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Studie „Challenges 2022“: Ökologisches Produktdesign wird zum zentralen Hebel zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele / Der Einsatz recycelter Materialien legt weiter zu

Laut der Studie „Von Nachhaltigkeit bis Digitalisierung: Challenges 2022“ gewinnt ein nach ökologischen Kriterien ausgerichtetes Produktdesign künftig massiv an Bedeutung in deutschen Unternehmen. Neben Maßnahmen zur Energieeinsparung setzen die Firmen zudem verstärkt auf die Kreislaufwirtschaft, um ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Für die Studie hat die Produkt-Innovations-Plattform Aras mehr als 130 Top-Führungskräfte deutscher Unternehmen mit einem Umsatz von mindestens 100 Mio. Euro befragt.

„Die Unternehmen stehen von zwei Seiten unter Druck: Einerseits erleben wir einen gesellschaftlichen Bewusstseinswandel, weil immer mehr Kunden auf Nachhaltigkeit achten. Andererseits verschärft der Gesetzgeber die Auflagen, zum Beispiel über die geplante Nachhaltigkeitsberichterstattung oder das neue Lieferkettengesetz“, sagt Andreas Müller, Senior Vice President bei Aras. Dem Industrieexperten zufolge gehören deshalb die Vermeidung von Ausschuss, die Auswahl umweltfreundlicher oder recycelter Materialien sowie ein nach ökologischen Kriterien ausgerichtetes Produktdesign aktuell zu den wichtigsten Handlungsfeldern: „Unsere aktuelle Studie zeigt, dass sieben von zehn Unternehmen Nachhaltigkeit als Topthema bereits erkannt haben. Ihnen ist klar, dass sie in naher Zukunft in vielen Bereichen aktiv werden müssen.“

Zu den wichtigsten übergreifenden Nachhaltigkeitszielen gilt der Aufbau einer Kreislaufwirtschaft. Aras-Manager Müller zufolge sollten dafür „bestehende Materialien und Produkte so lange wie möglich geteilt, geleast, wiederverwendet, repariert, aufgearbeitet und recycelt werden. Auf diese Weise verlängert sich der Lebenszyklus der Produkte.“ Die vollständige Integration einer Cradle-to-Cradle-Produktion erfordere jedoch innovative Produktdesigns und Möglichkeiten der digitalen Produkterfassung und -analyse. 

PLM unterstützt Unternehmen auf dem Weg in die Kreislaufwirtschaft

Beim Einstieg in die Kreislaufwirtschaft kommt auf die Unternehmen eine enorme Datenfülle bei der Gestaltung, Fertigung und Entsorgung von nachhaltigen Produkten zu. Dies lässt sich Aras-Experte Müller zufolge mit einem herkömmlichen ERP-System nicht bewältigen. Sein Rat: „Mit einem digitalen Zwilling und einer umfassenden Analyse über ein Product Lifecycle Management (PLM) behalten Unternehmen den Überblick. Denn ohne den Einsatz digitaler Werkzeuge ist der Einstieg in die Kreislaufwirtschaft nicht zu schaffen.“ 

Diesen Eindruck stützt auch Marcellus Menges, Director PLM Global bei der Grammer AG: „PLM ist ein wichtiger Grundbaustein, um unsere Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.“ Der Automobilzulieferer plant, seinen CO2-Fußabdruck bis 2030 zu halbieren und seine Produkte stärker an die Kreislaufwirtschaft heranzuführen. Der Weg dahin soll über ein PLM geebnet werden. Prozess- und Digitalisierungsexperte Menges sagt: „Das Ziel ist der Aufbau einer kompletten datentechnischen Kette von der Planung bis zum Schluss, in der der digitale Zwilling eines Produkts permanent Rückschlüsse sowohl für die Verbesserung des Produkts, die Verfeinerung der Produktionsalgorithmen als auch hinsichtlich Wartung, Reparatur und Wiederverwendbarkeit ermöglicht.“

Wie Unternehmen ihre Wertschöpfungskette mit digitalen Werkzeugen optimieren und nachhaltige Produktkreisläufe aufbauen können, erörtert Aras im studienbegleitenden Whitepaper „Zukunftsmodell Kreislaufwirtschaft: Weniger Ressourcenverbrauch mit Product Lifecycle Management“, das Sie hier kostenfrei herunterladen können.

Über die Studie „Challenges 2022“

Für die Studie "Von Nachhaltigkeit bis Digitalisierung: Challenges 2022" befragte die Produkt-Innovations-Plattform Aras mehr als 130 Eigentümer und Top-Manager deutscher Unternehmen mit einem Umsatz von mindestens 100 Mio. Euro. Die Teilnehmer kamen vor allem aus den Branchen Automotive-Industrie, Aviation, Maschinenbau, der Medizintechnik sowie dem Chemie- und Pharma-Sektor.

Die Studie steht unter diesem Link zum kostenlosen Download bereit.

Über die Aras Software GmbH

Aras bietet die leistungsstärkste Low-Code-Plattform mit Anwendungen für die Entwicklung, Fertigung und den Betrieb komplexer Produkte. Die Technologie von Aras ermöglicht die schnelle Bereitstellung flexibler, erweiterbarer Lösungen, die die Anpassungsfähigkeit von Unternehmen erhöhen. Die Plattform und die Anwendungen für das Product Lifecycle Management von Aras verbinden Anwender aller Disziplinen und Funktionen mit kritischen Produktdaten und -prozessen über den gesamten Lebenszyklus und die erweiterte Lieferkette hinweg. Airbus, Audi, DENSO, Honda, Kawasaki, Microsoft, Mitsubishi und Nissan nutzen die Plattform, um komplexe Änderungen und die Rückverfolgbarkeit zu steuern. Besuchen Sie www.aras.com, um mehr zu erfahren, und folgen Sie uns auf Twitter und LinkedIn.

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