Kunst & Kultur

„Carl Maria von Weber verdient eine angemessene Würdigung“

Dresdens Kulturlandschaft ist reich an Museen, doch es gibt nur ein einziges Musikermuseum im Stadtgebiet – das Carl-Maria-von-Weber-Museum in Hosterwitz. Hofkomponist Carl Maria von Weber (1786–1826) verbrachte hier mit Unterbrechungen von 1817 bis 1825 die Sommermonate, viele seiner bedeutendsten Werke entstanden an diesem Ort. Das idyllische Winzerhaus in der Nähe von Schloss Pillnitz ist mit seinem Erbauungs-jahr um 1664 eines der ältesten Fachwerkhäuser der Stadt und zugleich weltweit das einzige Museum, dass sich dem Komponisten des „Freischütz“ widmet – deshalb hat es europäische Bedeutung.

Die neue Museumsleiterin, Dr. Romy Donath, hat sich zum Ziel gesetzt, das Haus innerhalb der nächsten Jahre zu sanieren und eine neue Dauerausstellung zu gestalten. Dafür braucht sie Unterstützung: „Das Webermuseum spielt in der öffentlichen Wahrnehmung Dresdens kaum eine Rolle, obwohl es eines der herausragenden, authentischen Museen der Stadt ist“, sagt Donath. 2021 steht das 200. Jubiläum des „Freischütz“ an und 2026 wird der 200. Todestag des Komponisten begangen. Grund genug, um sich Unterstützung für die Sanierung des Museums zu suchen.

Axel Köhler, der seit 2019 Rektor der gleichnamigen Musikhochschule ist und 2015 den „Freischütz“ unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann an der Semperoper inszeniert hat, fühlt sich dem Komponisten besonders verbunden: „Weber gehört zum kulturellen Erbe unserer Stadt und deshalb müssen wir uns zu diesem besonderen Ort bekennen.“ Der Regisseur und Sänger übernimmt deshalb die Schirmherrschaft für das Carl-Maria-von-Weber-Museum und will weitere Förderer für die Sanierung begeistern: „Gerade die anstehenden Jubiläen bilden einen wichtigen Anreiz, die Sanierung des Hauses voranzutreiben. Die letzte Sanierung fand 1975/76 anlässlich des 150. Todestages Webers statt und viele bauliche Aspekte und die Ausstellung an sich bedürfen dringend einer Modernisierung.“

Donath ist dankbar für die angebotene Hilfe und will zukünftig die Zusammenarbeit mit der Musikhoch-schule noch intensivieren: „Wir brauchen diesen Ort als authentisches Musikermuseum, in dem vor allem junge Menschen die Bedeutung von Musik erfahren können.“ Auch der Freundeskreis des Museums, die Inter-nationale Weber-Gesellschaft und der Lions-Club „Dresden Carus“ wollen sich mit Spendenprojekten stärker einbringen.

Axel Köhler freut sich auf die anstehenden Aufgaben und hofft auf breite Unterstützung: „Die Stadt Dresden hat in ihrem Selbstverständnis als Kunststadt eine besondere Verantwortung gegenüber einem ihrer wichtigsten Komponisten – hier wurde Musikge-schichte geschrieben und damit dies auch in den nächsten Jahrzehnten erlebbar bleibt, braucht das Museum dringend eine Perspektive, auch und gerade in Krisenzeiten.“

Annekatrin Klepsch, Zweite Bürgermeisterin und
Beigeordnete für Kultur und Tourismus ergänzt: „Das Carl-Maria-von-Weber-Museum ist ein Kleinod der Dresdner Museumslandschaft. Den 200. Todestag und 240. Geburtstag des Komponisten im Jahr 2026 will die Landeshauptstadt zum Anlass nehmen, das Haus zu sanieren und ihm als herausragenden Ort der Musikstadt Dresden innen wie außen neuen Glanz zu verleihen. Im Museumsentwicklungsplan der Museen der Stadt ist dieses Ziel verankert. Ich danke Rektor Axel Köhler für seine Unterstützung als Schirmherr.“

Carl-Maria-von-Weber-Museum
Dresdner Straße 44, 01326 Dresden

Mi bis So 12.00 bis 17.00 Uhr

4 Euro, ermäßigt 3 Euro
Gruppen ab 10 Personen 3 Euro
Schülergruppen ab 10 Personen 2,50 Euro

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Öffentlichkeitsarbeit, Marketing
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