• Finanzen / Bilanzen

    Online-Sportwetten – Bet3000 zur Rückzahlung von Verlusten verurteilt

    Bei Bet3000 hatte ein Mandant von CLLB Rechtsanwälte an Online-Sportwetten teilgenommen und verloren. Die gute Nachricht ist, dass er einen großen Teil seines Verlustes – rund 12.000 Euro – zurückbekommt. Das hat das Landgericht Bonn mit Urteil vom 19. November 2025 entschieden. Ein Grund für den Rückzahlungsanspruch ist, dass Bet3000 bzw. die IBA Entertainment Limited als beklagte Anbieterin der Sportwetten, gegen das monatliche Einzahlungslimit in Höhe von 1.000 Euro verstoßen hat. Der Mandant von CLLB Rechtsanwälte hatte zwischen November 2019 und April 2022 bei Bet3000 an Online-Sportwetten teilgenommen und unterm Strich rund 16.000 Euro verloren. Online-Glücksspiele, zu denen auch Online-Sportwetten gehören, waren und sind ohne entsprechende Lizenz in Deutschland verboten.…

  • Finanzen / Bilanzen

    OLG München: Verträge mit Autopfand-Profi GmbH nichtig

    Eine Mandantin von CLLB Rechtsanwälte muss ihr Auto nicht an die Autopfand-Profi GmbH herausgeben. Das hat das OLG München mit Urteil vom 17. Dezember 2025 entschieden. Zur Begründung führte das Oberlandesgericht aus, dass der geschlossene Kaufvertrag und Mietvertrag mit der Autopfand-Profi GmbH wegen wucherähnlichen Geschäfts sittenwidrig und damit nichtig seien. Wenn Bargeld knapp, aber dringend nötig ist, kann bei der Autopfand-Profi GmbH das eigene Fahrzeug im Rahmen eines „Sale & Rent Back-Vertrags“ verkauft und anschließend gemietet werden, um es weiter nutzen zu können. Die beklagte Kundin hatte sich  für die Option „Sale & Rent Back“ entschieden. Zwischen den Parteien kam es schließlich zum Streit über die Frage, wer Eigentümer des…

  • Finanzen / Bilanzen

    C24 Bank GmbH – BaFin schaltet Sonderbeauftragten ein

    Bereits mit Bekanntmachung vom 24.11.2025 hat die BaFin Maßnahmen gegen die C24 Bank GmbH angeordnet aufgrund gravierender Mängel in der Geldwäscheprävention. Die BaFin hat unter anderem Mängel bei der Durchführung des Verdachtsmeldeverfahrens sowie der Organisation und Durchführung von Auskunftsverpflichtungen, die überwiegend im Zusammenhang mit betrügerisch genutzten Konten standen, festgestellt. Die C24 Bank GmbH muss auf Anordnung der BaFin eine ordnungsgemäße Geschäftsorganisation sicherstellen. Dazu zählt u.a. eine wirksame Prävention von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und anderen strafbaren Handlungen. „Die BaFin kann dem Institut aufgeben, unter anderem in den Bereichen des Kundenannahmeprozesses, bei der laufenden Überwachung von Geschäftsbeziehungen und im Verdachtsmeldewesen ihre Sicherungsmaßnahmen zu verstärken“ so der Wortlaut der Meldung. Die Kanzlei CLLB vertritt zahlreiche Mandanten gegen die…

  • Verbraucher & Recht

    Erfolg für Anleger des ConTrust Fonds

    Die auf Kapitalmarkt– und Anlagerecht spezialisierte Kanzlei CLLB Rechtsanwälte mit Büros in München und Berlin hat mit Urteil vom 29.10.2025 für einen Anleger erfolgreich die Abweisung der Klage der ConTrust GmbH & Co. KG i.L auf Rückzahlung von erhaltenen Ausschüttungen erstritten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Zum Hintergrund: Der geschlossene Fonds „ConTrust GmbH & Co. KG i.L.“ hatte bereits in der Vergangenheit die Anleger immer wieder zur Rückzahlung von erhaltenen Ausschüttungen aufgefordert und mit Klage gedroht. Zwischenzeitlich werden Anleger dieses Fonds auf Rückzahlung von Ausschüttungen verklagt. Die Klagen werden damit begründet, dass der Fonds angeblich nie Gewinne erwirtschaftet hätte, das Kapitalkonto des Anlegers angeblich einen Minus-Wert ausweisen würde und der…

  • Verbraucher & Recht

    Vertrag über Online-Coaching nach Urteil des BGH nichtig

    Der Bundesgerichtshof hat mit Urteil vom 2. Oktober 2025 erneut deutlich gemacht, dass ein Vertrag über ein Online-Coaching nichtig ist, wenn er unter das Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG) fällt und der Anbieter nicht über die behördliche Zulassung für Fernunterricht verfügt. Der BGH hat damit ein Urteil des OLG Oldenburg vom 17. Dezember 2024 bestätigt. Damit hat der BGH auch seine Rechtsprechung vom 12. Juni 2025 konsequent fortgesetzt. Auch hier hatten die Karlsruher Richter entschieden, dass ein Vertrag über ein Online-Coaching nichtig ist, wenn er unter das FernUSG fällt und der Anbieter nicht über die behördliche Zulassung verfügt. „In beiden Urteilen machte der BGH zudem deutlich, dass es unerheblich ist, ob der Teilnehmer…

