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Credendo sieht Pakistan weiterhin in hoher Risikokategorie
Am 9. November einigten sich die pakistanischen Behörden und die pakistanische Taliban-Gruppe Tehrik-i-Taliban Pakistan (TTP) auf einen einmonatigen Waffenstillstand und die Aufnahme von Gesprächen mit dem Ziel, ein Friedensabkommen zu schließen. Die Verhandlungen vermittelten die afghanischen Taliban. Der Waffenstillstand kann verlängert werden, um eine endgültige Einigung zu erzielen. Der auf Exporte in Nicht-OECD-Länder spezialisierte Kreditversicherer Credendo betrachtet die Entwicklung als vorsichtig ermutigend, aber auch kontrovers und herausfordernd. Die Entscheidung ist eine Folge der Rückkehr der Taliban an die Macht im benachbarten Afghanistan, die das Terrorismusrisiko in Pakistan erhöht hat. Die Regierung in Islamabad zeigte sich zunächst zufrieden über den schnellen US-Truppenabzug in Afghanistan, dies war aber auch eine gute Nachricht…
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Geldpolitik und Verschuldung belasten Credendos Länderrating für die Türkei
Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet für dieses Jahr einen Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) in der Türkei auf 9 %. Das starke Wirtschaftswachstum beeindruckt umso mehr, wenn man bedenkt, dass die türkische Wirtschaft – im Gegensatz zu vielen anderen Volkwirtschaften – im vergangenen Jahr nicht schrumpfte, sondern um 1,8 % wuchs. Die Wachstumsprognosen für das nächste Jahr sind weniger beeindruckend, liegen jedoch bei stabilen 3,3 %. Verschiedene Faktoren haben nach Ansicht des Kreditversicherers Credendo 2021 zu diesem beträchtlichen Wachstum beigetragen, darunter die wirtschaftliche Diversifizierung, die hohe Impfquote (beinahe 60 % der Bevölkerung ist vollständig geimpft) und die starke Nachfrage im In- und Ausland. Das Wachstum ist außerdem auf das Handeln…
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Credendo besorgt über russische Militäraktivitäten an der ukrainischen Grenze
Der Kreditversicherer Credendo ist besorgt über die jüngsten Aktivitäten des russischen Militärs nahe der ukrainischen Grenze. Die Konzentration der Streitkräfte ähnelt einer Militärübung Anfang 2021. Die jüngsten unangekündigten Truppenbewegungen lassen Befürchtungen vor einem möglichen Angriff aufkommen. Russland weist die Befürchtungen zurück beschwert sich über unangekündigte Nato-Übungen im Schwarzen Meer. Seit der Annexion der Krim durch Russland 2014 und dem Beginn des Konflikts im Donbass sind die Spannungen zwischen der Ukraine und Russland hoch. Die Lage in der Ostukraine bleibt mangels Fortschritten beim Minsker Friedensabkommen aus 2015 prekär. Credendo erwartet auch künftig keine großen Fortschritte beim Friedensprozess. Es herrscht Uneinigkeit über die Rückgabe der Kontrolle über die Grenzen der Ukraine und…
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Credendo besorgt über Lage in Rumänien
Anfang Oktober ist in Rumänien die Mitte-Rechts-Koalition von Premierminister Florin Citu zerbrochen. Das Parlament hatte der Regierung das Vertrauen entzogen nach Streit über Haushaltspläne und Justizreformen. Kurz darauf konnte auch der von Präsident Klaus Iohannis als neuer Premierminister Nicolae Ciuca keine Mehrheit hinter sich versammeln. Daher dauert die politische Krise an, während das Land die schlimmste Covid-19-Welle erlebt. Der Kreditversicherer Credendo sieht schon länger eine instabile politische Lage in Rumänien. Wenn es nicht bald gelingt, eine neue Regierung ins Amt zu bringen, stehen Neuwahlen an. Misstrauen in politische Entscheidungsträger ist auch ein wesentlicher Faktor für den schweren Anstieg der Covid-19-Infektionen und die niedrigen Impfraten. Nur ein Drittel der Bevölkerung ist…
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Politische Unsicherheit verstärkt finanziellen Druck in Tunesien
Am 11. Oktober ernannte der tunesische Präsident Kais Saied eine neue Regierung unter Führung der kürzlich nominierten Premierministerin Najla Bouden, der ersten Frau in dieser Position. Der Schritt erfolgte mehr als zwei Monate nachdem der Präsident den früheren Premierminister Hichem Mechichi entlassen, das Parlament suspendiert und die volle Exekutivgewalt übernommen hatte. Begründet wurde der Schritt mit der schwierigen wirtschaftlichen Lage und Problemen im Gesundheitswesen. Seit dem Arabischen Frühling 2011, der zum Rücktritt von Präsident Ben Ali geführt hatte, erlebt Tunesien Demokratie, aber auch politische Instabilität. In neun Jahren gab es neun Premierminister. Die aktuelle Krise bewerten viele Beobachter aber als echte Bedrohung für die demokratischen Errungenschaften. Trotz der Ernennung der…
