafür, dass Materialien, Dienstleistungen und Ressourcen rechtzeitig, kosteneffizient und qualitätsgesichert bereitstehen. Um diese Aufgabe erfolgreich zu meistern, benötigt ein Procurement Manager ein tiefes Verständnis für das Geschäft seines Unternehmens, fundierte Marktkenntnisse und die Fähigkeit, sowohl Lieferantenbeziehungen als auch interne Schnittstellen professionell zu managen. Doch welche konkreten Aufgaben übernimmt ein Procurement Manager im Arbeitsalltag?In diesem Beitrag zeigen wir dir die zentralen Verantwortlichkeiten, gefragten Skills und wichtigsten Werkzeuge – praxisnah und übersichtlich erklärt. 1. Strategische Einkaufsplanung und Geschäftsanalyse Ein Procurement Manager muss ein tiefes Verständnis für das Geschäft seines Unternehmens besitzen. Dies umfasst die Analyse von Markttrends, die Identifizierung von Risiken und Chancen sowie die Entwicklung einer Einkaufsstrategie, die mit den Unternehmenszielen in Einklang steht. Diese strategische…
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WpI MaRisk 2025: Was sich für kleine und mittlere Wertpapierinstitute jetzt ändert
Die BaFin hat im Mai 2025 das neue Rundschreiben WpI MaRisk veröffentlicht. Damit gibt es erstmals eine eigenständige MaRisk-Regulierung für Wertpapierinstitute, die sich gezielt an kleine und mittlere Institute richtet. Für Dich als Geschäftsleiter:in, Compliance Officer oder Risikomanager:in bedeutet das: Es gibt mehr Klarheit, mehr Proportionalität – und trotzdem neue Pflichten, die Du zeitnah umsetzen musst. In diesem Artikel erfährst Du: Warum die WpI MaRisk eingeführt wurde und wie sie sich von den bisherigen MaRisk für Banken unterscheidet. Welche Anforderungen für kleine und mittlere Wertpapierinstitute gelten. Was sich konkret ändert – mit einer übersichtlichen Vergleichstabelle. Wie Du die Umsetzung strategisch angehst, um keine Lücken im nächsten Audit zu riskieren. ABSCHNITT/THEMA / KERNAUSSAGE / KLEINE WPI / MITTLERE WPI / TO-DO/NACHWEIS 1) Hintergrund &…
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Was ist Projektmanagement? Definition, Methoden & Tools
Projektmanagement ist die strukturierte Planung, Steuerung und Umsetzung von Vorhaben mit dem Ziel, innerhalb eines definierten Zeit- und Kostenrahmens konkrete Ergebnisse zu erzielen. Ob Softwareentwicklung, Bauprojekt oder Markteintritt – Projekte sind zeitlich begrenzte Initiativen, die zur Wertschöpfung und Weiterentwicklung von Unternehmen beitragen. Projektmanagement einfach erklärt Ein Projekt unterscheidet sich vom Tagesgeschäft durch seinen temporären Charakter, einen klar definierten Anfang und ein definiertes Ende. Die drei zentralen Erfolgsfaktoren sind: Zeit: Projektzeitplan, Meilensteine und Fristen Kosten: Budget, Ressourceneinsatz und Finanzplanung Qualität: Zielerreichung, Stakeholder-Zufriedenheit und Ergebnisgüte Ein Projekt gilt als erfolgreich, wenn diese drei Dimensionen im Gleichgewicht stehen. Tipp: Lies auch unseren Artikel über SMART-Projektmanagement, um zu erfahren, wie du klare und überprüfbare Projektziele formulierst. Aufgaben und…
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WpI MaRisk BTO 1 – Organisation des Handels: Effizient, risikobewusst, prüfungssicher
BTO 1 regelt, wie der Wertpapierhandel organisatorisch aufgestellt sein muss, um Interessenkonflikte zu vermeiden und Marktmissbrauch zu verhindern. Für kleine Wertpapierinstitute gilt: klare Rollen, einfache Abläufe, lückenlose Dokumentation. Mittlere Institute müssen stärker formalisieren, getrennte Funktionen vorhalten und umfangreichere Kontrollen einbauen. ABSCHNITT/THEMA / KERNAUSSAGE / KLEINE WPI – KERNPFLICHT / MITTLERE WPI – KERNPFLICHT / TO-DO/NACHWEIS 1) Zielsetzung BaFin – Integrität & Transparenz, Funktionstrennung, Marktmissbrauch vermeiden, Proportionalität – Klare Rollen, einfache Abläufe, lückenlose Doku – Strenge Formalisierung, getrennte Funktionen, erweiterte Kontrollen – Policy-Statement zur Proportionalität; Governance-Überblick Funktionstrennung – Interessenkonflikte verhindern – Personalunion Handel/Abwicklung möglich bei geringem Risiko – Begründung dokumentieren – Strikte Trennung von Handel, Abwicklung und Kontrolle – Organigramm, RACI/Eskalationsmatrix; Risiko-Begründung Handelsrichtlinie – Regeln, Zuständigkeiten, Limits –…
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Risikomanagement & ESG meistern 2025/2026: Regulatorik, Praxis und Karriere-Turbo mit dem S+P Risikomanager-Lehrgang
1. Risikomanagement am Wendepunkt Im Jahr 2025 ist Risikomanagement kein „nice-to-have“ mehr, sondern Überlebensfaktor für Banken, Versicherungen und Unternehmen jeder Größe. Die Anforderungen aus MaRisk, ICAAP, ILAAP und ESG steigen, Regulatoren und Wirtschaftsprüfer prüfen immer enger. Nachhaltigkeitsrisiken und neue Reportingpflichten fordern ein Umdenken im gesamten Unternehmen. Praxisstudien und Branchenumfragen zeigen: Über 70% der Unternehmen passen 2025 ihr Risikomanagement aktiv an, investieren in digitale Tools und setzen auf Weiterbildung, um Kompetenz, Prüfungsfestigkeit und Zukunftsfähigkeit zu sichern. Tabelle 1: Marktstatus Risikomanagement in Deutschland (2025) Kennziffer / Mittelstand (%) / Konzerne/Banken (%) Aktuelle Überarbeitung der Risikostrategie / 65 / 88 Digitalisierung zentraler Risikoprozesse / 54 / 77 Einbindung von ESG-Risiken…
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Delegation: Wer muss was tun?
