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Landtagswahl 2026: klare Weichenstellungen für die Wirtschaft erforderlich
Als Wirtschafts- und Arbeitgeberverband der baden-württembergischen Textil- und Bekleidungsindustrie gratuliert Südwesttextil Cem Özdemir und Bündnis 90/Die Grünen zum Erfolg bei der Landtagswahl am letzten Sonntag. Das Ergebnis bewertet Hauptgeschäftsführerin Edina Brenner: „Positiv ist die deutlich höhere Wahlbeteiligung und, dass sich GRÜNE und CDU insgesamt die Mehrheit gesichert haben. Trotzdem liegt auf der Hand, dass sich in diesem Superwahljahr daraus auch Diskussionsbedarf für die Parteien im Bund ergibt. Sowohl die künftige Landes-, wie auch die aktuelle Bundesregierung wissen, dass wir von der versprochenen Wirtschaftswende noch weit entfernt sind, ebenso wie von einer ambitionierten Reformagenda. Wir erwarten, dass die in den letzten Jahren insgesamt konstruktive Zusammenarbeit von GRÜNEN und CDU schnellstmöglich in…
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Landtagswahl 2026: Südwesttextil ruft zur Wahlbeteiligung auf
Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist es wichtig, Verantwortung zu übernehmen. Der Wirtschafts- und Arbeitgeberverband der baden-württembergischen Textil- und Bekleidungsindustrie Südwesttextil unterstreicht daher die Bedeutung der Information über und Teilnahme an der bevorstehenden Landtagswahl am kommenden Sonntag, dem 8. März 2026. Hauptgeschäftsführerin Edina Brenner erklärt: „Die am Sonntag zu wählende Landesregierung steht vor wichtigen Aufgaben, darunter, die Weichen für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg zu stellen. Für die Textil- und Bekleidungsindustrie als innovative Querschnittsbranche ist die Wahl deswegen ebenfalls entscheidend. Wir appellieren daher an alle Wahlberechtigten, sich intensiv zu informieren und ihre Stimme zu nutzen. An unsere Mitgliedsunternehmen und ihre Belegschaften plädieren wir besonders: Gehen Sie wählen und gestalten Sie so…
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Pauschal-Zoll für Billigimporte von Fast Fashion kaum abschreckend
Der Rat der Europäischen Union hat in dieser Woche den Weg für einen vorläufigen Pauschal-Zoll in Höhe von 3 Euro auf Warensendungen unterhalb der 150-Euro-Zollfreigrenze freigemacht. Die Zölle werden ab 1. Juli 2026 auf einzelne Warenkategorien innerhalb einer Sendung erhoben. Gleichzeitig soll die Zollfreigrenze von 150 Euro erst mit der grundlegenden Reform des Zollrahmens abgeschafft werden – nach derzeitiger Planung 2028. Der Wirtschafts- und Arbeitgeberverband Südwesttextil hat diese vorübergehende Lösung bereits im Dezember als nicht ausreichend bewertet und stattdessen eine Paketgebühr von mindestens 30 Euro pro Paket gefordert. SüdwesttextilHauptgeschäftsführerin Edina Brenner: „Der „Pauschalzoll” von 3 Euro liegt unter dem, was in Europa als übliche Versandkosten anfällt – er wird insbesondere…
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Landtagswahl 2026: Struktur zeigen für einen Standort, der zusammenhält
Südwesttextil fordert industriepolitische Prioritäten für Baden-Württemberg und definiert fünf zentrale Handlungsfelder, die aus Sicht der Textil- und Bekleidungsindustrie entscheidend für die Zukunft des Standorts sind. Angesichts geopolitischer Unsicherheiten, steigender regulatorischer Anforderungen und des strukturellen Wandels kommt der kommenden Legislaturperiode eine entscheidende Bedeutung für die wirtschaftliche Zukunft Baden-Württembergs zu. Die Textil- und Bekleidungsindustrie liefert innovative Lösungen für Medizin, Mobilität, Infrastruktur, Umwelt- und Klimaschutz sowie viele weitere Branchen. „Der Wohlstand Baden-Württembergs basiert auf einer leistungsfähigen Industrie. Damit das so bleibt, müssen die Weichen für Wettbewerbsfähigkeit neu gestellt worden. Gerade in Zeiten von Transformation und handelspolitischen Verschiebungen ist es entscheidend, dass die nächste Landesregierung verlässliche Rahmenbedingungen für Wachstum und Innovation schafft. Sonst verlagern…
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Altersdiversität: Südwesttextil für Engagement ausgezeichnet
Der Wirtschafts- und Arbeitgeberverband setzt sich nicht nur für bessere Rahmenbedingungen für die Weiterbeschäftigung von Rentnern und Qualifizierungen über alle Altersstufen ein, sondern lebt auch im eigenen Team die Generationenvielfalt. Dank einer Nominierung aus den eigenen Reihen wurde Südwesttextil Ende Januar als eines von drei Unternehmen deutschlandweit mit dem Siegel „Altersdiverser Arbeitgeber“ ausgezeichnet. Anita Glombik, Expertin für Karriere 55+ und generationsübergreifende Führung, würdigte bei der Verleihung an Hauptgeschäftsführerin Edina Brenner, dass der Verband Generationenvielfalt als strategische Stärke begreift und als festen Bestandteil der eigenen Kultur lebt. Südwesttextil-Hauptgeschäftsführerin Edina Brenner: „Als Verband wollen wir in allen Bereichen stets mit einem Maximum an Kompetenz, Qualität und Engagement für unsere Mitglieder da sein. Bei…
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Flexibilisierung der Arbeitszeit & Work-and-Stay-Agentur von der Agenda in die Umsetzung bringen