  • Finanzen / Bilanzen

    Ledger leergeräumt – Krypto Hack

    Ursache ist nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen offenbar ein Hacker-Angriff, bei dem Cyberkriminelle sich Zugang auf den PC verschafft haben, eine gefälschte Ledger Live-App installierten, um sich unbefugt Zugriff auf die Wallets zu verschaffen. Unsere Forensiker berichten von weiteren ähnlich gelagerten Angriffen. Das konkrete Ausmaß ist akutell noch nicht absehbar, so RA Ruigrok van de Werve von der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte. Die Krypto-Assets müssen jedoch nicht endgültig verloren sein. Es gibt Wege, sie gegebenenfalls zurückzuholen. CLLB Rechtsanwälte arbeiten zu diesem Zweck mit einem Team an Forensikern zusammen, um den Weg der Kryptowerte zu verfolgen und diese über die Staatsanwaltschaft zu sichern. Wer mit Kryptowährungen handelt, möchte sie sicher und…

  • Verbraucher & Recht

    Online-Sportwetten – EuGH verhandelt gegen Tipico C-530/24

    Es mag ein gutes Omen sein: Am heutigen bundesweiten Aktionstag gegen die Glücksspielsucht  wurde am Europäischen Gerichtshof eine Klage gegen den Sportwettenanbieter Tipico verhandelt  (Az. C-530/24). Der EuGH hat zwar noch keine Entscheidung getroffen, aber zwischen den Zeilen war erkennbar, dass er das deutsche Verbot von Online-Sportwetten, wenn der Anbieter nicht über die erforderliche Lizenz verfügt, für zulässig hält. „Das Vertrauen in eine verbraucherfreundliche Entscheidung des EuGH im Sinne des Spieler- und Jugendschutzes ist durch die heutige Verhandlung noch gewachsen“, sagt Thomas Sittner, CLLB Rechtsanwälte. Ein solches verbraucherfreundliches Urteil würde zahlreichen Spielern in Deutschland den Weg ebnen, ihre Verluste aus Online-Sportwetten zurückzufordern, wenn der Veranstalter nicht über die erforderliche Konzession…

  • Finanzen / Bilanzen

    47.600 Euro bei PokerStars verzockt – Spieler hat Anspruch auf Rückzahlung

    Mehr als 47.600 Euro hatte ein Spieler beim Online-Poker über die deutschsprachige Webseite von PokerStars verloren. Jetzt hat sich das Blatt gewendet. Das Landgericht München I hat mit Urteil vom 19. September 2025 entschieden, dass die TSG Interactive Gaming Europe Ltd. als damalige Veranstalterin der Online-Pokerspiele dem Spieler seinen Verlust ersetzen muss. Das Urteil hat CLLB Rechtsanwälte erstritten. Der Mandant von CLLB Rechtsanwälte hatte bei PokerStars zwischen Februar 2014 und dem 19. März 2023 an Online-Pokerspielen teilgenommen und dabei unterm Strich rund 47.600 Euro verloren. Über eine in Deutschland gültige Lizenz für ihr Angebot hat die beklagte  TSG Interactive Gaming Europe Ltd. in diesem Zeitraum nicht verfügt. Die Genehmigung wurde…

  • Finanzen / Bilanzen

    OLG München: Tipico muss rund 106.000 Euro zurückzahlen

    Bei Online-Sportwetten des Anbieters Tipico hatte ein Spieler mehr als 106.000 Euro verloren. Jetzt dürfte ihm ein großer Stein vom Herzen gefallen sein, denn das OLG München hat mit Urteil vom 04.09.2025 entschieden, dass die Tipico Co. Ltd. ihm den Verlust erstatten muss, da sie im streitgegenständliche Zeitraum nicht über die in Deutschland erforderliche Lizenz verfügte. Dabei machte das Gericht deutlich, dass es für den Rückzahlungsanspruch des Spielers unerheblich sei, ob er von einem eigenen Gerät oder in sog. Wettshops an den Sportwetten teilgenommen hat. Das Urteil hat CLLB Rechtsanwälte erstritten. Der Mandant von CLLB Rechtsanwälte hatte zwischen 2016 und dem 8. Oktober 2020 über eine Webseite von Tipico in…

  • Finanzen / Bilanzen

    Tipico muss Spieler Verlust in Höhe von rund 112.500 Euro erstatten

    Mehr als 112.500 Euro hatte ein Mandant von CLLB Rechtsanwälte beim Sportwettenanbieter Tipico verspielt. Jetzt hat er Anspruch auf Rückzahlung seiner Verluste. Das hat das Landgericht Essen mit Urteil vom 12. August 2025 entschieden. Dabei stellte das Gericht klar, dass es für den Rückzahlungsanspruch unerheblich ist, ob der Kläger die Sportwetten online von seinem privaten Computer oder in stationären Wettbüros abgeschlossen hat. Der Kläger hatte zwischen Dezember 2014 und dem 7. Oktober 2020 an Sportwetten des Anbieters Tipico teilgenommen und dabei unterm Strich rund 112.500 Euro verloren. Über die in Deutschland erforderliche Lizenz für Online-Sportwetten verfügte Tipico in diesem Zeitraum nicht, die Genehmigung wurde erst am 9. Oktober 2020 erteilt.…