-
TU Ilmenau erhält beide Thüringer Forschungspreise 2020
Wissenschaftler der Technischen Universität Ilmenau erhalten beide Thüringer Forschungspreise 2020: den für Grundlagenforschung und den für Angewandte Forschung. Prof. Eberhard Manske und sein Forscherteam waren mit ihrer Grundlagenforschung zu „Subnanometermessverfahren höchster Präzision mit zehn Dekaden Messbereich“ erfolgreich. Sie ermöglichen damit neuartige Produktionsverfahren von weltweit unerreichter Präzision. Prof. Patrick Mäder und sein Forscherteam erhielten den Thüringer Forschungspreis für Angewandte Forschung zum Thema „Künstliche Intelligenz revolutioniert die Pflanzenbestimmung“. Gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für Biogeochemie Jena entwickelten die Ilmenauer Wissenschaftler die weltweit erste App zur Erkennung von Pflanzen mit einem intelligenten Bestimmungsprozess. Sie wurde seit ihrer Veröffentlichung schon eine Million Mal heruntergeladen. Thüringer Forschungspreis für Grundlagenforschung 2020 Mit dem Thüringer Forschungspreis für Grundlagenforschung…
-
Neue Ausgründung der TU Ilmenau: Komplexe Schaltungen für höchste Performance
Die eCeramix GmbH, eine Ausgründung aus dem Fachgebiet Elektroniktechnologie der Technischen Universität Ilmenau, hat ihre Geschäftstätigkeit in Ilmenau aufgenommen. Das vierköpfige Gründerteam um den geschäftsführenden Gesellschafter Nam Gutzeit bietet Forschung und Entwicklung sowie Dienstleistung und Fertigung im Bereich der mikroelektronischen Aufbau- und Verbindungstechnik und der Mikrosystemintegration. Kerngebiet von eCeramix ist die Kombination von keramischen Substraten mit unterschiedlichen Materialien für komplexe und besonders leistungsfähige Schaltungen. Hiervon leitet sich auch der Name der jungen Ausgründung ab: „Natürlich steht das ‚e‘ am Anfang für electronic“, erklärt Geschäftsführer Nam Gutzeit. „Das ‚x‘ in eCeramix ist eine Anspielung auf die verschiedenen Materialien, die man mit Keramik verbinden kann: Glas, Silizium, aber auch Metallaufbauten. Für all…
-
TU Ilmenau: Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen erzielt Spitzenergebnisse in Uni-Ranking
Wirtschaftsingenieurwesen-Studierende der Technischen Universität Ilmenau sind mit ihrem Studiengang überaus zufrieden. In nicht weniger als acht Kategorien vergaben sie für ihren Studiengang im bundesweiten Vergleich Bestnoten. Das ergab das aktuelle CHE-Hochschulranking, die umfassendste und detaillierteste Rangliste ihrer Art im deutschsprachigen Raum, die soeben im ZEIT-Studienführer 2020/21 veröffentlicht wurde. Beim Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) sind es unter anderem die Studentinnen und Studenten selbst, die ihren Studiengang beurteilen. Ihre Zufriedenheit schlägt sich auch in der Dauer nieder, die sie für ihr Studium benötigen: 88,4 Prozent aller Master-Studierenden beenden ihr Studium in der Regelstudienzeit plus maximal zwei Semester – ein bundesweiter Spitzenwert. Für das CHE-Hochschulranking mussten die Studentinnen und Studenten des…
-
Studie der TU Ilmenau: Mehrheit der Bürger trotz Eingriff in Grundrechte für langsamen Ausstieg aus Corona-Maßnahmen
Versammlungen, Veranstaltungen, Familienfeiern – all das ist derzeit nicht erlaubt. Die Anti-Corona-Maßnahmen gelten als die tiefgreifendsten Einschnitte in die Freiheitsrechte der Bevölkerung in der Geschichte der Bundesrepublik. Lassen sich die Beschränkungen zur Eindämmung der Pandemie mit den Grundwerten einer freiheitlichen Demokratie vereinbaren? Welche Meinungen haben die Menschen zu den Einschränkungen, aber auch zu den begonnenen Lockerungen? Welche Rolle spielen dabei die Medien? Wissenschaftler der Technischen Universität Ilmenau und der Universität Bern haben diese Fragen in einer repräsentativen Umfrage untersucht. An der Befragung waren 1502 deutschsprachigen Personen über 18 Jahre beteiligt. Ihre Antworten zeigen: Die Debatte ist von den Bürgerinnen und Bürgern aufgegriffen worden und ihre Meinungen sind differenziert: Ein knappes…
-
Studie der TU Ilmenau: Breite Unterstützung in der Bevölkerung für das Krisenmanagement! … noch
Die Corona-Pandemie ist ein Härtetest für alle: das Gesundheitssystem, die Wirtschaft, die Gesellschaft, die Regierung und nicht zuletzt die Medien, die über die verschiedenen Aspekte der Krise ausgewogen und umfassend informieren sollen. In einer aktuellen Studie hat die TU Ilmenau in Zusammenarbeit mit der Universität Bern untersucht, wie die Menschen in Deutschland das Verhalten und die Leistung der verschiedenen Akteure einschätzen und welche Risiken sich abzeichnen. Insgesamt wurden in einer bevölkerungsrepräsentativen Onlinestudie 1502 Personen in der Zeit vom 16.4. bis 20. April 2020 befragt. Überwiegend positiv bewertet wird das Gesundheitssystem: 76 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, dass den Ärzten und Krankenhäusern die Bewältigung der Krise gelingt. Auch die…