. Wöchentliche statt tägliche Höchstarbeitszeit, steuerliche Begünstigung von Überstundenzuschlägen und Prämien für Mehrarbeit sowie Erleichterungen bei der Gewinnung von Fachkräften aus dem Ausland – Südwesttextil begrüßt die in der nationalen Tourismusstrategie enthaltenen Maßnahmen. Für qualifizierte Einwanderung befürwortet Südwesttextil die Zentralisierung und Digitalisierung des Prozesses durch eine „Work-and-Stay-Agentur“. Die Einheitlichkeit des Prozesses und der Abbau von bürokratischen Hürden sind entscheidend, um den Standort für hoch qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland attraktiv zu machen. Wöchentliche statt tägliche Höchstarbeitszeit, steuerliche Begünstigung von Überstundenzuschlägen und Prämien für Mehrarbeit sowie Erleichterungen bei der Gewinnung von Fachkräften aus dem Ausland – Südwesttextil begrüßt die in der nationalen Tourismusstrategie enthaltenen Maßnahmen. Das Bundeskabinett hat in dieser Woche…
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EmpCo-Richtlinie: rechtssichere und rechtzeitige Umsetzung bleibt utopisch
Die Änderung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbe-werb wird morgen im Bundesrat beraten. Nur wenige Wochen vor der Frist soll mit dem Gesetz die europäische Empowering Consumers-Richtlinie in nationales Recht umgesetzt werden. Konkret verpflichtet diese Unternehmen, jegliche „Umweltaussa-gen“ oder Darstellungen im Rahmen ihrer kommerziellen Kommunikation im unmit-telbaren Kontext zu belegen. Aktuell stehen einer rechtssicheren Umsetzung in der Praxis aber fehlende Präzision und eine zu kurzfristige Zeitschiene im Weg. Aktuell gibt es nur wenige Anhaltspunkte, was und wie Unternehmen weiterhin rechtssicher kommunizieren können. Zwar stellt eine Beschlussempfehlung des Aus-schusses klar, dass „anerkannte, auf Grundlage vorab festgelegter Kriterien unabhän-gig durchgeführte und belastbare Verbrauchertests“ weiterhin verwendet werden können. Trotzdem bleibt unklar, ob branchenspezifische…
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Global orientierte Textilindustrie sieht Potenzial für neue Märkte durch Freihandelsabkommen
Die wirtschaftliche Lage in der baden-württembergischen Textilindustrie bleibt herausfordernd – EU-Freihandelsabkommen könnten wichtige Wachstumsimpulse bewirken und sollten nicht ausgebremst werden. Die baden-württembergische Textilindustrie verzeichnet ein gemischtes Bild: der Umsatz stieg im November zwar um 1,6 %, allerdings lag der Rückgang in der Mehrmonatsbetrachtung bei 3,2% im Vergleich zum Vorjahr. Der Wettbewerb mit internationalen Produktionsstandorten und der daraus resultierende hohe Kostendruck spiegelt sich ebenfalls in einem Rückgang der Beschäftigtenzahl um 6,1 % wider. EU muss wirtschaftliche und sicherheitspolitische Weichen neu stellen Als Verband der baden-württembergischen Textil- und Bekleidungsindustrie sieht Südwesttextil daher großen politische Handlungsbedarf. Mit Blick auf die vorerst zurückgezogene Zolldrohung von US-Präsident Donald Trump ist seitens der EU vor allem…
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Hohe Krankenstände
Südwesttextil fordert beim eAU-Verfahren mehr Transparenz in Hinblick auf die enthaltenen Angaben, die Schaffung einer zusätzlichen Möglichkeit mittels eines „Push-Verfahrens“ für Arbeitgeber sowie die Vereinheitlichung für gesetzlich und privat Versicherte. Bundeskanzler Friedrich Merz hat am Wochenende die hohen Krankenstände in Deutschland kritisiert und die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung gefordert. Arbeitnehmer waren laut Statistischem Bundesamt 2024 durchschnittlich an 14,8 Arbeitstagen arbeitsunfähig gemeldet, 3,6 Tage mehr als 2021. Südwesttextil sieht neben der Abschaffung der telefonischen Krankschreibung insbesondere den Bedarf, das Verfahren zur Elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) zu überarbeiten. Denn dem Fortschritt durch Digitalisierung des Prozesses seit 2023 stehen nach der Einführungsphase erhebliche Herausforderungen in der Praxis gegenüber. Südwesttextil fordert mehr Angaben in der…
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Aufhebung des Vorbeschäftigungsverbots wichtiger Schritt für Weiterbeschäftigung von Rentnern
Ihrem Wissen und ihrer Erfahrung wegen werden Arbeitnehmer in Zeiten des Fachkräftemangels auch nach Erreichen der Regelaltersgrenze gerne noch weiterbeschäftigt. Eine Befristung des Arbeitsverhältnisses ist dabei oft im Interesse beider Parteien – dies war allerdings sachgrundlos bei bereits zuvor beschäftigten Arbeitnehmern nicht möglich. Südwesttextil hatte dies als praxisfern identifiziert und eine Anpassung vor dem Hintergrund gefordert, dass die befristete Weiterbeschäftigung eines bereits bewährten Arbeitnehmers nach Erreichen der Regelaltersgrenze in der Regel dem Interesse beider Parteien entspricht und daher eine rechtliche Möglichkeit geschaffen werden muss. Erleichterungen wichtig – Begrenzungen nicht verständlich Der Wirtschafts- und Arbeitgeberverband begrüßt nun, dass mit dem Gesetz zur Stabilisierung des Rentenniveaus und zur Gleichstellung der Kindererziehungszeiten diese…