Kunst & Kultur

Online-Podium: Die Picasso-Connection. Zwei Galeristen-Generationen

In der virtuellen Diskussionsrunde werden Veränderungen im Kunstmarkt der letzten Jahrzehnte aus verschiedenen Perspektiven thematisiert. Ausgangspunkt ist die Ausstellung „Die Picasso-Connection: Der Künstler und sein Bremer Galerist“, die seit November in der Kunsthalle Bremen installiert ist. Dort wird auch die Relevanz der Arbeit von Michael Hertz für die Sammlung deutscher Picasso-Graphiken erläutert. Kunsthallen-Direktor Christoph Grunenberg rückt im Austausch mit Wolfgang Werner, der den Bremer Galeristen persönlich kannte, und Johann König die Beziehungen zu Künstler*innen, Galerien, Auktionshäusern, Museen und Sammler in den Fokus.

Zu den Gesprächspartnern:

Der Galerist Wolfgang Werner ist eine Institution im deutschen und internationalen Kunsthandel. 1970 übernahm er das Graphische Kabinett in der Rembertistraße 1 in Bremen, das bereits seit den 1920er Jahren eine zentrale Funktion im Bremischen Kulturleben hat und auch unter dem heutigen Namen „Kunsthandel Wolfgang Werner Bremen/Berlin“ immer eng mit der Kunsthalle Bremen verbunden war und ist. Nicht nur dieser Umstand verbindet Wolfgang Werner mit Michael Hertz, der ihm persönlich vertraut war. 1991 eröffnete Wolfgang Werner eine Dependance in der Berliner Fasanenstraße. Das Portfolio der beiden Galerien umfasst Grafiken, Gemälde und Skulpturen insbesondere der Klassischen Moderne und der Kunst nach 1945 bis in die Gegenwart, darunter Paula Modersohn-Becker, Rudolf Belling, Willie Baumeister und Gotthard Graubner.

Johann König gehört zu den umtriebigsten Galeristen der jüngeren Generation. Als „Blinder Galerist“ machte er sich mit der gleichnamigen, 2019 erschienenen Autobiografie einem breiten Publikum bekannt: Im Alter von 11 Jahren verlor er durch einen Unfall den Großteil seines Augenlichts. Gleichwohl baute König 2002 in Berlin seine äußerst erfolgreiche „KÖNIG GALERIE“ auf, mit der er 2015 einen spektakulären Ausstellungsraum bezog: die ehemalige Kirche St. Agnes in Berlin-Kreuzberg, eine brutalistische Betonarchitektur der 1960er Jahre von Werner Düttman (der übrigens auch für einen früheren Erweiterungsbau der Kunsthalle Bremen verantwortlich zeichnet). Daneben betreibt König Filialen in London und Seoul. Sein Schwerpunkt liegt in der zeitgenössischen Kunst, vertreten zum Beispiel durch Monica Bonvicini, Katharina Grosse, Karl Horst Hödicke, Alicja Kwade, Chiharu Shiota oder Erwin Wurm.

Christoph Grunenberg ist in Frankfurt am Main geboren und aufgewachsen. Er absolvierte ein kunstgeschichtliches Studium in Mainz, Berlin und London und promovierte am Courtauld Institute of Art in London. Anschließend arbeitete er an der National Gallery of Art in Washington, D.C., der Kunsthalle in Basel sowie am Institute of Contemporary Art in Boston. Des Weiteren war er zwei Jahre als Kurator der Sammlungen der Tate Gallery in London aktiv und wurde 2011 Direktor der Tate Liverpool. Währenddessen war er Vorsitzender der Jury des Turner Preises. Seit dem 1. November 2011 ist er Direktor der Kunsthalle Bremen.

Eine Anmeldung für diese Veranstaltung ist nicht erforderlich. Zeitnah finden Sie auf unserer Website www.kunsthalle-bremen/kalender einen Link zur Teilnahme an der virtuellen Diskussionsrunde.

Das Museum ist vorübergehend geschlossen.

Online-Veranstaltungen wie Führungen, Seminare oder Workshops können Sie auf unserer Webseite buchen. Informationen zu unseren kommenden Ausstellungen finden Sie hier.

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