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Mazda rechnet nur noch mit 15 % Umsatzanteil von Stromern im Jahr 2030

Der japanische Autohersteller Mazda will künftig Modelle mit Verbrennungsmotor anbieten, deren CO2 während der Fahrt aus den Abgasen abgeschieden werden. Solche Autos werden nach Aussage von Mazda-Chef Masahiro Moro sogar sauberer fahren als Elektroautos. „Wir arbeiten sowohl an klimaneutralen Kraftstoffen als auch am Thema CO2-Abscheidung. Bei einer optimalen Nutzung beider Technologien könnten wir den CO2-Anfall fast komplett auf Null herunterfahren“, sagt Moro im Gespräch mit auto motor und sport. „Das ist besser als das, was ein Elektrofahrzeug in einem Lebenszyklus leisten könnte.“

Gleichzeitig rechnet Moro mit deutlich weniger Elektroanteil an den Verkäufen als noch vor wenigen Jahren. „Vor zwei oder drei Jahren rechneten wir noch damit, dass Elektrofahrzeuge bis 2030 insgesamt 25 bis 40 Prozent unseres weltweiten Umsatzes ausmachen werden. Zwischenzeitlich haben wir die Prognose auf 15 Prozent geändert. Wir versuchen, realistisch zu sein.“ Um das Ziel zu erreichen, kooperiere Mazda mit anderen Herstellern wie Toyota. „Dazu konzentrieren wir uns auch auf die Weiterentwicklung von Verbrennungsmotoren und Hybridantrieben. Wir entwickeln derzeit ein eigenes Hybridsystem für den neuen CX-5 und für unsere Fahrzeuge, basierend auf der großen Plattform.“

Redakteure: Stefan Cerchez | Michael Pfeiffer

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