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Credendo sieht wirtschaftliche Erholung in Kenia
Nach Einschätzung des Kreditversicherers Credendo war Kenias Wirtschaft weniger von der Coronapandemie betroffen als andere Volkswirtschaften. Der BIP-Rückgang betrug nur 0,3 % im Jahr 2020. Für 2021 wird ein Wachstum von 5,6 % prognosiziert. Credendo, spezialisiert auf die Absicherung von Exporten in Länder außerhalb der OECD, sieht aber auch Risiken. Die globalen Lieferkettenprobleme könnten die wirtschaftliche Entwicklung schwächen. Trotz hoher Impfraten bleibt das Land anfällig für weitere Corona-Wellen. Die Herdenimmunität könnte Ende 2022 erreicht sein. Das Auftreten neuer Varianten könnte aber weitere Impfungen erforderlich machen, was die Herdenimmunität bis weit ins Jahr 2023 hinein verschieben könnte. Kritisch sieht der Kreditversicherer zudem, dass Kenia seine Geldpolitik bislang nicht gestrafft hat, obwohl…
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Credendo sieht Industrieproduktion durch Gaspreise belastet
Der auf Exporte in Nicht-OECD-Länder spezialisierte Kreditversicherer Credendo sieht die weltweite Industrieproduktion durch hohe Energiepreise belastet. Weltweit sind die Gaspreise in den letzten Monaten rasant gestiegen. In einigen Regionen erreichen sie gar Rekordwerte. Insbesondere in Europa liegen die Preise mehr als fünfmal so hoch wie vor der Krise. Auf dem LNG-Markt stieg die Nachfrage deutlich schneller als das Angebot. Die wirtschaftliche Erholung nach den ersten Coronawellen trieb die weltweite Nachfrage an. Dazu kommen verschiedene regionale Aspekte, die den Boom treiben. Europas Energiemix ist zunehmend von LNG abhängig, da die interne Versorgung mit Pipelinegas aus Norwegen oder den Niederlanden immer weiter zurückgeht. Die Importe aus Russland waren ziemlich stabil. Europa nimmt LNG-Vorräte…
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Credendo sieht verbessertes Geschäftsumfeld in Lateinamerika
Im Jahr 2020 erlebte Lateinamerika die schlimmste Rezession seit Jahrzehnten. Die Wirtschaft schrumpfte um satte 7 %. Damit war Lateinamerika die leistungsschwächste Region der Welt und lag deutlich unter dem durchschnittlichen realen BIP-Wachstum von -3 %. Der auf Exporte in Nicht-OECD-Länder spezialisierte Kreditversicherer Credendo sieht drei wesentliche Gründe. Die Länder der Region hatten die strengsten Sparmaßnahmen der Welt, die höchste Rate an Coronainfektionen pro Kopf und einen starken Rückgang des Tourismus, insbesondere auf den Karibikinseln. Auch der Rückgang der Rohstoffpreise hatte negative Auswirkungen. Demenstprechend schwach waren die Credendo Geschäftsumfeldratings für viele Staaten Lateinamerikas. Für das laufende Jahr hingegen zeichnet sich eine deutliche wirtschaftliche Erholung ab. Credendo rechnet mit 5,8 %,…
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Neue Regierung – Credendo sieht Chancen für Reformen im Libanon
Nachdem das libanesische Parlament nach langer Hängepartie den Weg für eine neue Regierung frei gemacht hat, sieht der auf Exporte in Nicht-OECD-Länder spezialisierte Kreditversicherer Credendo Chancen für Reformen in dem gebeutelten Land. Die Regierung wird vom Milliardär und zweimaligen Premierminister Najib Mikati angeführt, nach einem Jahr Stillstand. Das Land steht vor enormen Herausfrderungen, da der Libanon mit einer der schlimmsten Wirtschafts- und Finanzkrisen der letzten 150 Jahre konfrontiert ist. Die nun wieder geordneten politischen Verhältnisse erlauben die Einleitung von Reformen und Verhandlungen mit IWF und anderen Geldgebern über finanzielle Unterstützung. Das herausfordernde politische Umfeld könnte den Reformprozess aber hemmen. Credendo bewertet die wirtschaftliche, finanzielle und soziale Lage des Landes als…
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Credendo: Putsch in Guinea gefährdet globale Aluminiumlieferkette
Der auf Exporte in Nicht-OECD-Länder spezialisierte Kreditversicherer Credendo sieht durch den Militärputsch in Guinea Anfang September den globalen Aluminiummarkt erschüttert. Guinea ist mit 22 % der Weltproduktion im Jahr 2020 der zweitgrößte Bauxitproduzent der Welt hinter Australien und verfügt über die größten nachgewiesenen Reserven der Welt. Bauxit ist der wichtigste Erz für die Aluminiumherstellung. Guinea ist Chinas Hauptlieferant. Auch das russische Unternehmen Rusal, das zweitgrößte Aluminiumunternehmen der Welt, verfügt über eine Bauxit-Raffinerie in Guinea. Der Putsch löst Sorgen hinsichtlich der Liefersicherheit aus. Vorerst scheint der Bauxitbergbau nicht betroffen zu sein. Laut Credendo könnten die Putschisten aber die Exporte stören. Weniger wahrscheinlich sind internationale Sanktionen, die die Bauxitausfuhr treffen könnten. Die…