Energie- / Umwelttechnik

Klimaschutz entscheidet sich am nächsten Kabinettstisch, nicht am Kühlschrank

Täglich erreichen uns in der Pressestelle des WWF Deutschland Anfragen dazu, wie jeder einzelne Mensch seinen Treibhausgasfußabdruck am besten senken kann. Täglich verzeichnen wir über 1.500 Zugriffe auf den Klimafußabdruckrechner. Wir freuen uns über dieses große Interesse, selbst aktiv Klimaschutz zu betreiben. Dennoch werden wir ab sofort bis zur Schließung der Wahllokale am 26. September Presseanfragen zu diesem Thema ausschließlich mit einem Wahlaufruf und dem Hinweis auf den WWF-Zukunftswahlcheck beantworten.
 
Denn selbst wer vegan, ohne Auto, im energetisch voll sanierten Haus lebt und vollständig auf Flugreisen verzichtet, kommt nicht auf ein Emissionsbudget innerhalb der planetaren Grenzen. Das zeigt auch unser WWF-Klimafußabdruckrechner. Dafür müssen Politik und Wirtschaft erst die richtigen Rahmenbedingungen schaffen. Die Verantwortung lässt sich nicht allein auf die Bürger:innen abschieben. Daher ist auch der WWF-Klimafußabdruckrechner bis zum Wahlabend mit einem Wahlaufruf versehen und einem Link direkt zum WWF-Zukunftswahl-Check.
 
Es kommt nun auf die Politik an. Auf die kommenden vier Jahre: Die nächste Regierung muss vor allem die Energiewende beschleunigen. Wir brauchen schnell deutlich mehr Energie aus Wind und Sonne, um den Energiesektor zu dekarbonisieren – noch frisst er einen Großteil des deutschen Emissionsbudgets auf. Aber alle Sektoren sind auf saubere Energie angewiesen – nicht zuletzt die Industrie, etwa für die Produktion grünen Wasserstoffes. Der Anteil der Erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch muss bis 2030 bei mindestens 80 Prozent liegen. Ebenfalls bis 2030 müssen wir mindestens 70 Prozent Emissionsminderung erreicht haben. Nur so leistet Deutschland – leistet jeder Mensch in Deutschland – einen ausreichenden Beitrag dazu, die Erderhitzung auf möglichst 1,5 Grad zu begrenzen.
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