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Ladetipps: So lädt man Strom schnell und günstiger

Strom laden ist deutlich schwieriger als das Tanken von Kraftstoffen an der Tankstellen. Der Preis für den geladenen Strom und die Ladezeiten können stark variieren. Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift auto motor und sport MO/OVE hat die wichtigsten Ladetipps zusammengetragen.

Wartezeiten: Ein leerer Akku verträgt deutlich mehr Ladeleistung als ein Akku mit hohem Ladestand. So kann ein Renault 120 E-Mégane bei fast leerem Akku in der Spitze 130 kW aufnehmen, bei 65 % Ladestand nur 60 kW. Der Grund: Die Ladeelektronik senkt die Stromaufnahme mit zunehmendem Ladestand, um die Zellen zu schonen. Wer unterwegs nur kurze Ladestopps anstrebt, sollte den Akku bis zehn Prozent leer fahren, um dann an einer Schnellladesäule die Batterie auf 50 bis maximal 80 Prozent zu laden. Das spart Zeit.

Zu Hause laden: Wer unterwegs Strom laden muss, der zahlt oft doppelt so viel wie beim günstigeren Stromvertrag zu Hause. Auch wenn der Heimstrom derzeit massiv teurer wird, ändert nichts am großen Gefälle zwischen den Strompreisen an kommerziellen Ladesäulen und der Wallbox zu Hause. Deshalb sollte man den Akku kurz vor einer längeren Fahrt auf 100 % aufladen, auch wenn 80 % zur Schonung des Akkus üblich sind.

Vorwärmen im Winter: Akkus mögen milde Temperaturen und arbeiten am besten zwischen 20 und 35 Grad. Wer seinen Akku in einer frostigen Winternacht aufladen will, der wird deshalb feststellen, dass der Ladevorgang ausgesprochen langsam erfolgt. Warum? Bei niedrigen Temperaturen können die Ionen nicht mehr so schnell im Akku eingelagert werden, die Elektronik reduziert daher die Ladeleistung, um die Zellen nicht zu schädigen. Wer deshalb sein frostkaltes Auto zur nächsten Schnellladesäule fährt, wird auch da wenig Erfolg haben. Deshalb der Rat: Erst ein paar Kilometer fahren, um den Akku aufzuwärmen – dann klappt das Laden im gewohnten Tempo auch im Winter.

Verschleiß senken: Mit dem Alter und der Zahl der Ladevorgänge sinkt die Leistung eines Akkus. Auch wenn ein E-Auto nur rumsteht, altert sein Akku. Besonders belastend für den Akku sind Ladezustände von nahe null und nahe 100 Prozent. Stehen keine längeren Fahrten an, fühlt sich der Akku im Ladezustand zwischen 30 und 70 % am wohlsten. Deshalb sollte ein E-Auto nicht nach jeder Fahrt automatisch an die Wallbox. Das schlimmste, was man einem Akku antun kann: ihn randvoll zu laden und das Fahrzeug dann in der prallen Sonne zu parken.

Redakteurin: Dirk Gulde

Weitere Ladetipps enthält die neue MO/OVE spezial, die am 25. Oktober erscheint.

MO/OVE ist eine Submarke des erfolgreichen Automagazins auto motor und sport und erscheint viermal im Jahr. Das Magazin berichtet über alle Bereiche der Mobilität und beschäftigt sich mit der künftigen Rolle des Autos als Teil der Mobilitätskette. MO/OVE begleitet diese Transformation. Die Redaktion blickt hinter die Kulissen der Entwicklungslabors, redet mit den einflussreichen Gestaltern der Mobilität von Morgen und weckt Vertrauen für Vernetzung, autonomes Fahren und Dienstleistungen rund um die Mobilität.

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