Delegation bedeutet die zielgerichtete Übertragung von Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung – jedoch nicht der Führungsverantwortung. Wer erfolgreich delegieren will, muss wissen: Was, an wen, wie und warum. Eine effektive Delegation spart Zeit, fördert Mitarbeiterkompetenz und schafft Freiraum für strategische Aufgaben Die 7 entscheidenden Fragen für eine gelungene Delegation Was ist der genaue Auftragsinhalt? Wer ist fachlich und menschlich geeignet? Wie sollte die Aufgabe angegangen werden? Wo sind Informationen & Unterlagen auffindbar? Warum ist diese Aufgabe relevant? Bis wann ist sie zu erledigen? Was folgt danach? Welche Schritte schließen sich an? Diese Fragen schaffen Klarheit und Verbindlichkeit – bei Führungskraft und Mitarbeitenden. Typische Delegationsfehler vermeiden Delegation ist kein „Abschieben“ von Arbeit. Viele Führungskräfte delegieren…
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WpI MaRisk AT 4.3.3 – Risikomanagement & Stresstests: Schlank, wirksam, BaFin-konform
AT 4.3.3 regelt, wie Du Risiken identifizierst, bewertest und durch Stresstests absicherst. Für kleine Institute bedeutet das: Du kannst hier viel vereinfachen – solange Deine Wesentlichkeitsprüfung (siehe Artikel 2) solide ist. Mittlere Institute haben etwas mehr Pflichten, können diese aber gezielt skalieren. ABSCHNITT/THEMA / KERNAUSSAGE / KLEINE WPI / MITTLERE WPI / TO-DO/NACHWEIS 1) Zielsetzung BaFin – Frühwarnsystem, Schockvermeidung durch Szenarien, Proportionalität – Vereinfachen ist erlaubt – solide Wesentlichkeitsprüfung nötig – Erhöhte Tiefe, aber skalierbar nach Risiko & Komplexität – Grundsatzpapier zu AT 4.3.3 mit Proportionalitätsbegründung 2) Risikoinventur – Systematische Erfassung wesentlicher Risiken – 1× jährlich; Fokus auf wesentliche Risiken – Laufende Erfassung + jährliche Vollinventur – Risikoinventar, Materialitätskriterien (AT 2.2) 2) Stresstests – Szenarien zur…
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ESG Risikopläne: Aufsichtliche Offenlegungen zu ESG-Risiken nach Artikel 449a CRR
Kurz gesagt: Mit dem Omnibus-Paket will die EU Nachhaltigkeits-Pflichten vereinfachen – weniger Datenpunkte, kleinerer Anwendungsbereich, mehr Proportionalität. Die BaFin begrüßt das grundsätzlich, fordert aber mehr Konsistenz zwischen Transitionsplänen (CSRD/CSDDD) und ESG-Risikoplänen (CRD/CRR/Solvency II) sowie Übergangslösungen bei auseinanderlaufenden Zeitplänen. Für dich heißt das: doppelte Arbeit vermeiden, Planlogiken vereinheitlichen und datenseitig zweigleisig fahren (standardisierte Offenlegung und alternative Daten). ESG-Risiken sicher offenlegen: Praxistipps zu Artikel 449a CRR Handlungsfeld / Praxistipp (was tun?) / Bezug/Quelle Omnibus & Proportionalität – Plane mit weniger Pflichtdaten im Markt und stelle dich zweigleisig auf: Standard-Offenlegung + Alternativ-/Drittanbieter-Daten. Dokumentiere Annahmen/Unsicherheiten. – Omnibus; CRR Art. 449a Kohärenz der Pläne: – Verzahne Transitionsplan (CSRD/CSDDD) und ESG-Risikoplan (CRD/CRR/Solvency II): gleiche Datenbasis, gemeinsame KPIs, einheitliche Szenarien. – BaFin; CSRD/CSDDD; CRD/CRR Zeitliche Lücken – Berücksichtige „Stop-the-clock“ bei CSRD/CSDDD und weiterhin laufende Pillar-3-Pflichten. Lege eine Übergangs-Disclosure mit Proxy-/Alternativdaten offen. – Rat…