Gesundheit & Medizin

Großzügige Spende der Sparda-Bank finanziert Musiktherapie für Frühchen

Musiktherapie kann die Entwicklung fördern, die Stressregulation unterstützen und die Eltern-Kind-Bindung vertiefen. Deshalb ist sie mittlerweile ein wichtiger Teil der Versorgung von Frühgeborenen. Diese Form der Therapie wird dabei an den Zustand des kleinen Patienten und seiner Eltern angepasst.

Das Städtische Klinikum Karlsruhe hat mit Evelyn Merz-Solliec eine Musiktherapeutin gewinnen können, die viel Erfahrung in der Arbeit mit Frühchen-Familien hat.

„Da diese Therapieform derzeit noch nicht verpflichtender Teil der Behandlung ist, sind wir auf finanzielle Unterstützung angewiesen, sagt die Pflegerische Bereichsleitung Kerstin Klein. „Eine große Hilfe ist uns der Frühchentreff Karlsruhe, der über verschiedene Projekte immer wieder Mittel für die Musiktherapie bereitstellt.“

Jetzt hat der Gewinnsparverein der Sparda-Bank Baden-Württemberg 6.000 Euro an den Frühchentreff Karlsruhe gespendet, die in die Musiktherapie fließen werden. Bei der Spendenübergabe lernte die Sparda-Delegation um Patricia Döpfert, Leiterin der Sparda-Bank-Filiale in der Karlsruher Kaiserstraße, die Musiktherapie kennen und besuchte die Frühchen-Station im Klinikum Karlsruhe. „Es ist schön, persönlich zu sehen, wohin die Spende fließt“, betont Döpfert. „Wir möchten helfen, das Projekt abzusichern, damit noch viele Familien von der positiven Wirkung der Musik profitieren können.“

Der Frühchentreff Karlsruhe e.V. engagiert sich seit mehr als drei Jahrzehnten für die Kleinsten im Klinikum Karlsruhe und arbeitet vertrauensvoll mit der Frühchenstation zusammen. „Wir sind nicht nur Förderverein, sondern auch eine Selbsthilfegruppe, weil sich der gesamte Vorstand aus betroffenen Eltern zusammensetzt“, erklärt die erste Vorsitzende Ines Dombrowski.

Im Bereich Neonatologie der Früh- und Neugeborenen versorgt das Team der Stationen S25 und S26 die Kinder im Sinne der entwicklungsfördernden Betreuung in enger gegenseitiger Absprache mit allen beteiligten Berufsgruppen, um einen optimalen Start ins Leben zu ermöglichen.

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