Energie- / Umwelttechnik

EU-Wasserstoffstrategie setzt auf Kooperationspartner Afrika

„Auch die EU setzt beim Aufbau und Betrieb von Produktionsanlagen für Wasserstoff auf die Kooperation mit afrikanischen Ländern. Das ist der richtige Ansatz. Mit der Produktion von Wasserstoff in afrikanischen Ländern, die beste natürliche Voraussetzungen für erneuerbare Energien haben, können nicht nur Bedarfe an CO2-neutraler Energie in Europa gedeckt werden. Die Produktion dort birgt gleichzeitig auch die Chance auf enorme wirtschaftliche Entwicklungssprünge in Afrika“, kommentiert Stefan Liebing, Vorsitzender des Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft, die heute veröffentlichte Wasserstoff-Strategie der EU-Kommission.

„Selbst wenn der Ausbau der erneuerbaren Energien in Europa vorangeht, werden die produzierten Mengen bei Weitem nicht ausreichen, um für alle Anwendungsbereiche genügend grünen Wasserstoff zur Verfügung zu haben. Die großen Projekte werden – auch aus wirtschaftlichen Gründen – vor allem in Afrika gebaut werden müssen. Bislang mangelt es allerdings noch an entsprechenden Finanzierungskonzepten für derartige Projekte, die müssen jetzt schnell auf den Weg gebracht werden“, so Liebing.

Nachdem die Bundesregierung bereits Anfang Juni eine Wasserstoff-Strategie vorgelegt hatte, veröffentlichte die EU-Kommission heute ihr entsprechendes Papier. Der Fokus beider Pläne liegt auf grünem Wasserstoff, der auf der Basis von Strom aus erneuerbaren Quellen mittels Elektrolyse hergestellt wird. Die internationale Dimension ist ein integraler Bestandteil des EU-Ansatzes. Afrika ist aufgrund seines reichhaltigen Potenzials an EE und insbesondere Nordafrika aufgrund seiner geographischen Nähe ein potenzieller Lieferant von kosteneffizientem, erneuerbarem Wasserstoff für die EU. Die EU plant in diesem Zusammenhang einen Kooperationsprozess für erneuerbaren Wasserstoff mit der Afrikanischen Union im Rahmen der afrikanisch-europäischen Initiative für grüne Energie.

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