Südbadens Handwerk bleibt verlässlicher Ausbilder
Die Handwerkskammer Freiburg zählte zum Ausbildungsstart 2.524 neue Ausbildungsverträge für das aktuelle Ausbildungsjahr. Das entspricht zum aktuellen Zeitpunkt einem minimalen Minus von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.Davon meldet die Kammer 352 Verträge im Stadtkreis Freiburg (-8,3 Prozent), 605 Verträge im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald (+3,1 Prozent) und 351 Verträge im Landkreis Emmendingen (+1,2 Prozent). Im Ortenaukreis sind bisher 843 neue Ausbildungsverträge gemeldet (-0,5 Prozent); im Landkreis Lörrach 373 Verträge (-5,6 Prozent). Der überwiegende Teil der ausbildenden Unternehmen betreut dabei einen oder zwei Auszubildende.
„Das regionale Handwerk leistet weiterhin seinen Beitrag zur Ausbildung von dringend benötigten Fachkräften. Während anderswo im großen Stil Ausbildungsplätze gestrichen werden, bietet das Handwerk jungen Menschen weiterhin die Möglichkeit, mit einer Ausbildung den Grundstein für ihre berufliche Zukunft zu legen“, macht Christof Burger deutlich. „Gute Ausbildungsqualität ist dabei die Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg, Innovation und gesellschaftliche Stabilität.“
Endgültige Bilanz über das Ausbildungsjahr zieht die Handwerkskammer Freiburg traditionell gemeinsam mit den Agenturen für Arbeit sowie den Industrie- und Handelskammern Anfang November.
Weiterhin freie Lehrstellen
Auch zum offiziellen Ausbildungsstart gibt es für Kurzentschlossene noch die Möglichkeit, eine Ausbildung im Handwerk zu starten. „Zahlreiche Ausbildungsplätze sind auch jetzt noch nicht besetzt“, weiß Burger. Allein in der Lehrstellenbörse der Handwerkskammer Freiburg sind aktuell rund 100 freie Lehrstellen gelistet. „In nahezu allen Branchen und Gewerken stehen die Chancen auf einen Ausbildungsplatz noch gut.“ Das Handwerk bietet dabei Chancen und Perspektiven für Selbstverwirklichung und Sinnhaftigkeit.
„Unsere Handwerkerinnen und Handwerker sind es, welche die aktuellen Zukunftsaufgaben wie Digitalisierung, Energiewende sowie Infrastruktur- und Wohnungsbau umzusetzen – als qualifizierte Fachkräfte“, erläutert Burger.
Wer sich für eine Ausbildung im Handwerk interessiert, findet bei der Handwerkskammer Freiburg gebündelt alle Informationen rund um die Karrieremöglichkeiten des Wirtschaftszweigs auf einen Blick (www.hwk-freiburg.de/…). In der Lehrstellenbörse der Kammer können Jugendliche freie Lehrstellen und Praktikumsplätze in ihrer Nähe finden (www.hwk-freiburg.de/…).
Weitere Informationen:
Die Handwerkskammer Freiburg ist Dienstleister und Ansprechpartner für fast 16.000 Handwerksbetriebe mit mehr als 100.000 Beschäftigten und rund 6.500 Auszubildenden in den Landkreisen Ortenau, Emmendingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Lörrach sowie dem Stadtkreis Freiburg. Die Mitgliedsbetriebe in Südbaden generierten im Jahr 2023 einen Umsatz von mehr als 10 Milliarden Euro.
Neben den staatlichen Pflichtaufgaben in Ausbildung, Prüfungswesen und Handwerksrolle übernimmt die Handwerkskammer Freiburg zahlreiche weitere Aufgaben. Sie unterhält moderne Beratungs- und Bildungszentren, in denen sie ihren Mitgliedern ein breites Spektrum an Service bietet: berufliche Bildungsangebote, Nachwuchswerbung, Rechtsberatung sowie Beratung in den Bereichen „Betriebswirtschaft“, „Betriebsübergabe und – übernahme“, „Innovation“, „Umwelt“, „Außenwirtschaft“, „Fachkräftesicherung“, „Organisationsentwicklung“ und „Digitalisierung“. Daneben unterstützt sie Existenzgründer und fördert das Handwerk vor Ort.
Handwerkskammer Freiburg
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