-
25. April, TU Ilmenau: Statt Tag der offenen Tür virtueller HIT@HOME
Um Studieninteressierten auch in Corona-Zeiten die Möglichkeit zu geben, sich über ein Studium an der Technischen Universität Ilmenau zu informieren, gibt es am 25. April 2020 statt des traditionellen Tags der offenen Tür einen virtuellen Hochschulinformationstag. Beim HIT@HOME können sich Schülerinnen und Schüler von zu Hause aus über alle Studiengänge der TU Ilmenau in den Bereichen Technik, Naturwissenschaften, IT, Wirtschaft und Medien informieren. Das Programm des interaktiven Hochschulinformationstags und den Zugang zum Livestream und den Webinaren finden sich auf der Webseite www.tu-ilmenau.de/hit. HIT@HOME bietet von 10 bis 14 Uhr einen Livestream, in dem die Schüler von den online zugeschalteten Professorinnen und Professoren Informationen zu allen Studiengängen an der TU Ilmenau…
-
TU Ilmenau testet antivirale Wirkung von Material für Schutzmasken
Die Nachfrage nach Schutzmasken ist seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie sehr hoch. Viele Textilunternehmen nutzen daher ihre Produktionskapazitäten und ihr Know-how, um Schutzmasken für die Bevölkerung herzustellen. Doch wieviel Schutz bieten diese Masken? Die TU Ilmenau unterstützt das Engagement der Unternehmen mit ihrem Angebot, Materialien vor ihrer Verarbeitung zu Schutzmasken auf ihre antivirale Wirkung zu testen. „Die Unternehmen wollen wissen, ob die Materialien, die sie benutzen, prinzipiell geeignet sind“, erläutert Professor Andreas Schober, Leiter des Fachgebiets Nanobiosystemtechnik der TU Ilmenau. „Wir verfügen im Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien der TU Ilmenau über geeignete Labore, um diese Materialtests durchzuführen.“ Mit dem eigens für diesen Zweck aufgebauten Teststand wird das Team aus…
-
Tagesaktuelle Schätzungen zur Ausbreitung von COVID-19
Auf einer eigens dafür eingerichteten Webseite kann sich jedermann tagesaktuell darüber informieren, wie stark sich die COVID-19-Epidemie in Deutschland und anderswo auf der Welt ausbreitet. Hierzu schätzen Wissenschaftler der Technischen Universität Ilmenau in Kooperation mit Gesundheitswissenschaftlern der Universität Bielefeld die Reproduktionszahl. Das ist die Anzahl der Personen, die ein Infizierter im Mittel ansteckt. Diese erlaubt Rückschlüsse auf die Wirksamkeit der angeordneten Maßnahmen sowie auf den weiteren Verlauf der Epidemie im Sinne eines Monitorings und stellt damit unter anderem ein wichtiges Werkzeug für die politischen Entscheidungsträger dar. Seit das Coronavirus Europa erreicht hat, haben Webseiten mit Grafiken zu seiner Ausbreitung eine geradezu magische Anziehungskraft entwickelt. In zahllosen Beiträgen werden Daten analysiert…
-
TU Ilmenau: Pflanzenbestimmung mit Flora Incognita App im März verzehnfacht
Das Forscherteam des „Flora Incognita“-Projekts freut sich über den derzeit starken Anstieg der Nutzung ihrer gleichnamigen App für Smartphones, mit der die wildwachsenden Pflanzen Deutschlands per Foto bestimmt und die Beobachtungen digital gesammelt werden können. Im Projekt „Flora Incognita“ arbeiten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der TU Ilmenau und des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie Jena fächerübergreifend an Methoden zur halbautomatischen Pflanzenbestimmung. Die Nutzung der Flora-Incognita-App ist aktuell enorm: Im März 2020 verzeichnete das Projektteam mit etwa 15.000 Pflanzenbestimmungen am Tag eine Verzehnfachung der Pflanzenbestimmungen im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Vorjahr. „Wir sehen ganz klar, dass die Menschen sich gerade auf das fokussieren, was sie umgibt. Wir erhalten eine Vielzahl von positiven Rückmeldungen,…
-
Ein Nanolaser aus Gold und Zinkoxid
Winzige, aus Metallen und Halbleitern zusammengesetzte Partikel könnten in Bauteilen zukünftiger optischer Computer als Lichtquelle dienen, weil sie einfallendes Laserlicht extrem konzentrieren und verstärken. Wie dieser Prozess funktioniert, hat ein länderübergreifendes Forscherteam der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, der Technischen Universität Ilmenau und der Universität Lund, Schweden, nun erstmals aufgeklärt. Die Studie erscheint in der aktuellen Ausgabe Zeitschrift Nature Communications. Die Physikerinnen und Physiker stellten für ihre Studie Nano-Materialien her, die die optischen Eigenschaften von Metallen und Halbleitern kombinieren. Den Ausgangspunkt der Untersuchung bildeten schwammartige Teilchen aus Gold mit einem Durchmesser von einigen hundert Milliardstel Metern (Nanometern) und Poren mit einer Größe von rund zehn Nanometern. Die Materialwissenschaftler Dr. Dong…